- Andorra mit der drittbesten Offensive des 7DAYS EuroCup.
- Bereit machen für die Härte: Lakovic intensiviert Training.
- Christoph Phillips: Von der Ulmer Jugend in den EuroCup.
Mit MoraBanc Andorra gastiert das drittbeste Offensivteam des 7DAYS EuroCup in der ratiopharm arena. Dabei stellen die Gäste einen Kader, in dem nur zwei Spieler im Schnitt zweistellig punkten, dafür aber fünf Spieler durchschnittlich zwischen sieben und neun Zähler auflegen. Neben der Ausgeglichenheit ist die Treffsicherheit die größte Stärke der Gäste: Aus dem Zweierbereich versenkt Andorra 57,8 Prozent seiner Würfe, von jenseits der 6,75-Meter-Linie sind es 40,1 Prozent.
„Um uns gegen Andorra in eine Position für einen Sieg zu bringen, müssen wir als erstes mit ihrer Aggressivität und Härte klarkommen“, erklärt Head Coach Jaka Lakovic. Um diese Physis zu simulieren hat der Slowene das Training angepasst: Kürzer, dafür intensiver hatte er in den letzten Tagen trainiert. „Wir müssen auch im Training härter zupacken, um auf die Intensität vorbereit zu sein, die uns in den Spielen erwartet“, beschreibt der Trainer, was Andi Obst nach dem Würzburg-Spiel so ausdrückte: „Wir brauchen mehr Killerinstinkt.“ Lakovic hatte beobachtet, dass seine Mannschaft zwischen der 31. und 38. Minute gegen Würzburg zu sehr auf Einzelaktionen gesetzt hatte. „Offensiv haben wir in dieser Phase als Team nicht viel zustandegebracht, da war unser Game Management schlecht.“ Wenn sein Team gegen den physischen Druck Andorras bestehen wolle, müsse es in solchen Phasen mit derselben Härte dagegenhalten. „Wenn der Gegner den Druck erhöht, musst du auch mal auf die Bremse treten und das Spiel langsam machen“, sagt Lakovic.
