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Sa, 22.02.2020

Dämpfer gegen Baunach

Die OrangeAcademy findet kein Mittel gegen die Schlussoffensive der Baunach Young Pikes und muss sich am Ende mit 82:93 (45:48) gegen die Oberfranken geschlagen geben.

Nach einem starken Start inklusive einer zweistelligen Führung nach neun Minuten (27:17) zieht die OrangeAcademy in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel den Kürzeren. Die Baunach Young Pikes setzen die entscheidenden Akzente dabei in den letzten Minuten des Schlussviertels und nutzen die Fehler der jungen Ulmer eiskalt aus. „93 Punkte sind am Ende einfach zu viel. Das ist nicht die Art von Basketball, die wir spielen wollen und können. Wir konnten insgesamt heute leider nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, resümiert Anton Gavel nach dem Spiel. Durch die Niederlage muss die OrangeAcademy damit einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze hinnehmen und belegt nach 20 Spielen (8-12)  weiterhin den neunten Rang in der Tabelle.

Für einen gelungenen Einstand sorgte am Samstagabend Nico Bretzel, der gegen die Young Pikes sein ersehntes Comeback feiern konnte. Nach einer langen Auszeit wegen einer Hüftverletzung sammelte der Big Man gegen Baunach seine ersten Minuten in dieser Spielzeit und wurde von den 340 Zuschauern am Ulmer Kuhberg euphorisch begrüßt. „Das Gefühl, wieder auf dem Feld zu stehen und die Reaktion der Fans, war einfach großartig“, so Bretzel – der acht Punkte und vier Rebounds in 15 Minuten markierte - nach dem Spiel. „Wir sind froh, dass er wieder da ist. Seine Präsenz war von Beginn an zu spüren“, lobte auch Coach Gavel. 
In seinem Comeback zeigte sich Nico Bretzel gewohnt präsent unter den Körben. Foto: Alexander Vormstein
Spielverlauf:

Die ersten Minuten der Partie gehörten den Gästen aus Baunach, die sich nach vier Minuten eine 4:10-Führung erspielten und vor allem am offensiven Brett für Alarm sorgten. Ein verwandelter Dreier von Kristofer Krause und die ersten Punkte von Christoph Philipps brachten dann aber auch die Hausherren ins Spiel. Ein erneuter Dreier von Krause brachte dann sogar die erste Führung für die OrangeAcademy (15:12, 6.), was Baunachs Coach Dugandzic zum Anlass für seine erste Auszeit nahm. Doch auch nach dieser kurzen Unterbrechung blieb Ulm am Drücker und führte dank eines starken Igor Milicic, der in dieser Phase sieben Zähler in Folge für seine Farben erzielte, nach neun Minuten mit 24:15. Dann war es soweit: Nach langer Verletzungspause betrat Big Man Nico Bretzel zum ersten Mal in dieser Saison das Parkett für die OrangeAcademy und erntete kräftigen Applaus der Zuschauer in der Kuhberghalle. Und es sollte auch nicht lange dauern, ehe Bretzel seine ersten Punkte markieren konnte: Mit zwei Korblegern in Folge brachte der Rückkehrer seinem Team eine 13-Punkte-Führung ein (32:19, 12.). Im Anschluss fanden dann aber auch die Young Pikes zurück in die Spur, nutzten einige vergebene Chancen der Ulmer und verkürzten den Rückstand vier Minuten später auf 40:35 (16.). Beim Gavel-Team stockte es in dieser Phase vor allem offensiv gewaltig. Während die Donaustädter in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit lediglich fünf Zähler auf die Anzeigetafel brachten, drehten die Baunacher auf und führten bis zum Gang in die Kabine mit 45:48.

Auch in der Anfangsphase der zweiten Hälfte waren die Young Pikes zunächst die spielbestimmende Mannschaft und bauten ihren Vorsprung schnell auf acht Zähler aus (48:56, 23.). Doch in den folgenden Minuten meldeten sich die Hausherren zurück und gingen durch einen 11:2-Run erneut in Führung (59:58, 26.). Nachdem sich beide Mannschaften danach einen offenen Schlagabtausch lieferten, gelang es wiederum den Gästen, sich bis zum Ende des dritten Viertels mit vier Punkten abzusetzen (65:69). Nachdem Ulm dann zwischenzeitlich auf einen Zähler dran war (72:73, 33.), hatte eine Verkettung von Fehlern zur Folge, dass sich Baunach wieder einen deutlicheren Vorsprung von zehn Punkten erspielen konnte (77:87, 37.). Gerade in der Defensive fand die OrangeAcademy in dieser Phase kein Mittel, den Kontrahenten zu stoppen. Nachdem Baunach zwei Minuten vor dem Ende mit 15 Zählern in Front gehen konnte, war die Partie entschieden.

 

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