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Samstag, 10. Januar 2026

Orangene Kämpferherzen siegen

In einem umkämpften Spiel setzen sich die Uuulmer nach einem zweistelligen Rückstand willensstark gegen die Basketballlöwen Braunschweig mit 72:59 durch.

Angepeitscht vom gut gefüllten Hexenkessel vollenden die Uuulmer mit einem Schlussspurt (24:12; Q4) ein großartiges Comeback. Von der großen Hektik und Unruhe des ersten Durchgangs ließen sich die enorm ersatzgeschwächten Hausherren, die nach Rückkehr von Teo Milicic kurzfristig auf Kapitän Chris Sengfelder verzichten mussten, nach Wiederbeginn nicht mehr verunsichern. Gerade die gute Defensive war heute wieder der X-Faktor in diesem lange engen Spiel. Insgesamt forcierten die Doppelstädter ganze 21 Braunschweiger Ballverluste und ließen gerade einmal 59 Punkte zu. Auch am offensiven Ende setzten die Harrelson-Schützlinge angeführt von Powerhouse Chris Ledlum (5 OR) wieder gut nach und erarbeiteten sich wichtige zweite Wurfversuche (5 OR). "In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme ins Spiel zu finden. Gegen Ende konnten wir dann einige Fastbreaks erzielen. Der Fokus lag vor allem auf der Verteidigung und durch gutes Rebounding konnten wir dann überzeugen. Glückwunsch an meine Mannschaft und ein großes Dankeschön an unsere Fans, die mit ihrer lautstarken Unterstützung für eine besondere Stimmung gesorgt haben", erklärt Ulms Cheftrainer Ty Harrelson stolz.

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Braunschweig mit Distanzwürfen tonangebend
Dank einer konzentrierten Defensivleistung erwischten die Gäste aus Braunschweig den besseren Start in die Partie und erschwerten den Uuulmern die Anfangsphase. Nach rund drei Minuten fanden die Hausherren offensiv besser ins Spiel. Doch Braunschweig präsentierte sich ebenfalls treffsicher von jenseits der Dreierlinie – insbesondere Grant Sherfield sorgte mit seinen Distanzwürfen für einen wachsenden Vorsprung der Gäste (14:20, Q1). Mit Beginn des zweiten Viertels bestimmten die Uuulmer mit einer aggressiven Defense das Geschehen und erschwerten den Gästen aus Braunschweig die Offensive deutlich. Die Niedersachsen kamen zunächst nur schwer zu einfachen Abschlüssen, was Ulm nutzte, um den Rückstand schrittweise zu verkürzen. Doch Braunschweig blieb vor allem von der Freiwurflinie stabil und nutzte eine unruhige Phase um seine Führung wieder zu erhöhen (28:35, Q2).
Powerhouse, Energizer und Führungsspieler. Chris Ledlum lieferte heute die entscheidenden Akzente. Foto: Harry Langer
Uuulmer drehen die Partie
Im dritten Viertel präsentierten sich die Uuulmer deutlich entschlossener in der Offensive und nutzten die sich bietenden Lücken in der Braunschweiger Verteidigung konsequent aus. Diakité setzte dabei mit Treffern von der Dreier- und Freiwurflinie wichtige Akzente. Zudem dominierten die Hausherren phasenweise das Rebounding und erarbeiteten sich dadurch zweite Chancen, die sie mit Körben in Brettnähe verwerteten. Rund drei Minuten vor Ende des Abschnitts sorgte Chris Ledlum für den Ausgleich, ehe Tobias Jensen mit einem Freiwurf in den letzten Sekunden die erste Uuulmer Führung der Partie besorgte (48:47, Q3). Gestärkt kehrten die Gastgeber ins Schlussviertel zurück und demonstrierten ihre körperliche Präsenz am Korb. Mit intensiver Verteidigung nahmen sie den Braunschweigern zunehmend den Rhythmus. Mark Smith stellte mit wichtigen Treffern erstmals einen zweistelligen Vorsprung her. Angeführt von einem treffsicheren Justin Simon, der von jenseits der Dreierlinie glänzte, bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus, kämpften sich endgültig in die Partie und entschieden das Spiel am Ende für sich (72:59, Q4).
Heute auch mit dem heißen Händchen. Justin Simon netzte zwei Dreier ein. Foto: Harry Langer
Volle Kraft voraus für Chris Ledlum
Ein Spiel das für ein Powerhouse wie Chris Ledlum wie gemacht ist. Immer wieder bulldozerte sich der Athlet durch die Braunschweiger Zone und sorgte dort für große Probleme. Den größten Unterschied machte der ehemalige Harvard-Student aber unter den Brettern. Mit ganzen 17 Rebounds sicherte er sich zusätzlich zu 16 Punkten ein sehenswertes Double-Double. Ebenfalls zweistellig punkteten Mark Smith (17 Punkte), Justin Simon (14) und Mo Diakite (10).
Eine Humba die er sich verdient hat. Ledlum überzeugte heute mit beachtlichen 17 Rebounds. Foto: Harry Langer
Orange-Mixed Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme ins Spiel zu finden. Gegen Ende konnten wir dann einige Fastbreaks erzielen. Der Fokus lag vor allem auf der Verteidigung und durch gutes Rebounding konnten wir dann überzeugen. Glückwunsch an meine Mannschaft und ein großes Dankeschön an unsere Fans, die mit ihrer lautstarken Unterstützung für eine besondere Stimmung gesorgt haben." 
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