- 24-Punkte-Rückstand nach 12 Minuten.
- Reggie Williams hebelt Ulmer Aufholjagd aus.
- Per Günther verlängert seinen Vertrag um ein Jahr.
Die erhoffte Reaktion blieb aus. Statt sich nach der Niederlage in Gießen dem nächsten Gegner mit Vehemenz entgegenzuwerfen, „wirkten wir am Anfang wie gelähmt“, hadert Head Coach Thorsten Leibenath mit dem Beginn der Partie. Denn nach einem Dreier von Patrick Miller zur letzten Ulmer Führung des Spiels (10:8), überrollte Jena die Gastgeber und führte nach zwölf gespielten Minuten mit 15:39. Wenngleich ratiopharm ulm dem Jenaer Dreierregen (19/33, 56%) eine beherzte Aufholjagd entgegensetzte und in der 33. Minute auf 76:79 verkürzte, wog die Hypothek des ersten Viertels zu schwer. Wobei Leibenath vermutet, dass der Knackpunkt schon in Gießen zu finden ist. „Wir lassen uns von Rückschlägen zu sehr beeindrucken und kommen von Niederlagen nicht stärker, sondern verkrampft zurück.“ Unabhängig von der Ulmer Blockade, stellte der NBA-erfahrene Reggie Williams mit 26 Punkten und fünf von sieben Dreiern, seine Klasse unter Beweis. „In den wichtigen Momenten hat Reggie Williams heute die richtigen Entscheidungen getroffen“, bedankt sich Gäste-Coach Björn Harmsen bei seinem Neuzugang.
