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Fr, 22.01.2021

Starker Aufsteiger zu Gast

Premiere in der ratiopharm arena: Am Sonntag (15.00 Uhr | LIVE bei MagentaSport) trifft ratiopharm ulm auf die NINERS Chemnitz.

Wenn man über die gesamte Dauer eines Spiels nicht einmal in Rückstand gerät und von der Freiwurflinie fehlerlos bleibt (26/26), hat man als Team vieles richtig gemacht. Dieser Meinung schließt sich auch Jaka Lakovic im Rückblick auf die Leistung seiner Mannschaft in Göttingen an. „Wir haben gut begonnen und es geschafft fokussiert zu bleiben, um den Job zu erledigen“, sagt der Slowene, der nach dem deutlichen 74:98-Sieg aber trotzdem noch Raum für Verbesserungen erkennt: „In jedem Spiel startet der Gegner irgendwann einen Lauf, den wir eingrenzen müssen. Das haben wir auch letzte Woche erlebt. Im Training achten wir besonders darauf, an unseren Schwächen in diesen Phasen zu arbeiten.“  
Andi Obst markierte in Göttingen zuletzt 16 Punkte. Foto: Harry Langer
Der nächste Härtetest steht für die Ulmer am Sonntag auf dem Plan, wenn sie zum ersten Mal in der Geschichte der ratiopharm arena gegen die NINERS Chemnitz antreten. Das letzte Duell zwischen den beiden Clubs liegt nämlich schon ein paar Tage zurück: Am 18. März 2006 verlor ratiopharm ulm das einzige Spiel der Aufstiegssaison in der 2. Basketball Bundesliga Süd bei den Sachsen (85:77). Fast 15 Jahre später kommen die NINERS mit viel Selbstvertrauen an die Donau. Aus den letzten vier Spielen holte die Mannschaft von Head Coach Rodrigo Pastore drei Siege. Und auch bei der einzigen Niederlage in München vor knapp zwei Wochen waren die Sachsen kurz davor, den Favoriten zu stürzen (77:76). „Mit etwas mehr Glück hätten sie das Spiel gewonnen“, weiß Jaka Lakovic, der vor der Offensiv-Power der Niners warnt: „Sie bringen gleich sechs Spieler mit, die zweistellig scoren und haben von außen mehrere Waffen.“ Neben den Guards Thornton (Topscorer 13,3 P) und Harris (10,8 P) sorgen auch die drei Forwards Mike, King und Wimberg dafür, dass Chemnitz die beste Dreier-Quote (42,6 %) in der BBL vorweisen kann. „Aufsteigern wird oft die Rolle des Außenseiters angehängt. Im Fall von Chemnitz ist das weit weg von der Realität“, so Lakovic.
Niners Topscorer Marcus Thornton gilt es am Sonntag zu stoppen. Foto: Jan Stimpel
Weiterhin unklar ist, ob der Ulmer Coach am Sonntag wieder auf John Petrucelli zurückgreifen kann. Der Ulmer Verteidigungsexperte arbeitet an seinem Comeback, nachdem Schmerzen im unteren Rücken zuletzt seine Einsätze verhinderten. 
 
 
O-Ton:
Jaka Lakovic: „In jedem Spiel startet der Gegner irgendwann einen Lauf, den wir eingrenzen müssen. Das haben wir auch in Göttingen erlebt. Im Training achten wir besonders darauf, an unseren Schwächen in diesen Phasen zu arbeiten. Chemnitz verdient Respekt, weil sie bereits bewiesen haben, dass sie ein starkes Team sind. Sie bringen gleich sechs Spieler mit, die zweistellig scoren und haben außen mehrere Waffen. Aufsteigern wird oft die Rolle des Außenseiters angehängt. Im Fall von Chemnitz ist das weit weg von der Realität.“ 
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