Im Fokus Nach einem punktelosen Spiel am Samstag meldete sich Patrick Miller eindrucksvoll zurück. Mit einer Wurfquote von 6/11 aus dem Feld, sechs gezogenen Fouls und acht Assists bei nur einem Ballverlust war der bullige Amerikaner stets Chef im Ring. Für die Highlights und die emotionalen Impulse sorgte Javonte Green, der zwar von der Dreierlinie (1/5) kein Fortune hatte, die Fans und sein Team aber mit mächtig Dampf und Willen mitriss.
Thorsten Leibenath: „Die Frankfurter haben heute wie erwartet und trotz ihrer personellen Lage einen harten Kampf abgeliefert. Wir sind zunächst gut in die Partie gekommen und konnten direkt am Anfang einen Run starten. Danach haben wir jedoch den Fokus verloren und den Frankfurtern immer wieder die Möglichkeit gegeben, zurück ins Spiel zu finden. Das lag auch daran, dass wir in der ersten Halbzeit zu viele Dreier genommen haben und nicht aggressiv genug zum Korb gezogen sind. Das konnten wir in der zweiten Halbzeit ändern und dadurch wieder die Kontrolle übernehmen. Auch in der Defensive haben wir nach der Pause den Druck deutlich erhöht. Insgesamt war das heute ein verdienter Sieg.“
Javonte Green: „Es ist nicht leicht, ein Team zwei Mal in Folge zu schlagen, daher sind wir sehr glücklich über den Sieg. Die zweite Halbzeit war heute für uns ausschlaggebend. Wir konnten uns nach der Pause vor allem defensiv steigern und in den entscheidenden Phasen wichtige Stops erzwingen. Frankfurt ist eine Mannschaft, die immer intensiv und vor allem aggressiv spielt. Und obwohl sie personell dezimiert waren, haben sie uns heute alles abverlangt.“