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FRAPORT SKYLINERS
Coach: Herbert, Gordon
Platzierung: -
Heim-Bilanz: -
30.01.2019 | 20:00 | Eurocup 15. Spieltag
(703 Zuschauer)
68 : 83
Q1 Q2 Q3 Q4
FRA 20 19 16 13
ULM 21 17 19 26
ratiopharm ulm
Coach: Leibenath, Thorsten
Platzierung: 4. (5-5)
Auswärts-Bilanz: 2-6

Schlussoffensive untermauert Platz drei

ratiopharm ulm gewinnt das innerdeutsche EuroCup-Duell gegen Frankfurt mit 68:83 (39:38) und hat vor dem letzten Top16-Spieltag damit Platz drei in der Gruppe F bereits sicher.

  • 12 mitgereiste Ulmer Fans erleben im Frankfurter Trainingszentrum den zweiten Ulmer Top16-Sieg
  • Offensivstarkes Ulmer Schlussviertel (13:26) entscheidet umkämpfte Partie  
  • Neuzugang Ra’Shad James mit 9 Punkten im letzten Abschnitt
Gruppen-Platz drei sichern, Ra’Shad James Integration ins Team vorantreiben und wenn möglich noch einige Körner Energie sparen: Das waren die drei großen Ziele vor dem letzten EuroCup-Auswärtsspiel in Frankfurt gewesen. Zumindest hinter zwei dieser drei Vorhaben konnte ratiopharm ulm am Mittwochabend einen dicken Haken machen. Ohne die vier Ausfälle (Fotu, Reinhardt, Miller, Günther) und mit einer umgebauten Starting Five (James und Ugrai statt Evans und Thompson) musste Ulm bei „einem der physischsten Teams im EuroCup“ (Thorsten Leibenath) lange um jeden Zentimeter ringen, ehe im letzten Viertel (13:26) die Dämme brachen. „Im Schlussviertel haben wir schließlich Lösungen gegen Frankfurts harte Verteidigung gefunden und uns gute Würfe erspielt“, so ein zufriedener Ulmer Head Coach nach dem 68:83-Erfolg. Ausgerechnet Neuzugang James (9 Punkte im 4. Viertel) war es, der die Ulmer Schlussoffensive gemeinsam mit Javonte Green (7) vorantrieb. „Wir wollten in diesem Spiel unbedingt unsere Erfolgssträhne fortsetzen. Ich bin froh, dass ich dazu beitragen konnte und am Ende einige Würfe getroffen habe“, sagte James.
Ismet Akpinar war mit 13 Punkten zweitbester Ulmer Scorer in Frankfurt. Foto: Julian Reckmann
Die Turnhallen-Luft im Frankfurter Trainingszentrum beflügelte zunächst aber die Gastgeber: Ehe die veränderte Ulmer Starting Five in die Partie gefunden hatte, waren bei den Skyliners bereits vier Dreier durch die Reuse geflogen (12:2, 4. Minute). Doch um wie viel gefestigter das Leibenath-Team inzwischen ist, zeigten die nächsten Minuten: Mit Ruhe, zwei Ugrai-Dreiern und einem David Krämer, der von der Bank aus 7 Punkte ins Spiel brachte, war nach sechs Minuten und einem 13:0-Lauf das Spiel gedreht (12:15). Und die Gäste blieben auch zur Viertelpause knapp obenauf, obwohl Frankfurt bis dato eine Ausnahmequote von außen (6/8 Dreier) vorwies.
 
Und dabei blieb es: Obwohl Ulm nun gefühlt allmählich Kontrolle über das Geschehen erlangte, blieb Frankfurt durch – teils spektakuläre – Dreier im Spiel (29:28, 14.). War es bis dato unterhaltsam auf und ab gegangen, verflachte die Partie in der Folge ein wenig: Während Ulm sich nun in den Experimentier-Modus begab, aber auch mit wechselnden Aufstellungen zu wenig Zählbarem kam (aus dem Zweier-Bereich: 5/17 zur Halbzeit), genügten Frankfurt gelegentliche Distanztreffer, um eine 39:38-Führung mit in die Pause zu nehmen. Kurios: 33 der 39 Skyliners-Zähler waren bis dato durch Drei-Punkte-Würfe zustande gekommen.
Frankfurts Topscorer Tyler Larson vor den Rängen im Frankfurter Trainingszentrum (700 Zuschauer). Foto: Julian Reckmann
Der Frankfurter Dreier-Regen ließ auch nach der Pause nicht nach, wohl aber dessen Effizienz – was auch an einer Ulmer Defense lag, die ihren Griff nun intensivierte. Wirklich Kapital schlagen konnten die Schwaben daraus aber nicht: Just, als Ulm beim Stand von 43:48 (14.) etwas Oberwasser gewann, brachten drei Ballverluste Frankfurt zurück ins Spiel (50:48, 17.). Wirklich überraschen konnte die fehlende spielerische Stabilität indes nicht, experimentierte Thorsten Leibenath doch nun mit einigen neuen Lineups – u.a. mit Ryan Thompson als Point Guard. Dennoch war es genau diese neu zusammengewürfelte Aufstellung, die Ulm mit einem späten 6:0-Lauf wieder in Front brachte (55:57).   
 
