- Alba: Beste Drei-Punkt-Schützen, zweithöchster Punkteschnitt.
- Letzter Ulmer Sieg in Berlin liegt drei Jahre zurück.
- Von Stuttgart nach Berlin, von Berlin nach Bologna und wieder zurück.
Die Teambilder der Berliner haben einen hohen Wiedererkennungswert. Seit der Saison 2017/18 weiß Head Coach Aito Reneses immer mindestens fünf gleiche Gesichter um sich herum: Der aktuelle EuroCup-MVP Luke Sikma, die Point Guards Peyton Siva und Stefan Peno, sowie die Forwards Niels Giffey und Tim Schneider bilden den Kern der Mannschaft, die seit drei Jahren unter dem spanischen Trainer zusammengewachsen ist. Nach der Vizemeisterschaft 2017 bestätigten die Hauptstädter in der vergangenen Spielzeit mit dem erneuten Finaleinzug ihren Anspruch als Bayern-Jäger Nummer eins. In den darauffolgenden Sommermonaten schraubte Alba den Begriff Kontinuität auf ein noch höheres Niveau: Elf Vizemeister von 2019 hatten entweder noch einen Vertrag oder verlängerten ihre Papiere. Ergänzt durch drei Neuzugänge steht Berlin auch 2019/20 mit vier Siegen und ohne Niederlage in der easyCredit BBL glänzend da. In der EuroLeague, wo Alba am Freitagabend noch in Madrid ran muss, reichte es indes in fünf Spielen erst einmal zum Sieg.
Für Jaka Lakovic spielt der Berliner Einsatz in Madrid keine Rolle: „Auch wenn sie müde sein sollten, müssen wir hundert Prozent oder mehr geben, um mit Berlin mithalten zu können.“ Lakovic hat großen Respekt vor Coach Aito, den er über seinen ehemaligen Trainerkollegen Carles Duran kennt. Aito gilt als Mentor von Duran, mit dem Lakovic gemeinsam in Badalona an der Seitenlinie gestanden hat. „Wir haben viel über Aito gesprochen, ich kenne seine Philosophie“, so Lakovic.
