Shortcut ratiopharm ulm kann auch in der Fremde noch gewinnen: Nach vier Auswärtsniederlagen in Serie sicherte sich das Team von Head Coach Thorsten Leibenath bei den Eisbären Bremerhaven einen 82:89-Erfolg und hat mit der zeitgleichen Niederlage Frankfurts rechnerisch weiterhin Chancen auf die Postseason (siehe Good to know). „Wir haben den Ball in der Offensive gut bewegt und in der Verteidigung vieles richtig gemacht“, lobte Leibenath die Leistung seiner Mannschaft. Hatte der Ulmer Cheftrainer seit 2011 noch keines von insgesamt 13 Duellen mit den Eisbären verloren, sollte die Serie auch im 14. Aufeinandertreffen halten – wenngleich sich ratiopharm ulm phasenweise schwer tat: Hatten sich die Gäste im 3. Viertel einen 16 Punkte-Vorsprung erarbeitet (41:57), kämpften sich die Nordlichter zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2 Zähler heran (63:65). Doch Ulm behielt dank der perfekten Ausbeute von Isaac Fotu (3/3 FG) und Ismet Akpinar (6/6 FT) die Führung und sicherte sich den wichtigen Erfolg – auch für das Selbstvertrauen.
Keystats
Dass ratiopharm ulm die reboundstarken Eisbären fünf Rebounds unter ihrem Saisonmittel halten konnte, war einer der entscheidenden Faktoren auf dem Weg zum Auswärtssieg. Insbesondere am offensiven Brett ließen Harangody (6 Rebounds) und Co. die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. Darüber hinaus überzeugten die Ulmer sowohl aus dem Zweier- (61%) als auch aus dem Dreier-Bereich (50%) mit einer hohen Trefferquote und konnten damit auch kompensieren, dass Bremerhaven gleich neun Dreier (31) mehr nahm, aber nur zwei (13) mehr traf.
Spotlight Hauptverantwortlich für den Bremerhavener Shootout von Downtown war Jordan Hulls, der mit seiner hochprozentigen Trefferquote (7/10) auch bester Punktesammler (23 Pkt) der Gastgeber war. Auf einem ähnlichen Niveau wandelte Ryan Thompson, der mit einer 70-prozentigen Feldwufquote erstmals seit Mitte Februar wieder 19 Punkte auflegte und in Isaac Fotu (18) einen noch treffsichereren (5/6 2er, 2/2 3er) Scoring-Kollegen hatte. Insgesamt konnte ratiopharm ulm das Punkten auf vielen Schultern verteilen: Mit Reinhardt (16), Akpinar (10), Ohlbrecht (9) und Krämer (8) waren vier weitere Spieler für 8 oder mehr Zähler gut.
Play-by-Play
1. Viertel (21:27): Vom Abstieg bedrohte Eisbären brachten von Beginn an die versprochene Intensität auf das Parkett, was sich an einer frühen 7:0- bzw. 10:4-Führung zeigte, die jeweils Jordan Hulls per Dreier (2/2) besorgte. Die Gäste benötigten einige Minuten, um sich an die Bremerhavener Zonenverteidigung zu gewöhnen (3 Ballverluste), doch fanden dann durch Ryan Thompson zu ihrem Spiel: Durch seine 7 Zähler saß ratiopharm ulm den Eisbären im Nacken (12:11, 6.) und eroberte per Benimon-Dunk wenig später erstmals die Führung (17:18, 7.). Und auch das Viertelende gehörte treffsicheren Ulmern (73% FG), für die David Krämer den Schlusspunkt mit einem Dreier aus der Ecke setzte (21:27).
2. Viertel (18:20): Konnten die Eisbären zunächst auf 24:27 heranrücken, war dann die Zeit für Tim Ohlbrecht gekommen: Erst punktete der größte Uuulmer nach eigenem Offensivrebound, dann per Dunk und erstmals seit dem 17. Dezember 2016 sogar von Downtown zur bislang höchsten Gäste-Führung (27:34, 14.). In Katin Reinhardt fand Ohlbrecht dann einen Scoring-Kollegen, der ebenfalls aus der Distanz (2/2) und von der Linie (3/3) einnetzte und ratiopharm ulm zweistellig wegbrachte (31:43, 17.). Zwei unkonzentrierte Minuten und zwei Hulls-Dreier (4/4) später war das Polster aber beinahe aufgebraucht (39:43). Ryan Thompson erholte sich am schnellsten von der Schwächephase und sorgte per 4:0-Endspurt inklusive Buzzerbeater für die 39:47-Halbzeitführung.
