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Di, 09.07.2019

Seth Hinrichs bringt das komplette Paket

Der 26-jährige Amerikaner wechselt vom Ligakonkurrenten aus Niedersachsen zu ratiopharm ulm.

Seth Hinrichs ist die erste Neuverpflichtung von ratiopharm ulm auf den Ausländerpositionen. Der 1,99 Meter große Amerikaner war zuletzt Leistungsträger der Überraschungsmannschaft aus Vechta und führte die RASTAner mit durchschnittlich 12,8 Punkte und 5,3 Rebounds bis ins easyCredit BBL Halbfinale. Hinrichs ist auf der Position des Power Forwards zuhause und erhält bei ratiopharm ulm einen Vertrag für die Saison 2019/20. 
 
„Talent hat jeder Spieler, doch wenn er nicht bereit ist Opfer zu bringen, nützt ihm das Talent nichts. Seth Hinrichs ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was ein Spieler mit der richtigen Arbeitseinstellung erreichen kann“, sagt Head Coach Jaka Lakovic und meint damit nicht nur Hinrichs Aufstieg aus der Barmer 2. Basketball Bundesliga. Hinrichs, der 2018 zum Spieler des Jahres in der ProA gewählt wurde, zeigte auch im Playoff-Halbfinale gegen München, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Trotz eines Mittelhandbruchs, der ihn das Viertelfinale verpassen ließ, kehrte Hinrichs gegen den FC Bayern zurück aufs Parkett und bewies in den drei Partien seine Vielseitigkeit: Im ersten Halbfinale überzeugte er als Scorer (21 Punkte), im zweiten gelang ihm ein Double Double und im dritten verteilte er neun Assists. 
Mittelhandbruch hin oder her: Hinrichs lieferte trotzdem im Halbfinale ab. Foto: H. Rauchensteiner
Hinrichs begann seine Profikarriere in Portugal und kam über Kirchheim (ProA) 2017 nach Vechta, wo er im selben Jahr mit RASTA den Aufstieg in die BBL schaffte. In der Saison 2018/19 gehörte Hinrichs zu den 15 effektivsten Spielern der Basketball Bundesliga und legte dabei sieben Mal 20 Punkte oder mehr auf. „Seth bringt das komplette Paket aus Scoring, Rebounding und Spielintelligenz mit“, sagt Sportdirektor Thorsten Leibenath. „Was vielleicht noch viel wichtiger ist, ist sein innerer Motor. Seth bringt genau die Energie und Leidenschaft, mit der wir spielen wollen“, so Leibenath. 
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