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Mittwoch, 14. Januar 2026

Doppelter Erfolg an einem wichtigen Abend

Die Uuulmer sichern sich vor stimmungsvoller Kulisse nicht nur einen 88:76-Heimerfolg gegen die NINERS Chemnitz, sondern auch den wichtigen direkten Vergleich im engen Kampf um die begehrten Playoff-Plätze.

Deutscher Derbysieg und direkter Vergleich: In einem richtungsweisenden Spiel mobilisierten die stark ersatzgeschwächten Uuulmer alle verbliebenen Kräfte und setzten ein Ausrufezeichen gegen den deutschen Vertreter und direkten Konkurrenten aus Chemnitz. Neben den bereits länger verletzten Nelson Weidemann und Tommy Klepeisz mussten die Hausherren auch auf ihren Magier Mark Smith verzichten, der am Vortag unglücklich im Training umgeknickt war. Positiv und unmittelbar sichtbar war hingegen die Rückkehr des erkrankten Chris Sengfelder. Dieser setzte – ebenso wie Ledlum, Simon, Jensen und Osborne – entscheidende Akzente, die letztlich zum Sieg beitrugen. „Ich bin wirklich stolz darauf, wie die Mannschaft gespielt hat. In den letzten beiden Spielen haben wir großen Einsatz und viel Intensität gezeigt. Besonders im ersten Viertel haben wir defensiv noch einmal eine Schippe draufgelegt. Es ist schwer, nur einen einzelnen Spieler zu nennen, aber Chris Ledlum hat uns heute im Spiel gehalten – genauso wie Jensen und Osborne. Doch am Ende war es eine echte Teamleistung, auf die ich sehr stolz bin“, betont Ulms Cheftrainer Ty Harrelson nach dem wichtigen Sieg.

Gemeinsam zur Heimspiel-Power
Am Samstag, 24.01. um 18:30 Uhr wird die ratiopharm arena zur Heimspiel-Festung: Die Uuulmer empfangen die MLP Academics Heidelberg – ein Duell, das Intensität, Leidenschaft und echte BBL-Atmosphäre verspricht. Erlebe harte Defense und pure Emotionen hautnah und unterstütze dein Team dort, wo jeder Punkt zählt: live in der ratiopharm arena. Jetzt Tickets HIER sichern und die besten Plätze für dieses Heimspiel-Highlight sichern. 
Ledlum dominiert die erste Halbzeit
In einer offensiv geprägten Anfangsphase überzeugte bei den Hausherren vor allem das Duo Ledlum–Simon. Neben dem zielgerichteten Attackieren der Zone stellten beide auch ihr weiches Handgelenk unter Beweis. Chemnitz verfolgte einen ähnlichen Plan und hielt nahezu durchgehend Schritt mit den Gastgebern. Dank zwölf Punkten von Chris Ledlum bewahrten die Uuulmer dennoch eine Führung nach den ersten zehn Minuten (22:19; Q1). Mit einem prompten 6:0-Lauf bauten die Doppelstädter ihre Führung zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell aus. Gästetrainer Rodrigo Pastore zog entsprechend früh die Reißleine (12.), was sichtbar Wirkung zeigte: Die Gäste schlugen wuchtig zurück und verkürzten den Rückstand rasch auf zwei Zähler (16.). Trotz großer Foulprobleme behaupteten die Uuulmer ihre Führung bis zur Halbzeitpause (46:41; Q2).
Alec Anigbata steht nach seiner Verletzung wieder auf dem Court. Foto: Harry Langer
Schlussspurt sichert den doppelten Sieg
Der zweite Durchgang begann bei weitem nicht so spektakulär wie der erste. Beide Teams taten sich in der Offensive deutlich schwerer. Trotzdem schafften es die Uuulmer den eigenen Vorsprung schrittweise zu erhöhen. Doch wieder war es eine Chemnitzer Auszeit, die gegen Viertelende den kleinen Höhenflug beendete und wieder für Gleichstand sorgte (64:64; Q3). Im letzten Viertel lief der Uuulmer-Offensivmotor wieder heiß. Angeführt von Justin Simon und Malik Osborne setzten sich die Hausherren wieder etwas ab (35). Zwei Minuten vor Spielschluss schien der Sieger schon festzustehen, der direkte Vergleich spielte dennoch eine große Rolle. Diesen sicherte Justin Simon mit einem Fastbreak-Dunk kurz vor Schluss souverän (88:76; Q4). 
Chris Ledlum führt sein Team als Topscorer des heutigen Eurocup-Spiels an. Foto: Harry Langer
Das Powerhouse gibt den Ton an
Chris Ledlum führte sein Team mit 23 Punkten als Topscorer des Abends an und erreichte dabei eine Effektivität von 30. Unterstützung erhielt er von Jensen, Simon und Osborne, die jeweils 15 Zähler beisteuerten. Osborne überzeugte zusätzlich mit 11 Rebounds, während Jensen mit 6 Assists als Spielgestalter Akzente setzte. 
Malik Osborne dominiert unter den Körben und sammelt wichtige Rebounds. Foto: Harry Langer
Orange Mixed-Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Ich bin wirklich stolz darauf, wie die Mannschaft gespielt hat. In den letzten beiden Spielen haben wir großen Einsatz und viel Intensität gezeigt. Besonders im ersten Viertel haben wir defensiv noch einmal eine Schippe draufgelegt. Es ist schwer, nur einen einzelnen Spieler zu nennen, aber Chris Ledlum hat uns heute im Spiel gehalten – genauso wie Jensen und Osborne. Doch am Ende war es eine echte Teamleistung, auf die ich sehr stolz bin.“
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