Ein intensives Spiel das seines gleichen suchte. Ständige Führungswechsel, doppelte Overtime, ein Spektakel in der 43. Auflage des Schwabenderbys. Für eine Überraschung sorgte das Comeback von Karim Jallow, der knapp zwei Wochen nach seiner zugezogenen Schulterverletzung ins Team zurückkam und direkt offensiv mit hoher Effizienz Akzente setzen konnte (12 Punkte). Go-to guy auf Ulmer Seite Power Forward Jaron Blossomgame, der sowohl 41 Punkte auflegte als auch insgesamt 13 Defensivrebounds für sich verbuchen konnte. Ein insgesamt enger Fight, der sich über 50 Minuten zog und schlussendlich mit dem glücklicheren Ausgang für die Gastgeber endete. Es bleibt keine Zeit zu verschnaufen. Bereits am Dienstag folgt an gleicher Stelle die zweite Auflage in der Playoff-Viertelfinalserie (Tipoff 19.00 Uhr).
Die Partie eröffnete Jaron Blossomgame per „and one“- Ludwigsburg konterte allerdings doppelt von „downtown.“ Nach dem Motto jeder Angriff ein Treffer, ging es in den Anfangsminuten hin und her. Mit ligaweit den meisten Abschlüssen aus dem Feld nahmen die Riesen zu Beginn sehr viele Würfe mit entsprechend starker Ausbeute, besonders von der Drei-Punkte-Linie und ablaufender Shotclock. Fedor Zugic tankte sich mehrfach zum Korb durch und wusste zu punkten. Drei Freiwürfe nach Foul nutzte Fedor Zugic zur erneuten Ulmer Führung (22:23, 9.). Im zweiten Viertel fand das Heimteam kaum statt, konnte vor allem durch aggressive Defense und effiziente Reboundarbeit (22:10) vor eigenen Punkten gehindert werden. Die daraus resultierenden Ballverluste verschafften ratiopharm ulm das erste größere Punktepolster (7) und mit einem Wurf von Downtown provozierte Karim Jallow letztlich eine Auszeit (27:35,14.). Dennoch blieben die RIESEN auch aufgrund vieler Turnover (11:19) und einfachen Fastbreak-Punkten weiter in Schlagdistanz. Es schlichen sich vermehrt Fehler auf beiden Seiten ein, außerdem fanden die Drei-Punkte Würfe aufseiten des Heimteams nicht mehr den weg in den Korb. Es wurde zunehmend wilder. Die Folge waren riskante Pässe, schwere Würfe, alles mit dem besseren Ende für die Mannschaft von Jaka Lakovic, die mit einer Acht-Punkte Führung den Gang in die Kabine bestritt.