Und diese Führung schraubten die zurückkehrenden Starter aus: Während hinten Max Ugrai Frankfurts Highflyer Elijah Clarance den Einflug verwehrte, waren es vorn Akpinar, James und Green, die das Ulmer Punktekonto mit 3 Dreiern erhöhten (61:68, 34.). Und Neuzugang James übernahm nun: Erst stellte der Shooting Guard einen mustergültigen Alley-Oop auf Green zu, dann erhöhte er per Jumper zur 13-Punkte-Führung (63:76, 37.). Spätestens, als der zweite Ulmer Matchwinner – David Krämer – zwei Minuten vor Schluss ein Drei-Punkt-Spiel verwertete, war am zweiten Ulmer EuroCup-Sieg in der Top16 nichts mehr zu rütteln.   

„Frankfurt hat ungemein körperlich gespielt, aber wir haben einen Weg gegen ihre harte Verteidigung gefunden.“ - Thorsten Leibenath

Im Fokus: Das Duell der neuen Guards ging – statistisch gesehen – zwar an Frankfurts Tyler Larson (24 Punkte, 9 Rebounds), doch die Big Plays verbuchte Ra’Shad James: Zwei Dreier, ein Halbdistanzwurf und ein Assist auf Javonte Green ermöglichten Ulm im Schlussviertel den vorentscheidenden Run. Bis dato war der Titel des auffälligsten Ulmers an David Krämer gegangen: Mit viel Energie und 15 Punkten von der Bank schrammte der 22-Jährige nur knapp an seinem erst kürzlich gegen Kuban aufgestellten Career-High (17 Zähler) vorbei. 

Thorsten Leibenath: „Wir wussten, dass dieses Spiel den Ausgang der Gruppenphase nicht mehr beeinflussen würde – trotzdem haben beide Teams die Partie sehr ernst genommen und eine gute Leistung gezeigt. Frankfurt hat ungemein körperlich gespielt, aber wir haben einen Weg gegen ihre harte Verteidigung gefunden. Das ist Frankfurts Trainingszentrum, und das hat man in der ersten Halbzeit gesehen, als sie elf Drei-Punkte-Würfe getroffen haben. Ich bin zufrieden mit unserer Teamleistung und dass es uns gelungen ist, die Minuten heute gut aufzuteilen. Ich bin ebenfalls glücklich darüber, dass wir diese schwere Gruppe als Dritter abschließen werden.“ 
Ismet Akpinar gegen den Ex-Ulmer Wohlfarth-Bottermann. Foto: Julian Reckmann
Und sonst? Der Sieg in Frankfurt mag in der aktuellen EuroCup-Saison ein Muster ohne Wert sein für die bereits ausgeschiedenen Ulmer. Da sich die Schwaben und Hessen nach nunmehr vier Duellen in dieser Saison (drei Ulmer Siege) aber am 22. April in der easyCredit BBL noch einmal begegnen werden, tut der Rückenwind aus dem Eurocup-Spiel gut: „Nach diesem Sieg heute können wir mit einem guten Gefühl in das Ligaspiel in Frankfurt gehen“, so Head Coach Leibenath. 

