- Scharfschützen mit rabenschwarzem Tag.
- Ludwigsburg dominiert die Bretter.
- Fanclub spendet insgesamt 6.665 Euro für den OrangeCampus.
Wenngleich das Endergebnis die Geschichte des Derbys nur unzureichend beschreibt, kam Jaka Lakovic nicht umhin, seinem Ludwigsburger Pendant nach der Partie unverhohlen zum „verdienten Sieg“ zu gratulieren. Zwar waren die Gäste, die acht Dreier und zehn Rebounds mehr verbuchten als die Hausherren, vielleicht nicht 18 Punkte besser, entscheidend unter Druck setzen konnte ratiopharm ulm den schwäbischen Rivalen aber nur phasenweise. Direkt zu Beginn der Partie gelang dies (20:8) und auch im Schlussviertel hatte Topscorer Grant Jerrett (24 Punkte) sein Team noch einmal auf vier Punkte herangebracht (64:68, 32. Minute). Waren zu Beginn der Partie die Ulmer Dreier noch gefallen (4/9), sank die Quote aus der Distanz bis zum Spielende auf 21 Prozent. Dass die Gastgeber trotz der Dreierschwäche bis zu Beginn des letzten Viertels im Spiel blieben, hatte viel mit Jerrett und Archie Goodwin (22 Punkte) zu tun, die ihrem Team immer wieder Energie gaben. Doch letztlich hatte Ludwigsburg immer die richtige Antwort „und wir nicht genug Geduld“, sagte Lakovic, der natürlich auch wusste, „dass es uns nicht geholfen hat, dass die offenen Würfe nicht reingefallen sind“.
