Co-Captain Butler bleibt an Bord

Da`Sean Butler verlängert seinen Vertrag um ein Jahr bis 2018. „Ich bin glücklich, nach Ulm zurückzukommen.“

Nach der Finalteilnahme 2016 und den verletzungsbedingt verpassten Playoffs 2017 kehrt Da`Sean Butler nach Ulm zurück und unterschreibt einen Vertrag bis 2018. Butler, dem bereits seit Mitte März ein Angebot vorliegt, sagt: „Ich bin unglaublich glücklich, nach Ulm zurückkehren zu können und ein weiteres Jahr für die Organisation zu spielen, die meiner Familie und mir so viel bedeutet.“

Wie viel Butler für ratiopharm ulm bedeutet, wurde in den Playoffs 2017 deutlich. Butler, der sich Anfang April im Heimspiel gegen München den linken Daumen gebrochen hatte, kam im weiteren Saisonverlauf nicht mehr zum Einsatz und verkürzte so die Rotation auf den beiden Forward-Positionen erheblich. In 27 Bundesliga-Partien kam der 29-jährige Routinier auf durchschnittlich 10,4 Punkte, 4,8 Rebounds und 1,7 Assists. Darüber hinaus führt Butler das teaminterne Ranking in der Kategorie Plus-Minus-Wert an. Konkret heißt das: Steht Butler auf dem Feld, erzielte ratiopharm ulm durchschnittlich 10,2 Punkte mehr als sein Gegner.

„Ich bin sehr froh, dass Da`Sean zurückkommt“, so Head Coach Thorsten Leibenath. „Spielerisch ist er so wertvoll, weil er so variable und unorthodoxe Anlagen mitbringt.“ Menschlich schätz Leibenath an seinem Co-Captain „seine professionelle Einstellung und seine Liebe für Basketball, mit der Da`Sean alle ansteckt“.

Butler, der sich nach seiner Daumenverletzung zuhause in den USA aufhält und sich in den nächsten Wochen der Ulmer Trainingsgruppe um Assistant Coach Pete Strobl in der „Scoring Factory“ anschließen wird, schreibt in einer Email: „Es gibt mehrere Gründe dafür, warum ich zurückkomme: Zum einen genieße ich die Umgebung – sowohl was die Menschen, aber auch was die Gegend angeht. Dann freue ich mich sehr darauf, weiter mit Per, Tim und den anderen zu spielen. Und schließlich: auf die besten Fans in Deutschland!” 

Der aktuelle Kader von ratiopharm ulm
Per Günther, Tim Ohlbrecht, Ismet Akpinar, Ryan Thompson, Da`Sean Butler, Joschka Ferner, David Krämer, Till Pape, Björn Rohwer, Marcell Pongo.

Fotos Florian Achberger

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