- Patrick Miller muss verletzt pausieren.
- 17 Ballverluste machen den Kräfteverschleiß deutlich.
- MagentaSport BBL Pokal-Auslosung morgen in Bamberg.
Alles investiert und dennoch verloren. Mit diesem Gefühl und dem 0:2-Rückstand in der Playoff-Viertelfinal-Serie verließen die Spieler von ratiopharm ulm abgekämpft aber erhobenen Hauptes das Parkett der ratiopharm arena. Nicht nur wegen der deutlichen Niederlage in Spiel eins, sondern angesichts der Ulmer Personalsituation, ist das mehr als beachtlich. Das sahen auch die 6.200 Fans in der ausverkauften ratiopharm arena so, die ihr Team mit einem lauten Applaus in die Katakomben verabschiedeten. „Ich bin extrem stolz darauf, mit welcher Energie meine Mannschaft heute gespielt hat“, sagte Head Coach Thorsten Leibenath nach der 83:98-Niederlage. Ohne den verletzten Patrick Miller und mit einem Dwayne Evans, „der unter normalen Umständen nicht hätte auflaufen dürfen“ (Leibenath) hielten die Gastgeber über drei Viertel lang nicht nur mit, sondern lieferten ihren Fans ein hochklassiges Spiel, bei dem zehnmal die Führung wechselte. Letztlich war es der Ulmer Kräfteverschleiß, der Berlin die 2:0-Serien-Führung ermöglichte. Während Leibenath schon jetzt alle Konzentration auf Spiel drei am Sonntag in Berlin (15 Uhr live bei MagentaSport) richtet, warnt Berlins Trainer Aito Garcia Reneses: „Wir haben schon oft gesehen, dass Führungen in den Playoffs nichts bedeuten“, so der 72-Jährige.
