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Samstag, 11. April 2026

Serie reißt nach starkem Auftakt

Nach sechs Heimsiegen in Folge müssen sich die Uuulmer den Bamberger Gästen mit 73:89 geschlagen geben.

Obwohl der Start ein äußerst vielversprechender war, gelang der siebte Streich in Serie gegen den amtierenden Pokalsieger nicht. Über weite Strecken leisteten sich die Uuulmer zu viele eigne Ballverluste, die der Gast aus Franken eiskalt zu nutzen wusste. Auch in den Wurfquoten waren die Bamberger heute die tonangebende Mannschaft – allen voran bei den Freiwürfen. „Im ersten Viertel haben wir die Rebounds gut kontrolliert. Offensiv haben wir uns aber Fehlwürfe geleistet und auch offene Würfe nicht getroffen, was sehr wichtig gewesen wäre. Wir hatten auch einige Ballverluste und konnten defensiv nicht die nötigen Stops setzen. Im letzten Viertel hat sich vor allem beim Rebounding ein deutlicher Unterschied gezeigt“, betont Ulms Cheftrainer Ty Harrelson nach Spielende.

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Bambergs Distanzschützen kontern wache Uuulmer
Die Uuulmer erwischten einen guten Start in die Partie. Auch wenn die Wurfquoten in den Anfangsminuten noch nicht stimmten, war die Energie am offensiven Brett ausreichend, um eine Führung zu erspielen. Gerade der Däne Tobias Jensen setzte starke Akzente im Angriff. Unter dem Korb war er oftmals clever zur Stelle und kam zu einfachen Zählern (23:16; Q1). Auch im zweiten Viertel waren die Gastgeber hellwach. In der Defensive forcierten sie neben einigen schweren Würfen auch Bamberger Ballverluste, die sie offensiv in zählbares ummünzen konnten. Eine Gavel-Auszeit sollte dann für eine entscheidende Veränderung sorgen. Die Franken kämpften sich mit einigen Dreier wieder heran (41:40; Q2).

Auch Ulms Topscorer Chris Ledlum hatte heute seine Probleme. Die Gäste konnten seine Physis gut verteidigen. Foto: Harry Langer
Uuulmer verlieren den Faden
Nach der Pause fanden die Hausherren nicht ins Spiel. Vorne leisteten sie sich zu viele eigene Ballverluste, welche die Bamberger eiskalt zu bestrafen wussten. Zwischenzeitig zogen die Gäste nicht nur an den Uuulmern vorbei, sondern erspielten sich gleichbedeutend auch ein kleines Polster – dieses konnten die Uuulmer vor dem Schlussabschnitt allerdings wieder eindämmen (57:59; Q3). Im Schlussviertel blieben die Gäste aus Bamberg tonangebend und setzten sich weiter ab. Während Ulm offensiv zunehmend ins Stocken geriet und nur noch selten zu klaren Abschlüssen am Korb kam, nutzte Bamberg seine Möglichkeiten konsequent und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte und mehr aus. Eine späte Aufholjagd der Uuulmer blieb aus, am Ende mussten sie sich den Gästen geschlagen geben (73:89; Q4).
Foto: Immer dran, aber nicht entscheidend genug. Ulms Justin Simon war auch heute wieder in den gegnerischen Passwegen zu finden.
Jensen ragt heraus
Bester Werfer der Uuulmer war Tobias Jensen, der mit 17 Punkten, sechs Assists und einer starken Effektivität von 24 überzeugte. Ebenfalls zweistellig punktete Tommy Klepeisz mit zehn Zählern. Unter den Körben setzten vor allem Jensen und Mark Smith Akzente, die jeweils acht Rebounds einsammelten.
Foto: Tobias Jensen legte heute starke Zahlen auf - konnte die Niederlage dennoch nicht abwehren.
Orange Mixed-Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Im ersten Viertel haben wir die Rebounds gut kontrolliert. Offensiv haben wir uns aber Fehlwürfe geleistet und auch offene Würfe nicht getroffen, was sehr wichtig gewesen wäre. Wir hatten auch einige Ballverluste und konnten defensiv nicht die nötigen Stops setzen. Im letzten Viertel hat sich vor allem beim Rebounding ein deutlicher Unterschied gezeigt.“
 
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