Mit dem Bau der ratiopharm arena entstand ein neues Kapitel für die Uuulmer. Seit über vierzehn Jahren spielt der Bundesligist in der erbauten Arena und ging mit ihr durch Höhen und Tiefen. Mit der Meisterschaft 2023 daheim, erlebte die Multifunktionshalle ihren Höhepunkt. Vor rund 14 Jahren wagte ratiopharm ulm einen entscheidenden Schritt in der Clubgeschichte. Mit dem Umzug in die neu erbaute ratiopharm arena veränderten sich nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern auch die Perspektiven des Clubs grundlegend. Gemeinsam mit den Städten Ulm und Neu-Ulm wurde das Projekt vorangetrieben, maßgeblich begleitet von den Club-Gründern Thomas Stoll und Andreas Oettel. Die Herausforderung war dabei enorm: Die legendäre Atmosphäre der Kuhberghalle galt als nahezu unersetzlich. Nach intensiven Planungen wurde die neue Arena daher so konzipiert, dass die Stimmung erhalten bleibt. Der „Geist der Kuhberghalle“ sollte nicht verloren gehen – und fand schließlich seinen Weg in das neue Zuhause.
Der Aufstieg als Auslöser
Bereits im Frühjahr 2003 kam es zu ersten Gesprächen mit den Städten. Nachdem die Uuulmer sportlich kurz vor dem Aufstieg standen, suchten die Geschäftsführer Thomas Stoll und Andreas Oettel frühzeitig den Austausch mit den Verantwortlichen. Die steigenden Anforderungen machten deutlich: Die Kuhberghalle war langfristig nicht mehr geeignet für Bundesliga- und internationale Spiele.„Erst nach dem Aufstieg nahmen die Diskussionen um eine neue Arena richtig Fahrt auf. Durch den Klassenerhalt im ersten Jahr wussten wir sofort, dass wir in der Kuhberghalle auf Dauer nicht weiterspielen können. Trotz aller Ausnahmegenehmigungen war klar: Es muss eine neue Arena her“, erinnert sich Oettel.Ab 2007 wurden konkrete Planungen vorangetrieben. Themen wie Spielfeldstandards, technische Anforderungen und der Ausbau des Business-Bereichs standen im Fokus. Mit dem offiziellen Beschluss im November 2009 fiel schließlich die Entscheidung: Die ratiopharm arena wird gebaut und das neue zu Hause der Uuulmer werden. Auch erste Gespräche mit dem Betreiber Max Bögl über die Nutzung wurden aufgenommen.„Wir waren der ausschlaggebende Punkt für den Bau der Arena. Durch unseren sportlichen Erfolg wurden die Gespräche konkretisiert. Mir war wichtig, dass wir die Arena auch mit Leben füllen können“, so Oettel.Neben dem Basketball entwickelte sich die Arena schnell zu einem wichtigen Faktor für den regionalen Tourismus. Modernste LED-Technik und neue Standards machten die Halle zu einem Vorzeigeprojekt. Die eigentliche Herausforderung folgte jedoch nach der Eröffnung:„Zu Beginn kommen viele Zuschauer, weil sie die neue Arena sehen wollen. Unser Ziel war es, sie langfristig zu begeistern. Wir mussten jeden Besuch zu einem Erlebnis machen, das Fans dauerhaft bindet“, betont Oettel.
Bereits im Frühjahr 2003 kam es zu ersten Gesprächen mit den Städten. Nachdem die Uuulmer sportlich kurz vor dem Aufstieg standen, suchten die Geschäftsführer Thomas Stoll und Andreas Oettel frühzeitig den Austausch mit den Verantwortlichen. Die steigenden Anforderungen machten deutlich: Die Kuhberghalle war langfristig nicht mehr geeignet für Bundesliga- und internationale Spiele.„Erst nach dem Aufstieg nahmen die Diskussionen um eine neue Arena richtig Fahrt auf. Durch den Klassenerhalt im ersten Jahr wussten wir sofort, dass wir in der Kuhberghalle auf Dauer nicht weiterspielen können. Trotz aller Ausnahmegenehmigungen war klar: Es muss eine neue Arena her“, erinnert sich Oettel.Ab 2007 wurden konkrete Planungen vorangetrieben. Themen wie Spielfeldstandards, technische Anforderungen und der Ausbau des Business-Bereichs standen im Fokus. Mit dem offiziellen Beschluss im November 2009 fiel schließlich die Entscheidung: Die ratiopharm arena wird gebaut und das neue zu Hause der Uuulmer werden. Auch erste Gespräche mit dem Betreiber Max Bögl über die Nutzung wurden aufgenommen.„Wir waren der ausschlaggebende Punkt für den Bau der Arena. Durch unseren sportlichen Erfolg wurden die Gespräche konkretisiert. Mir war wichtig, dass wir die Arena auch mit Leben füllen können“, so Oettel.Neben dem Basketball entwickelte sich die Arena schnell zu einem wichtigen Faktor für den regionalen Tourismus. Modernste LED-Technik und neue Standards machten die Halle zu einem Vorzeigeprojekt. Die eigentliche Herausforderung folgte jedoch nach der Eröffnung:„Zu Beginn kommen viele Zuschauer, weil sie die neue Arena sehen wollen. Unser Ziel war es, sie langfristig zu begeistern. Wir mussten jeden Besuch zu einem Erlebnis machen, das Fans dauerhaft bindet“, betont Oettel.
