„Es ist positiv zu bewerten, dass man insgesamt eine Entwicklung in der Mannschaft deutlich erkennen kann. Wir müssen an unseren Baustellen beim Defensivrebound arbeiten und die Ballverluste in der Schlussphase abstellen. Kriegen wir diese Dinge in den Griff, werden auch entsprechende Resultate folgen, erklärte Sportdirektor Thorsten Leibenath nach der Overtimeniederlage gegen Germani Brescia am vergangenen Mittwoch.
Nicht nur an diesem Abend bewies die Mannschaft, was in ihr steckt. Über 35 Minuten führte ratiopharm ulm gegen die favorisierten Italiener und verlor erst spät in der Overtime. Ein Muster, das bereits aus den Spielen gegen Rostock, Göttingen oder Panevezys hervorging und nur beim Heimsieg gegen Venedig in den Griff zu bekommen war. Sehr erfreulich: der Drei-Punkte-Wurf. „Wir waren besonders abhängig von 3-Punkte-Würfen, haben dort aber gute und erfolgreiche Lösungen gefunden, kommentierte Anton Gavel die 40 Prozentquote von außen. Bei diesem engen Terminkalender bleibt kein Platz für Nostalgie, denn bereits morgen steht das nächste Spiel in der BBL an.

