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So, 17.05.2020

Wir vermissen Basketball!

Wenn es euch auch so geht, dann erzählt uns davon! Ob als Video, Text oder Sprachnachricht. Unter dem Hashtag #wirvermissenbasketball sammeln wir eure Geschichten.

Wir vermissen die Stimmung in der Arena, die nervenzerfetzende Spannung, wenn es mal wieder eng wird. Aber vor allem aber vermissen wir euch alle! Niemand weiß, wie lange es dauern wird, bis wir uns wiedersehen. Aber vielleicht können wir gemeinsam einen Teil dazu beitragen, dass wir auch ohne den geilsten Sport der Welt den Zusammenhalt nicht verlieren!

Verratet uns, was euch in der Basketball-losen Zeit am meisten fehlt. Erzählt uns davon, als Video, Text oder Sprachnachricht. Unter dem Hashtag #wirvermissenbasketball sammeln wir eure Geschichten. 

Ist es die Energie in der ratiopharm arena, die sich entlädt, wenn 6.000 leidenschaftliche Fans ihre Uuulmer unterstützen? Oder der Nervenkitzel, den ein Basketballspiel eigentlich immer mit sich bringt? Oder sind es die Begegnungen mit Freunden, die ihr am meisten vermisst? Für manche ist es das Fachsimpeln über Taktiken und Statistiken, für die anderen das Bier nach einem Sieg. Wieder andere vermissen ihre Sitznachbarin in der Arena oder schlicht das Gefühl, als Fan wieder mal alles gegeben zu haben. Was auch immer es ist, was euch ohne Basketball fehlt, erzählt es uns! 

Mitmachen könnt ihr auf viele Arten! Wenn ihr in den sozialen Netzwerken unterwegs seid, postet eure Geschichte dort, wo ihr euch am liebsten aufhaltet. Einfach den Hashtag #wirvermissenbasketball verwenden und auf Facebook, Instagram oder Twitter veröffentlichen. Wer uns seine Geschichte lieber direkt zukommen lassen will, kann das per Mail an info@bbu01.com tun. Wir freuen uns über Videos genauso wie über Texte oder Sprachnachrichten. Wenn ihr eurer Geschichte ein Bild hinzufügt – und dabei einen einfachen Zettel in die Kamera haltet, auf dem zu lesen ist, was ihr am meisten vermisst – freuen wir uns noch mehr! 


MagentaSport-Kommentator Michael Körner

Beim Abspielen des Videos werden Daten an YouTube gesendet. Es gilt die Datenschutzerklärung von Yotube.

„Ich vermisse unseren Olympia-Traum“

Bundestrainer Henrik Rödl
Mitte März, als die Krise losging, war ich in Dallas. Ich habe also das letzte Spiel der NBA-Saison gesehen, dann musste ich abreisen. Eigentlich wollte ich noch nach Boston, um Daniel Theis zu treffen, das hat aber nicht mehr geklappt. Jetzt bin ich mit meiner Familie zuhause in Berlin. Meine Tochter, die ein soziales Jahr in Thailand gemacht hat, ist gerade noch rechtzeitig zurückgekommen. Es ist ein bisschen so wie früher, als die Kinder noch klein waren. 
 Eigentlich würde ich mich jetzt auf den Sommer mit der Nationalmannschaft vorbereiten, stattdessen mache ich Web-Seminare und Online-Coaching. Trotzdem halte ich natürlich Kontakt zu meinen Spielern. In Russland, wo Joe Voigtmann spielt, haben sie das Virus lange ignoriert und die Teams trainieren lassen, Ismet Akpinar stand in der Türkei noch bis Ende März auf dem Parkett, während Robin Benzing in Spanien das Haus nicht verlassen durfte. 
 Natürlich vermisse ich es, zu den Spielen zu reisen, um meine Spieler zu beobachten und zu sprechen. Ich vermisse auch den Wettbewerb an sich. Aber was ich am meisten vermisse, ist unser Olympia-Traum. Wir hätten in diesem Sommer die Chance gehabt, uns für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Doch diesen Sommer wird es so nicht geben – wir müssen unseren Traum um ein Jahr verschieben. 

Henrik Rödl ist seit 2017 Bundestrainer der deutschen Herren-Nationalmannschaft. Statt sich mit Dennis Schröder & Co. auf das Olympia-Qualifikationsturnier vorzubereiten, lebt der 51-Jährige mit seiner Tochter Leah (22), seinem Sohn Elias (17) und seiner Frau Susan in Berlin.  

Basketball-Enthusiast Frank Buschmann.

Beim Abspielen des Videos werden Daten an YouTube gesendet. Es gilt die Datenschutzerklärung von Yotube.

„Ich vermisse den Nervenkitzel“

Andreas Burkhardt
„Am meisten fehlt mir das Live-Event in der ratiopharm arena. Wobei es mir nicht um das Drumherum geht, sondern um die Spannung und den Nervenkitzel. Ich liebe Basketball auch aufgrund seiner Athletik, Schnelligkeit und Eleganz, aber am meisten fasziniert mich das Überraschungsmoment – du weißt eben nie, wie’s ausgeht! Natürlich haben die Budgets Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit eines Siegs, aber Geld ist eben nicht alles. Wenn ich mir ein Basketballspiel anschaue, bin ich sehr fokussiert und kann es überhaupt nicht leiden, über andere Dinge zu reden als über den Sport selbst. Ich kann nirgends besser abschalten als beim Basketball. 
 Während der Corona-Wochen habe ich es mit Sport-Konserven versucht. Ich habe mir, wie viele andere auch, die alten Klassiker angeschaut. Auch die Jordan-Doku hat mir geholfen, erinnert mich „The Last Dance“ doch an die Zeit, als es bei mir mit Basketball losging. Doch so überragend die Dokumentation auch ist, ich weiß eben schon wie sie ausgeht. Ich habe die Bulls und den Basketball der 90er Jahre geliebt, aber in Erinnerungen zu schwelgen ist für mich auf Dauer keine Alternative. Ich kann es kaum erwarten, bis es endlich wieder losgeht! 

Andreas Burkhardt (44) ist Geschäftsführer Generika bei Teva und hat die letzten Wochen nach einer Schulter-Operation zwischen Reha, Home Office und ratiopharm-Zentrale im Donautal verbracht. 

Jazz-Trompeter Joo Kraus

Hallensprecher Marc Herrmann

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