- Archie Goodwin dominiert zu Beginn.
- Tyler Harvey erneut Topscorer.
- Killian Hayes beweist Führungsqualitäten.
Work. Work. Work. Damit hatte Jaka Lakovic die Ulmer Trainingsinhalte der Länderspielpause vor der Partie in Bayreuth zusammengefasst. Und die Anstrengungen, die seine Mannschaft seit dem letzten Pflichtspiel am 14. Februar unternommen hatte, zahlten sich aus. Bedingt durch eine sehr aufmerksame Ulmer Verteidigung, die Bayreuth in der zweiten Halbzeit zu zehn Ballverlusten zwang, setzte sich ratiopharm ulm gegen einen direkten Playoff-Konkurrenten durch und gewann auch das Rückspiel gegen Bayreuth. „Unsere Verteidigung hat uns das entscheidende Momentum verschafft, das wir dann immer weiter ausgebaut haben“, beschreibt Archie Goodwin die Phase, als sein Team den Gastgebern reihenweise den Ball klaute. Die insgesamt acht Ulmer Steals sind genauso bemerkenswert wie die neun Ballverluste, die deutlich unter dem Saisonschnitt des Lakovic-Teams liegen. Insbesondere Killian Hayes, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Per Günther mehr als 33 Minute auf dem Parkett stand, führte das Team souverän und machte seine drei Ballverluste durch vier Steals mehr als wett. So bleibt der Ausfall von Günther, der nach einer unglücklichen Kollision mit Bayreuths Reid Travis eine blutige Lippe und eine Gehirnerschütterung davongetragen hatte, der einzige Wehrmutstropfen eines tollen Auswärtssieges, bei dem fünf Ulmer zweistellig punkteten.
