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Sonntag, 18. Januar 2026

Aufholjagd wird nicht belohnt

Die Uuulmer liefern bei den Veolia Towers Hamburg ein umkämpftes Duell bis zur letzten Sekunde, müssen sich nach einem intensiven Schlussabschnitt jedoch knapp mit 84:82 geschlagen geben.

Im ersten Aufeinandertreffen diese Saison gegen die Veolia Towers Hamburg mussten die Uuulmer auf ihre Leistungsträger Tommy Klepeisz, Mark Smith und Nelson Weidemann verzichten. Über die ersten drei Viertel hinweg bestimmten die Hanseaten das Spielgeschehen und nutzten ihre Präsenz am offensiven Brett konsequent aus. Im Schlussabschnitt starteten die Uuulmer eine eindrucksvolle Aufholjagd, kämpften sich zurück ins Spiel und übernahmen kurzzeitig die Führung. Trotz der starken letzten Phase reichte es am Ende jedoch nicht für den Auswärtssieg. "Wir haben das Spiel im zweiten Viertel verloren. Es ist nicht einfach auswärts zu gewinnen, wenn man ein Viertel mit 13 Punkten Rückstand verliert. Ich bin zufrieden, dass wir uns zurückgekämpft haben und uns eine Chance auf den Sieg verschafft haben. Leider hatten wir in den entscheidenden Momenten am Ende nicht den nötigen Rebound", betont Head Coach Ty Harrelson nach Spielende.

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Towers dominieren die erste Halbzeit
Die Gastgeber aus Hamburg starteten stark und setzten die ersten Akzente, während die Uuulmer zunächst Mühe hatten, ins Spiel zu finden. Besonders das Hamburger Overplay in der Defensive beeindruckte zu Beginn. Chris Ledlum eröffnete die Punktejad für Ulm und nach sechs Minuten sorgten Malik Osborne und Justin Simon erstmals für Uuulmer Führung. Hamburg hielt jedoch dagegen und glich den Rückstand durch konsequente Freiwürfe aus. Kurz vor der Viertelpause sorgte Alec Anigbata noch einmal für Uuulmer Vorsprung, doch die Hausherren stellten vor der Pause wieder den Gleichstand her (22:22, Q1). Im zweiten Viertel traf Teo Milicic zunächst zwei sichere Freiwürfe, während die Towers weiter auf Distanzwürfe setzten und mehrfach aus der Dreierzone erfolgreich waren, auch wenn Malik Osborne zwischendurch ebenfalls mit einem Dreier antwortete. Die Hanseaten dominierten das Rebounding und erzielten so zweite Chancen, während Ulm offensiv ins Stocken geriet. Kurz vor der Halbzeit hatten die Towers eine komfortable Zehn-Punkte-Führung aufgebaut und konnten diese dank weiterer Dreier noch ausbauen, sodass Ulm mit deutlichem Rückstand in die Kabine ging (29:42, Q2).
Starker Auftritt: Anigbata trägt entscheidend zum Uuulmer Punktefundus bei. Foto: Dennis Fischer
Starkes Uuulmer Comeback reicht nicht
Das dritte Viertel begann mit hoher Intensität seitens der Uuulmer. Doch die Towers setzten weiterhin auf stabile Züge zum Korb und sicherten sich durch starkes Rebounding immer wieder zweite Chancen. Jensen, Osborne und Anigbata sorgten für wichtige Punkte auf Uuulmer Seite. Zeitweise hatten die Gastgeber Schwierigkeiten, Würfe zu kreieren, während Ulm mit verbesserter Verteidigung zurück ins Spiel fand. Auch wenn Hamburg zeitweise Probleme beim Scoring hatte, nutzten sie erneut ihre Chancen am Brett. In den letzten Sekunden kämpfte sich Ledlum jedoch mit einem gekonnten Dreier zurück, sodass Ulm mit nur einem Punkt Rückstand in die dritte Viertelpause ging (59:60, Q3). Zu Beginn des letzten Viertels kämpften sich die Uuulmer zurück und übernahmen zum zweiten Mal die Führung. Anigbata traf zwei wichtige Dreier, Simon steuerte weitere Punkte bei. Hamburg verkürzte zwischenzeitlich, ehe Kenneth Ogbe vier Minuten vor Schluss die Towers erneut in Führung brachte. Ulm antwortete prompt und Ledlum stellte die 1-Punkt-Führung wieder her. In den letzten Sekunden sorgte Williams mit einem Dreier jedoch für die endgültige Entscheidung, sodass die Uuulmer das Auswärtsspiel in Hamburg knapp verloren (82:84, Q4). 
Justin Simon dominiert unter den Körben und sammelt wichtige Rebounds für die Uuulmer. Foto: Dennis Fischer
Uuulmer Trio-Leistung gegen Hamburg
Ledlum war der unangefochtene Topscorer des Spiels und erzielte 24 Punkte für Ulm. Anigbata lieferte ebenfalls eine starke Leistung mit 19 Punkten und einer Effektivität von 23, während Simon vor allem unter den Körben Akzente setzte und 7 Rebounds sammelte. Zusammen bildeten sie das Herzstück der Uuulmer Offensiv- und Defensivbemühungen und hielten das Team im engen Duell gegen Hamburg im Spiel. 
Chris Ledlum führt Ulm als Topscorer gegen die Veolia Towers Hamburg an. Foto: Dennis Fischer
Orange-Mixed Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
"Wir haben das Spiel im zweiten Viertel verloren. Es ist nicht einfach auswärts zu gewinnen, wenn man ein Viertel mit 13 Punkten Rückstand verliert. Ich bin zufrieden, dass wir uns zurückgekämpft haben und uns eine Chance auf den Sieg verschafft haben. Leider hatten wir in den entscheidenden Momenten am Ende nicht den nötigen Rebound."
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