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Samstag, 24. Januar 2026

Späte Wende kostet Ulm den Heimsieg

ratiopharm ulm verliert das Baden-Württemberg-Derby gegen die MLP Academics Heidelberg mit 77:79. Nach drei souveränen Vierteln brach das Harrelson-Team ein und gab den Sieg in letzter Minute noch aus der Hand.

Eine bittere Niederlage nach einem guten Anfang. Über drei Viertel kontrollierten die Uuulmer das Spielgeschehen, ehe sich in der Schlussphase die Fehler häuften und eiskalte Heidelberger die Partie noch drehen konnten. „Das Endergebnis ist eines der enttäuschendsten, an die ich mich seit langer Zeit erinnern kann. Über drei Viertel hinweg haben wir stark gespielt, im letzten Abschnitt aber unseren Rhythmus verloren. Dafür übernehme ich die volle Verantwortung. Bereits im ersten Viertel hatten wir sechs Ballverluste, obwohl wir Auszeiten genommen haben. Wir waren gut auf Hamburg und Heidelberg vorbereitet, doch unsere Offensive im vierten Viertel heute war schlecht. Dafür gibt es keine Entschuldigung“, betont Ulms Cheftrainer Ty Harrelson nach Spielende. Insgesamt waren 16 Ballverluste einer der ausschlaggebenden Gründe für den späten Rückschlag. Auch die ausbaufähige Freiwurfquote von 68,8 Prozent ließ an diesem Abend zu wünschen übrig.

Ein SPASS für die ganze Familie
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Starker Start legt den Grundstein für Uuulmer Führung 
Die Uuulmer erwischten einen starken Start und setzten früh auf eine kompakte Defensive. Alec Anigbata eröffnete die Partie mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf, ehe weitere Treffer von außen durch Chris Sengfelder und Tobias Jensen den Vorsprung der Hausherren gegen die Gäste aus Heidelberg weiter anwachsen ließen. Die Heidelberger taten sich zunächst schwer, in ihren Rhythmus zu finden, und kamen nach rund vier Spielminuten erst auf drei Zähler. Ulm agierte weiterhin konzentriert, dominierte das Rebounding und überzeugte mit hoher Wurfquote, sodass die Gastgeber mit einer klaren Führung in die erste Viertelpause gingen (24:10, Q1). Auch zu Beginn des zweiten Viertels blieben die Uuulmer tonangebend, erneut traf Jensen von jenseits der Dreierlinie. Heidelberg fand phasenweise bessere Lösungen in der Offensive und konnte den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen. Anigbata setzte jedoch mit einem weiteren Dreier ein Zeichen, sodass der Vorsprung der Uuulmer weiterhin im zweistelligen Bereich blieb. Die aggressive Uuulmer Verteidigung erschwerte den Gästen Abschlüsse in Korbnähe. Folgerichtig gingen die Hausherren auch zur Halbzeitpause mit einer komfortablen Führung in die Kabine (39:24, Q2). 
Tobias Jensen war mit 22 Punkten der heutige Top Scorer des Spiels. Foto: Harry Langer
Ulm bricht im Schlussviertel ein
Auch nach der Pause setzte Jensen wieder zwei Statements von der Dreierlinie. Die Uuulmer präsentierten sich weiterhin energisch und bauten ihren Vorsprung zeitweise auf rund 20 Punkte aus. Im weiteren Verlauf fanden die Heidelberger jedoch besser in ihren Offensivrhythmus und verkürzten den Rückstand. Dreipunktwürfe von Diego Garavaglia, Teo Milicic und Anigbata hielten dagegen, sodass Ulm auch zum Ende des dritten Viertels in Führung lag (64:52, Q3). Im Schlussabschnitt nutzten die Heidelberger ihre Chancen konsequenter, während Ulm in den ersten beiden Minuten ohne Treffer blieb. Der Rückstand der Gäste schrumpfte zwischenzeitlich auf sechs Zähler, ehe Jensen und Sengfelder mit wichtigen Dreiern konterten. In der Schlussphase kippte das Momentum zugunsten der Heidelberger, die sich bis drei Minuten vor dem Ende auf vier Punkte herankämpften. In den letzten Minuten agierten die Gäste treffsicher: Ein Dreier von Damariae Horne brachte sie eine Minute vor Schluss bis auf einen Punkt heran, Freiwürfe von Ryan Mikesell sorgten für den Ausgleich. Ein Korb von Michael Weathers in letzter Sekunde besiegelte schlussendlich die Uuulmer Niederlage (77:79, Q4). 
Alec Anigbata punktete heute von der Dreierlinie. Foto: Harry Langer
Danish Dynamite dominiert die Dreierlinie
Das butterweiche Handgelenk des dänischen Nationalspielers war heute nicht zu stoppen. Insgesamt netzte Tobias Jensen 5 seiner 10 Versuche von außen ein und erzielte somit auch 22 Punkte (Karrierebestwert) und 4 Rebounds. Ebenfalls zweistellig punkteten Chris Sengfelder (16 Punkte), Alec Anigbata (12) und Mark Smith (10). 
Chris Sengfelder steuerte 16 Punkte und 5 Rebounds bei. Foto: Harry Langer
Orange Mixed-Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Das Endergebnis ist eines der enttäuschendsten, an die ich mich seit langer Zeit erinnern kann. Über drei Viertel hinweg haben wir stark gespielt, im letzten Abschnitt aber unseren Rhythmus verloren. Dafür übernehme ich die volle Verantwortung. Bereits im ersten Viertel hatten wir sechs Ballverluste, obwohl wir Auszeiten genommen haben. Wir waren gut auf Hamburg und Heidelberg vorbereitet, doch unsere Offensive im vierten Viertel heute war schlecht. Dafür gibt es keine Entschuldigung.“
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