Der Geist der Kuhberghalle lebt weiter
Die Kuhberghalle bleibt trotz des Umzugs unvergessen. Ihr legendärer Spirit wurde symbolisch mitgenommen: Nach dem letzten Spiel wurde der „Geist“ eingefangen und beim ersten Spiel in der neuen Arena gegen Oldenburg wieder freigelassen. Auch in der ratiopharm arena sorgte er direkt für Gänsehaut-Momente und wurde schnell Teil der neuen Heimspielkultur. Die besondere Nähe zum Spielfeld und die intensive Atmosphäre sollten bestmöglich übertragen werden – ein Anspruch, der in weiten Teilen gelungen ist. „Der Spirit der Kuhberghalle war einzigartig. Diese Nähe und Dichte konnte man nirgends sonst erleben. Uns war klar, dass wir dieses Gefühl nicht eins zu eins übertragen können, aber wir wollten so nah wie möglich herankommen – und das ist uns gelungen“, fasst Oettel zusammen.
Die Kuhberghalle bleibt trotz des Umzugs unvergessen. Ihr legendärer Spirit wurde symbolisch mitgenommen: Nach dem letzten Spiel wurde der „Geist“ eingefangen und beim ersten Spiel in der neuen Arena gegen Oldenburg wieder freigelassen. Auch in der ratiopharm arena sorgte er direkt für Gänsehaut-Momente und wurde schnell Teil der neuen Heimspielkultur. Die besondere Nähe zum Spielfeld und die intensive Atmosphäre sollten bestmöglich übertragen werden – ein Anspruch, der in weiten Teilen gelungen ist. „Der Spirit der Kuhberghalle war einzigartig. Diese Nähe und Dichte konnte man nirgends sonst erleben. Uns war klar, dass wir dieses Gefühl nicht eins zu eins übertragen können, aber wir wollten so nah wie möglich herankommen – und das ist uns gelungen“, fasst Oettel zusammen.
15 Jahre voller Höhen und Tiefen
Die neue Arena wurde schnell zur Bühne großer Momente. Bereits in der ersten Saison erreichten die Uuulmer das Finale der BBL und trafen auf die Brose Baskets Bamberg. Am 14. November 2012 folgte das erste internationale Spiel auf dem neuen Parkett: Mit einem 83:68-Erfolg gegen Cibona Zagreb feierte Ulm einen wichtigen Meilenstein. 2014 richtete die Arena erstmals ein BBL Pokal Top Four in Neu-Ulm aus, bei dem die Uuulmer bis ins Finale vordrangen, sich dort jedoch ALBA Berlin geschlagen geben mussten. Auch 2016 standen die Finals erneut in Ulm an – wieder gegen Bamberg, wieder ohne Happy End. Der größte Moment folgte schließlich 2023: Nach zwei beeindruckenden Serien gegen Berlin und München kehrten die Finals nach Neu-Ulm zurück. Im vierten Spiel der Finalserie wurde Geschichte geschrieben – ratiopharm ulm gewann vor heimischem Publikum die erste deutsche Meisterschaft der Clubgeschichte gegen die Telekom Baskets Bonn. Nur zwei Jahre später erreichten die Uuulmer erneut die Finals. Wieder war der Titel greifbar nahe, doch diesmal setzte sich der FC Bayern Basketball durch und verhinderte den zweiten Triumph im eigenen Wohnzimmer.
Die neue Arena wurde schnell zur Bühne großer Momente. Bereits in der ersten Saison erreichten die Uuulmer das Finale der BBL und trafen auf die Brose Baskets Bamberg. Am 14. November 2012 folgte das erste internationale Spiel auf dem neuen Parkett: Mit einem 83:68-Erfolg gegen Cibona Zagreb feierte Ulm einen wichtigen Meilenstein. 2014 richtete die Arena erstmals ein BBL Pokal Top Four in Neu-Ulm aus, bei dem die Uuulmer bis ins Finale vordrangen, sich dort jedoch ALBA Berlin geschlagen geben mussten. Auch 2016 standen die Finals erneut in Ulm an – wieder gegen Bamberg, wieder ohne Happy End. Der größte Moment folgte schließlich 2023: Nach zwei beeindruckenden Serien gegen Berlin und München kehrten die Finals nach Neu-Ulm zurück. Im vierten Spiel der Finalserie wurde Geschichte geschrieben – ratiopharm ulm gewann vor heimischem Publikum die erste deutsche Meisterschaft der Clubgeschichte gegen die Telekom Baskets Bonn. Nur zwei Jahre später erreichten die Uuulmer erneut die Finals. Wieder war der Titel greifbar nahe, doch diesmal setzte sich der FC Bayern Basketball durch und verhinderte den zweiten Triumph im eigenen Wohnzimmer.
