Butter bei die Fische

Am gestrigen Donnerstagabend wurde im Ulmer Rathaus ein weiteres Mal der OrangeCampus politisch beraten. Zur nicht-öffentlichen Sitzung der Ulmer Räte waren die Clubverantwortlichen zwar eingeladen, mussten die knapp dreistündigen Gespräche am Ende jedoch vor den Türen des Sitzungssaals abwarten und kamen nicht zu Wort. Im Vorfeld hatten die Vorstände von BBU ’01 e.V. Andreas Oettel und Dr. Thomas Stoll - nach über zwei Jahren Projektplanungsphase und rund 1,25 Mio. Euro Investition in die Projektplanung – auf ein klares Votum der Politik gehofft. Im Anschluss an die gestrige Sitzung blieb dieses Votum jedoch aus. Oberbürgermeister Gunter Czisch erklärte in der SÜDWEST PRESSE, dass noch kein Beschluss für oder gegen den OrangeCampus gefasst wurde. Stattdessen ruft er auf: „Alle, die die Basketballer unterstützen, müssen sich nun zeigen und Butter bei die Fische geben...“

Dem Club wurde mitgeteilt, dass ein Bedingungskatalog mit teilweise bekannten, jedoch laut ersten Informationen auch neuen Auflagen erstellt wurde. „Ein klares Votum hätte uns Sicherheit gegeben und uns die Erfüllung der bereits bekannten harten Bedingungen deutlich erleichtert. Stattdessen weiterhin im Trüben fischen zu müssen und gleichzeitig Unterstützer zu begeistern, ist schwierig. Wir müssen jetzt den vollständigen Bedingungskatalog abwarten und anschließend bewerten. Sobald wir selbst mehr Klarheit über diese Anforderungen haben, können wir überlegen, ob und wie wir weitermachen. Wenn das feststeht, informieren wir selbstverständlich weiter“, so BBU ’01 Vorstand Andreas Oettel.

Grafik: BBU '01

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