ONE TEAM, ONE CROWD, ONE GOAL: die Mission in der Uuulmer Heimfestung war nicht nur durch die spektakulären Choreo von FAN-ATTACK-ULM klar formuliert. Getragen von den Rängen eröffneten die Uuulmer Halbzeit zwei mit einem Offensivspektakel der besonderen Art: vier Dreier in drei Minuten, ein 13:0-Run mit Energizer Karim Jallow (23 Pkt) krachend zum Korb - die erste zweistellige Führung war perfekt (53:42). Wieder und wieder hallte das Uuulmer Echo durch die ausverkaufte ratiopharm arena, ein Aufschrei folgte auf den nächsten. Die heißen Händchen sorgten für Furore und zogen verunsicherten Bayern bei nur sieben Zählern in Viertel Nummer drei den Zahn. „Mit diesen Fans im Rücken ist man noch heißer auf das Spiel. Während dieser unfassbaren Choreo vor Spielbeginn hatte ich wieder Gänsehaut. Heute haben wir das Spiel in der Defensive gewonnen. Jeder war giftig und hatte immer eine Hand am Ball. Am Ende provozieren wir 22 Ballverluste und erzielen viele Punkte im Fastbreak. Der Sieg gehört den Fans, sie haben wie erwartet den Unterschied gemacht“, erklärte Topscorer Karim Jallow. Die Mannen in Orange ließen über das komplette Spiel hinweg keinen Zweifel an Kampf, Engagement, und Leidenschaft. Angepeitscht vom lautstarken WE ARE ONE gewährten die Uuulmer dem amtierenden Double-Sieger nicht einen Zentimeter Platz, eroberten am Ende 15-mal den Ball und brachten sich mit einer spektakulären Trefferquote von außen (39%) zum fulminanten Heimerfolg. Damit gibt es ein Spiel 4 in der Uuulmer Heimfestung: der Ticketvorverkauf startet am Freitag um 12 Uhr. Alles offen im Kampf um die deutsche Meisterschaft. Unterstütze deine Uuulmer gemeinsam mit unserem Fanklub FAN-ATTACK-ULM im Münchener SAP Garden (HIER Tickets sichern) oder verfolge das Duell beim Public Viewing am OrangeCampus. Auf geht´s Uuulmer – gemeinsam zur Meisterschaft.
Keyplayer: Eine Aufgabe für den Anführer
Null zu eins hinten in der Serie: eine klare Aufgabe für den Energizer Karim Jallow. An beiden Enden des Feldes konnte der Foward der Partie seinen Stempel aufdrücken. Seine giftige Defensive mündete so oft in den gefährlichsten Ein-Mann-Fastbreak der Liga, der nicht zu stoppen war. Am Ende trug er seine Uuulmer mit 23 Punkten, 6 Rebounds und beachtlichen 6 Steals zum Sieg. Ebenfalls zweistellig punkteten: Justinian Jessup (10 Punkte), Ben Saraf (10), Marcio Santos (10) und Alfonso Plummer (10).
Null zu eins hinten in der Serie: eine klare Aufgabe für den Energizer Karim Jallow. An beiden Enden des Feldes konnte der Foward der Partie seinen Stempel aufdrücken. Seine giftige Defensive mündete so oft in den gefährlichsten Ein-Mann-Fastbreak der Liga, der nicht zu stoppen war. Am Ende trug er seine Uuulmer mit 23 Punkten, 6 Rebounds und beachtlichen 6 Steals zum Sieg. Ebenfalls zweistellig punkteten: Justinian Jessup (10 Punkte), Ben Saraf (10), Marcio Santos (10) und Alfonso Plummer (10).