Team-Stats Saison

FG%
2P%
3P%
FT%

Top-Performer

Tyler Larson
24
Punkte
Tyler Larson
FRAPORT SKYLINERS
Tyler Larson
9
Rebounds
Tyler Larson
FRAPORT SKYLINERS
Garai Zeeb
5
Assists
Garai Zeeb
FRAPORT SKYLINERS
Jonas Wohlfarth-Bottermann
1
Blocks
Jonas Wohlfarth-Bottermann
FRAPORT SKYLINERS
Javonte Green
3
Steals
Javonte Green
ratiopharm ulm
Tyler Larson
32
Effektivität
Tyler Larson
FRAPORT SKYLINERS

Spiel-Stats

FRAPORT SKYLINERS

Nr. Name S5 MIN PTS 2M 2A 2P% 3M 3A 3P% FGM FGA FG% FTM FTA FT% DR OR TR AS ST TO BS PF FD EF DBL
7 HUFF, SHAWN 16:14 6 1 1 100% 1 4 25% 2 5 40% 1 4 25% 0 0 0 2 1 0 0 3 3 3
55 LARSON, TYLER 31:43 24 4 4 100% 3 6 50% 7 10 70% 7 7 100% 7 2 9 3 2 3 0 1 4 35
31 HOLDER, TRA 25:15 3 0 1 0% 1 5 20% 1 6 16% 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 2 2 -4
33 VOELLER, MARCO 17:47 6 3 8 37% 0 0 0 3 8 37% 0 0 0 2 2 4 0 1 1 0 3 1 2
15 TRTOVAC, ARMIN 07:56 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0% 2 0 2 0 0 1 0 2 1 -2
5 CLARK, JASON 05:36 3 0 1 0% 1 1 100% 1 2 50% 0 0 0 1 0 1 2 0 0 0 1 0 4
3 ZEEB, GARAI 14:13 7 0 0 0 2 4 50% 2 4 50% 1 2 50% 0 1 1 5 1 3 0 2 2 8
1 CLARANCE, ELIJAH 16:25 8 1 4 25% 2 2 100% 3 6 50% 0 0 0 3 2 5 1 2 0 0 2 0 11
14 KAYSER, AARON 00:44 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
9 FREUDENBERG, RICHARD 23:02 1 0 2 0% 0 4 0% 0 6 0% 1 2 50% 2 0 2 4 0 0 0 2 2 0
23 ROBERTSON, QUANTEZ 26:48 6 0 2 0% 2 3 66% 2 5 40% 0 0 0 1 1 2 3 0 2 0 3 0 3
18 WOHLFARTH-BOTTERMANN, JONAS 14:17 4 2 3 66% 0 0 0 2 3 66% 0 0 0 2 0 2 0 0 3 1 4 2 1
2 2 4 0 0 0 0 0 0 4
Total 68 11 26 42% 12 29 41% 23 55 41% 10 17 58% 22 10 32 20 7 15 1 25 17 65

ratiopharm ulm

Nr. Name S5 MIN PTS 2M 2A 2P% 3M 3A 3P% FGM FGA FG% FTM FTA FT% DR OR TR AS ST TO BS PF FD EF DBL
12 RADOSAVLJEVIC, BOGDAN 15:12 2 1 6 16% 0 0 0 1 6 16% 0 0 0 2 1 3 0 0 1 0 1 2 0
5 GREEN, JAVONTE 21:34 11 3 6 50% 1 2 50% 4 8 50% 2 2 100% 2 0 2 3 3 0 0 2 1 14
34 SCHILLING, GAVIN 22:15 2 0 1 0% 0 0 0 0 1 0% 2 2 100% 5 1 6 1 2 1 1 3 3 10
3 EVANS, DWAYNE 18:35 8 1 2 50% 0 1 0% 1 3 33% 6 6 100% 1 2 3 2 1 1 0 1 4 14
10 PHILIPPS, CHRISTOPH 09:56 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 2 0 1 0 0 2 2 3
11 PAPE, TILL 03:17 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 -1
0 JAMES, RASHAD 28:19 10 1 6 16% 2 4 50% 3 10 30% 2 4 50% 2 0 2 1 1 1 0 0 2 6
44 KRAEMER, DAVID 18:27 15 3 4 75% 1 4 25% 4 8 50% 6 6 100% 5 1 6 0 1 2 0 2 3 17
7 THOMPSON, RYAN 17:21 13 4 5 80% 0 1 0% 4 6 66% 5 6 83% 2 0 2 2 1 2 0 2 3 14
30 UGRAI, MAXIMILIAN 20:41 9 0 0 0 3 4 75% 3 4 75% 0 0 0 1 1 2 2 1 0 0 3 1 11
8 AKPINAR, ISMET 24:23 13 1 4 25% 3 4 75% 4 8 50% 2 2 100% 3 0 3 3 0 3 0 0 4 15
2 2 4 0 0 0 0 0 0 4
Total 83 14 34 41% 10 20 50% 24 54 44% 25 28 89% 27 8 35 14 11 11 1 17 25 107
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