Dass ratiopharm ulm die reboundstarken Eisbären fünf Rebounds unter ihrem Saisonmittel halten konnte, war einer der entscheidenden Faktoren auf dem Weg zum Auswärtssieg. Insbesondere am offensiven Brett ließen Harangody (6 Rebounds) und Co. die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. Darüber hinaus überzeugten die Ulmer sowohl aus dem Zweier- (61%) als auch aus dem Dreier-Bereich (50%) mit einer hohen Trefferquote und konnten damit auch kompensieren, dass Bremerhaven gleich neun Dreier (31) mehr nahm, aber nur zwei (13) mehr traf.
Spotlight Hauptverantwortlich für den Bremerhavener Shootout von Downtown war Jordan Hulls, der mit seiner hochprozentigen Trefferquote (7/10) auch bester Punktesammler (23 Pkt) der Gastgeber war. Auf einem ähnlichen Niveau wandelte Ryan Thompson, der mit einer 70-prozentigen Feldwufquote erstmals seit Mitte Februar wieder 19 Punkte auflegte und in Isaac Fotu (18) einen noch treffsichereren (5/6 2er, 2/2 3er) Scoring-Kollegen hatte. Insgesamt konnte ratiopharm ulm das Punkten auf vielen Schultern verteilen: Mit Reinhardt (16), Akpinar (10), Ohlbrecht (9) und Krämer (8) waren vier weitere Spieler für 8 oder mehr Zähler gut.
Play-by-Play
1. Viertel (21:27): Vom Abstieg bedrohte Eisbären brachten von Beginn an die versprochene Intensität auf das Parkett, was sich an einer frühen 7:0- bzw. 10:4-Führung zeigte, die jeweils Jordan Hulls per Dreier (2/2) besorgte. Die Gäste benötigten einige Minuten, um sich an die Bremerhavener Zonenverteidigung zu gewöhnen (3 Ballverluste), doch fanden dann durch Ryan Thompson zu ihrem Spiel: Durch seine 7 Zähler saß ratiopharm ulm den Eisbären im Nacken (12:11, 6.) und eroberte per Benimon-Dunk wenig später erstmals die Führung (17:18, 7.). Und auch das Viertelende gehörte treffsicheren Ulmern (73% FG), für die David Krämer den Schlusspunkt mit einem Dreier aus der Ecke setzte (21:27).
2. Viertel (18:20): Konnten die Eisbären zunächst auf 24:27 heranrücken, war dann die Zeit für Tim Ohlbrecht gekommen: Erst punktete der größte Uuulmer nach eigenem Offensivrebound, dann per Dunk und erstmals seit dem 17. Dezember 2016 sogar von Downtown zur bislang höchsten Gäste-Führung (27:34, 14.). In Katin Reinhardt fand Ohlbrecht dann einen Scoring-Kollegen, der ebenfalls aus der Distanz (2/2) und von der Linie (3/3) einnetzte und ratiopharm ulm zweistellig wegbrachte (31:43, 17.). Zwei unkonzentrierte Minuten und zwei Hulls-Dreier (4/4) später war das Polster aber beinahe aufgebraucht (39:43). Ryan Thompson erholte sich am schnellsten von der Schwächephase und sorgte per 4:0-Endspurt inklusive Buzzerbeater für die 39:47-Halbzeitführung.
3. Viertel (21:18): Und so wie Ryan Thompson die erste Halbzeit beendet hatte, eröffnete der bisherige Topscorer auch die zweite Hälfte: Seine 4 Zähler initiierten einen 10:2-Run, mit dem sich ratiopharm ulm auf 16 Zähler absetzen konnte (41:57, 23.). Doch wiederum gelang es den Donaustädtern nicht, ihren komfortablen Vorsprung zu verwalten. Binnen zwei Minuten konnten die Eisbären per 10:0-Lauf inklusive 7 Elliott-Punkten wieder auf 51:57 herankommen. Reinhardt und Krämer konnten eine weitere Annäherung mit ihren Dreiern abwenden, sodass Ulm mit 60:65 ins letzte Viertel ging.
4. Viertel (22:24): Mit ihrem allersten verwandelten Freiwurf konnten sich die Eisbären auf 63:65 (31.) annähern, während Ulms Offensive lahmte (2 Fehlwürfe, 2 Ballverluste). Erst als die Gäste den Ball wieder zu ihrem in dieser Saison effizientesten Spieler brachten, kam die Maschinerie wieder in Gang: Isaac Fotu ließ sein Team mit sicheren Treffern (3/3) wieder etwas durchatmen (66:72, 36.). Als Per Günther dann eine Auszeit der Gastgeber mit einem Dreier „vom Parkplatz“ konterte, schien der Weg zum Ulmer Auswärtssieg geebnet (66:75, 37.). Und wenngleich Jordan Hulls sich mit seinen Dreiern sechs und sieben gegen die drohende Niederlage stemmte, behielt an der Linie insbesondere Ismet Akpinar (6/6) die Nerven und sicherte den so wichtigen 82:89-Erfolg „on the road“.
