Zurück aus der Pause grüßte George De Paula von außen, übertraf damit erstmals die 20-Punkte-Marke und leitete die L.J. Figueroa-Show ein. Bereits vor der Pause hatte der Forward gute Touches in seinen Abschlussaktionen bewiesen. Egal ob gekonnter Korbleger oder hoch angesetzter Floater– mit dem Punktegaranten war stets zu rechnen (46:64, 25.). Bei einem scheinbar komfortablen Vorsprung von 14 Punkten wurde das Schlussviertel eingeläutet, doch das berühmte Fünkchen Hoffnung keimte für die Bonner mit dem erfolgreichen Dreier von Brian Fobbs auf (33.). Durch das Momentum der Hausherren kam der Ulmer Motor an beiden Enden des Feldes ins Stocken und sorgte für einen 11:1-Run, der die Halle voll ins Spiel und den Führungswechsel einbrachte (82:81, 35.). Der enge Schlagabtausch des Meisters gegen den Vizemeister hatte nun seinen endgültigen Höhepunkt erreicht. Vier Führungswechsel, inklusive zwei spektakuläre Dreier von Tommy Klepeisz und Noah Kirkwood brachten das Duell schlussendlich in die Overtime (91:91). Eine ausgeglichene und verhaltene Verlängerung hatte den auch noch den absoluten Showdown. Acht Sekunden, Einwurf im Vorfeld, Spielstand 97:98. Der Ball landet bei De Paula, der rutscht beim Zug zum Korb weg, Williams setzt nach, Unterkante Ring – Schlusssirene.