Der Spielverlauf: Es war ein schwerer Start in die Partie für die Hausherren. Andi Obst und Vladimir Lucic sorgten mit drei schnellen Treffern aus der Distanz für einen Vorsprung der Bayern (2:9). Erste Akzente folgten vom Energizer Karim Jallow höchstpersönlich. Mit sechs Punkten nahezu in Serie brachte der Anführer sein Team zurück in Schlagdistanz. Aus der Distanz waren die Gäste weiter heiß. Niels Giffey versenkte nach knapp fünf Minuten den bereits vierten Dreier (67% 3P). Bei den Uuulmern war weiterhin noch viel Sand im Getriebe (31% FG). Zum Viertelende dann der erste größere Jubelschrei. Marcio Santos verwandelte nach zwei Plummer-Dreiern einen krachenden Dunking mit Ablauf der Uhr (21:22; Q1). In Viertel zwei sorgte der Energizer mit einem schweren Abschluss für die erste Uuulmer Führung, ehe er im nächsten Angriff Gordon Herbert zu seiner ersten Auszeit der Partie zwang. Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Von der Freiwurflinie arbeitete sich der amtierende deutsche Meister schnell zurück in Führung. Ulm blieb weiter dran, aber schaffte den entscheidenden Schritt nicht. Gute Abschlussgelegenheiten aus allen Positionen wollten den Weg in den Korb nicht finden. So behielten die Münchener zur Halbzeitpause ihre knappe Führung (35:37; Q2). Halbzeit zwei und der Offensivmotor startete direkt mit Vollgas. Energizer Karim Jallow drückte das Gaspedal komplett durch und versenkte nach Ben Saraf, Marcio Santos und Justinian Jessup den bereits vierten Dreier des dritten Viertels. Nach dem 9:0-Lauf der Uuulmer zog Gordon Herbert die Reißleine (49:42). Auch nach dieser blieb die Energie weiter bei 100%. Erst Justus Hollatz konnte den 14:0-Lauf der Hausherren mit einem Korbleger beenden. Die Bayern taten sich offensiv unfassbar schwer. Der sonst so sichere Dreier wollte im dritten Viertel noch gar nicht fallen. So nutzte Jessup auf der anderen Seite diese Schwäche aus und erzwang mit einem weiteren Dreier die nächste Bayern-Auszeit. Nate Hinton sicherte den Uuulmern mit seinem starken Rebounding (5) eine zweistellige Führung für das letzte Viertel (56:44; Q3). Jallow machte im letzten Abschnitt genau da weiter, wo er aufgehört hatte. In der Defensive klaute er seinem Gegenspieler gleich zweimal den Ball, ehe er den Turbo nach vorne zündete. München tat sich weiterhin enorm schwer. Immer wenn sie vorne zu hart erkämpften Punkten kamen, folgte die eiskalte Antwort der Hausherren. Die Spielfreude ging auf die ganze Mannschaft über. Ein Zauberpass von Saraf fand den eingeflogenen Santos und brachte die Uuulmer weiter auf die Siegerstraße. Per Alley-Oop-Dunking setzte Alec Anigbata den passenden Schlusspunkt der Partie (79:64; Q4).
Orange Mixed-Zone
Head Coach Ty Harrelson: „Ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft. Wir haben uns von unserem schweren Start gut erholt und noch im ersten Viertel Mentalität gezeigt. Im dritten Viertel haben wir unsere beste Defensive der ganzen Saison gezeigt und viele Ballverluste durch eigene Steals provoziert. Wir wollten diesen Sieg so unbedingt und ich denke, genau das haben wir heute auch gezeigt. Die Fans waren wie immer fantastisch, sie haben mit ihrer finalwürdigen Unterstützung heute den Unterschied gemacht.“
Head Coach Ty Harrelson: „Ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft. Wir haben uns von unserem schweren Start gut erholt und noch im ersten Viertel Mentalität gezeigt. Im dritten Viertel haben wir unsere beste Defensive der ganzen Saison gezeigt und viele Ballverluste durch eigene Steals provoziert. Wir wollten diesen Sieg so unbedingt und ich denke, genau das haben wir heute auch gezeigt. Die Fans waren wie immer fantastisch, sie haben mit ihrer finalwürdigen Unterstützung heute den Unterschied gemacht.“
Guard Ben Saraf: „In der zweiten Halbzeit sind wir mit der richtigen Energie aufs Parkett gegangen. Unsere Verteidigung war sehr stark und offensiv haben wir unseren Rhythmus gefunden. Heute haben wir das gezeigt, was wir am Sonntag schon zeigen wollen. Bei mir persönlich lief es heute auch besser. Ich hatte weniger Foulprobleme und konnte dem Team helfen. Statistiken sind mir am Ende egal, für mich zählt nur unser Sieg.“
Forward Karim Jallow: „Wir haben unsere Hausaufgaben heute gemacht. Wenn du eins zu null hinten bist, musst du zu Hause gewinnen. Mit diesen Fans im Rücken ist man noch heißer auf das Spiel. Während dieser unfassbaren Choreo vor Spielbeginn hatte ich wieder Gänsehaut. Heute haben wir das Spiel in der Defensive gewonnen. Jeder war giftig und hatte immer eine Hand am Ball. Am Ende provozieren wir 22 Ballverluste und erzielen viele Punkte im Fastbreak. Der Sieg gehört den Fans, sie haben wie erwartet den Unterschied gemacht.“