4. Viertel (22:24): Mit ihrem allersten verwandelten Freiwurf konnten sich die Eisbären auf 63:65 (31.) annähern, während Ulms Offensive lahmte (2 Fehlwürfe, 2 Ballverluste). Erst als die Gäste den Ball wieder zu ihrem in dieser Saison effizientesten Spieler brachten, kam die Maschinerie wieder in Gang: Isaac Fotu ließ sein Team mit sicheren Treffern (3/3) wieder etwas durchatmen (66:72, 36.). Als Per Günther dann eine Auszeit der Gastgeber mit einem Dreier „vom Parkplatz“ konterte, schien der Weg zum Ulmer Auswärtssieg geebnet (66:75, 37.). Und wenngleich Jordan Hulls sich mit seinen Dreiern sechs und sieben gegen die drohende Niederlage stemmte, behielt an der Linie insbesondere Ismet Akpinar (6/6) die Nerven und sicherte den so wichtigen 82:89-Erfolg „on the road“.
Quotes
Arne Woltmann (Head Coach Eisbären Bremerhaven): „Der Ulmer Sieg geht in Ordnung, auch wenn ich meiner Mannschaft in kämpferischer Hinsicht keinen Vorwurf machen kann. Ulm ist eine Mannschaft mit sehr viel Talent, die heute viele schwierige Würfe getroffen hat. Ich denke am Ende hat die erste Halbzeit das Spiel entschieden. Da haben wir zu viele leichte Punkte zugelassen. Trotz der Niederlage dürfen wir nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen weiter kämpfen. Wir fahren jetzt nach München und werden alles geben und am 1. Mai heißt es dann gegen Gießen nochmal alles rauzuhauen.“
Thorsten Leibenath (Head Coach ratiopharm ulm): „Das war eine zufriedenstellende Leistung von meiner Mannschaft und der Sieg ist meiner Ansicht nach auch verdient. Wir haben den Ball in der Offensive gut bewegt und in der Verteidigung vieles richtig gemacht. Es war wichtig, dass wir Geoffrey Groselle kontrolliert konnten und Johnny Berhanemeskel zu schwierigen Würfen gezwungen haben. Es spricht für den Charakter der Eisbären, dass sie nie aufgegeben und das Spiel bis zum Ende spannend gehalten haben.“
Good to know Durch die deutliche 106:69-Niederlage von Frankfurt beim Tabellenzweiten in Berlin und Würzburgs 87:77-Niederlage in Ludwigsburg besteht rechnerisch weiterhin die Chance auf eine Playoff-Qualifikation von ratiopharm ulm. Dafür muss allerdings folgendes Szenario eintreten: Ulm gewinnt die restlichen zwei Spiele (vs. Oldenburg, in Berlin), Frankfurt muss die ausstehenden zwei Spiele verlieren (vs. Jena, in Oldenburg) und Würzburg darf nur noch eine Partie gewinnen (in Tübingen, vs. Bayreuth).
Fotos: Sven Peter
Arne Woltmann (Head Coach Eisbären Bremerhaven): „Der Ulmer Sieg geht in Ordnung, auch wenn ich meiner Mannschaft in kämpferischer Hinsicht keinen Vorwurf machen kann. Ulm ist eine Mannschaft mit sehr viel Talent, die heute viele schwierige Würfe getroffen hat. Ich denke am Ende hat die erste Halbzeit das Spiel entschieden. Da haben wir zu viele leichte Punkte zugelassen. Trotz der Niederlage dürfen wir nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen weiter kämpfen. Wir fahren jetzt nach München und werden alles geben und am 1. Mai heißt es dann gegen Gießen nochmal alles rauzuhauen.“
Thorsten Leibenath (Head Coach ratiopharm ulm): „Das war eine zufriedenstellende Leistung von meiner Mannschaft und der Sieg ist meiner Ansicht nach auch verdient. Wir haben den Ball in der Offensive gut bewegt und in der Verteidigung vieles richtig gemacht. Es war wichtig, dass wir Geoffrey Groselle kontrolliert konnten und Johnny Berhanemeskel zu schwierigen Würfen gezwungen haben. Es spricht für den Charakter der Eisbären, dass sie nie aufgegeben und das Spiel bis zum Ende spannend gehalten haben.“
Good to know Durch die deutliche 106:69-Niederlage von Frankfurt beim Tabellenzweiten in Berlin und Würzburgs 87:77-Niederlage in Ludwigsburg besteht rechnerisch weiterhin die Chance auf eine Playoff-Qualifikation von ratiopharm ulm. Dafür muss allerdings folgendes Szenario eintreten: Ulm gewinnt die restlichen zwei Spiele (vs. Oldenburg, in Berlin), Frankfurt muss die ausstehenden zwei Spiele verlieren (vs. Jena, in Oldenburg) und Würzburg darf nur noch eine Partie gewinnen (in Tübingen, vs. Bayreuth).
Fotos: Sven Peter
