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Sonntag, 29. März 2026

Crunchtime Erfolg bleibt aus

In einem langen umkämpften Auswärtsspiel unterliegen die Uuulmer den MLP Academics Heidelberg mit 90:93. Bereits am Mittwoch sind die Harrelson-Schützlinge erneut gegen den MBC gefordert.

Ein Abend, an dem die Fehler überwogen. Die Uuulmer starteten eigentlich gut in eine lange, intensive Partie und erarbeiteten sich mit sechs Dreiern zum Auftakt eine zweistellige Führung. In der Folge unterliefen den Doppelstädtern allerdings zu viele Fehler. Offensiv häuften sich die Ballverluste (18), während hinten zu viele zweite Chancen zugelassen wurden (16 Offensivrebounds Heidelberg). Auch wenn am Ende eine Chance da war, das Spiel noch zu gewinnen, findet die Siegesserie von vier Erfolgen in Serie heute Abend am Neckar ihr Ende. „Glückwunsch an Heidelberg zum Sieg. Sie haben sich diesen Erfolg heute mit ihrem harten Kampf verdient – sie wollten es am Ende mehr. Offensiv passieren uns heute zu viele Fehler, die uns den anfänglich erspielten Rhythmus genommen hatten. Am Ende hatten wir aus meiner Sicht sogar eine ordentliche Chance das Spiel noch zu drehen, was uns nicht gelungen ist. Jetzt gilt es, dass Spiel schnell abzuhaken und den vollen Fokus auf Mittwoch zu legen“, betont Ulms Cheftrainer Ty Harrelson nach Spielende.

Das Orange vom Ei
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Heißer Start gekontert von hungrigen Heidelbergern
Treffsicher starteten die Uuulmer mit fünf Distanztreffern in Serie ins Spiel. Der Ball wurde gut bewegt und brachte oft den freien Schützen zum Vorschein. Heidelbergs Trainer Carlo Finetti zog bei elf Zählern Rückstand schnell die Handbremse (5). Auch wenn die Hausherren weiter Probleme in der Offensive hatten, setzten sich die Gäste nicht ab – das lag vor allem an einigen Ballverlusten. Noch vor der ersten Viertelpause arbeiteten sich die Academics von der Freiwurflinie wieder in Schlagdistanz (24:20; Q1). Die Gäste waren danach völlig von der Rolle. Offensiv lief wenig zusammen, ehe Mark Smith einen sehenswerten Backboard-Alley-Oop auf den eingeflogenen Chris Ledlum im Fastbreak spielte. Heidelberg ließ sich dennoch nicht abschütteln, attackierte weiter konsequent den Korb und nutzte die Fehler der Gäste aus (47:43; Q2).
22 Punkte von Topscorer Chris Ledlum reichten heute Abend nicht aus. Foto: Lukas Adler
Zu viele Fehler kosten Sieg
Das Spiel blieb auch nach der Pause weiter spannend. Zu viele eigene Fehler verhinderten, dass die Uuulmer sich absetzen konnten. Die Academics fanden zudem eine verlässliche Scoring-Option aus der Mitteldistanz. Gegen Ende des dritten Viertels gingen die Hausherren erstmals in Führung. Diese konnten die Harrelson-Schützlinge jedoch vor dem Schlussabschnitt wieder egalisieren (69:69; Q3). Der Schlussabschnitt wurde früh zur großen Hürde. Heidelberg übernahm schnell wieder die Führung und brachte die Uuulmer innerhalb von zwei Minuten an die Foulgrenze. Gleichzeitig nahmen die einfachen Fehler weiterhin Überhand. Auch eine Auszeit von Ty Harrelson konnte den Lauf nicht stoppen. Heidelberg sicherte sich zahlreiche Offensivrebounds und bestrafte die Nachlässigkeiten konsequent. Ein letztes Aufbäumen der Gäste brachte sie noch einmal zurück ins Spiel. Doch sowohl Mark Smiths Korbleger zur möglichen Führung als auch zwei Dreierversuche von Chris Ledlum und Mark Smith zum Ausgleich verfehlten ihr Ziel (90:93; Q4).
Zwei gute Chancen von Mark Smith fanden in den Schlusssekunden ihr Ziel nicht. Foto: Lukas Adler
Jensen setzt wichtige Akzente
Ein starker Auftritt von „Danish Dynamite“. Tobias Jensen fand seinen Rhythmus und gab dem Team auf der Spielmacherposition wichtige Impulse. Am Ende verpasste der dänische Nationalspieler mit 16 Punkten, 4 Rebounds und 9 Assists ein Double-Double nur knapp. Ebenfalls zweistellig punktete Chris Ledlum mit 22 Zählern.
Ein guter Abend für Jensen. Sein Einfluss war ein guter, dennoch kein entscheidender. Foto: Lukas Adler
Orange Mixed-Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Glückwunsch an Heidelberg zum Sieg. Sie haben sich diesen Erfolg heute mit ihrem harten Kampf verdient – sie wollten es am Ende mehr. Offensiv passieren uns heute zu viele Fehler, die uns den anfänglich erspielten Rhythmus genommen hatten. Am Ende hatten wir aus meiner Sicht sogar eine ordentliche Chance das Spiel noch zu drehen, was uns nicht gelungen ist. Jetzt gilt es, dass Spiel schnell abzuhaken und den vollen Fokus auf Mittwoch zu legen.“ 
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