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Sonntag, 01. Februar 2026

Statementsieg beim Tabellenführer

Über die vollen vierzig Minuten behielten die Uuulmer im BMW Park die Oberhand. Getragen von einer überragenden Defensive gewinnen die Schützlinge von Ty Harrelson mit 79:62 beim FC Bayern Basketball. Jetzt Tickets für das nächste Heimspektakel sichern.

Was für ein Spiel – was für ein Sieg. Die Uuulmer setzen ein defensives Ausrufezeichen beim amtierenden Meister und sind die erste Bundesliga-Mannschaft der laufenden Saison, die in München Punkte holt. In der zweiten Halbzeit ließen die Doppelstädter gerade einmal 25 Zähler der Hausherren zu und erzielten selbst 38 Punkte. Auch die zuletzt schwächere Freiwurfausbeute war kein Thema: Alle 17 Versuche von der Linie fanden ihren Weg in den Korb. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es tut gut, gegen ein Team zu gewinnen, das so viel Talent besitzt und zuvor nur einmal in der gesamten Saison verloren hatte. Auch wenn sie aufgrund der EuroLeague personelle Probleme haben, schmälert das unseren Erfolg nicht. Am Ende ist es zwar auch nur ein BBL-Spiel, das genauso viel zählt wie jedes andere, trotzdem waren wir heute über die gesamte Spielzeit fokussiert und haben uns diesen Sieg hart erkämpft“, erklärt Ulms Cheftrainer Ty Harrelson nach der Partie.

Ein SPASS für die ganze Familie
Am Sonntag, den 08.02., heißt es: Basketball erleben für Groß und Klein in der ratiopharm arena. Freut euch auf ein spannendes Topspiel zur besten Zeit, wenn die VET-Concept Gladiators Trier in der Doppelstadt zu Gast sind. Eure Uuulmer sind hochmotiviert, die Heimfestung zu verteidigen und mit spektakulären Aktionen auf dem Parkett zu begeistern. Ein echtes Highlight für die ganze Familie. Sichert euch jetzt HIER eure Tickets und erlebt gemeinsam einen unvergesslichen Basketball-Nachmittag. 
Mutige Uuulmer starten hellwach
Die Uuulmer begannen mutig und hochkonzentriert in München und belohnten sich früh mit einer Vier-Punkte-Führung (4.). Vor allem in der Verteidigung setzten die Gäste von Beginn an Akzente. Der amtierende Meister tat sich in den Anfangsminuten schwer, offensiv ins Spiel zu finden. Nach einigen Umstellungen kamen die Bayern zwar besser in die Partie, dennoch führten die Doppelstädter zur ersten Viertelpause (18:14; Q1). Auch im zweiten Abschnitt blieben die Gäste hungrig. Allen voran Tobias Jensen fand immer wieder die richtige Lösung. Zwar gelang es Ulm zunächst nicht, sich weiter abzusetzen, da die Hausherren über zweite Chancen näher herankamen, doch dank einer starken Schlussphase von Justin Simon behaupteten die Uuulmer ihre Führung bis zur Halbzeit (41:37; Q2).
Abgezockter Auftritt vom Kapitän. Chris Sengfelder war unter den Körben dominant. Foto: Christina Pahnke
Die Defense macht den Deckel drauf
Wie bereits in Halbzeit eins kamen die Uuulmer auch nach dem Seitenwechsel mit viel Energie aus der Kabine. Zwei schnelle Dreier von Jensen und Sengfelder stellten erstmals einen zweistelligen Vorsprung her und zwangen Bayern-Coach Svetislav Pešić zur frühen Auszeit (22.). Die Münchner kämpften sich mit spektakulären Treffern von Rathan-Mayes und Ex-Uuulmer Justinian Jessup noch einmal heran, doch Ulm verteidigte die Führung bis zum Ende des dritten Viertels (60:55; Q3). Im Schlussabschnitt blieb die Defensive der entscheidende Faktor. Trotz einiger Foulprobleme hielten Justin Simon und Co. den Druck hoch und kontrollierten das Spieltempo. Die Bayern fanden weiterhin kaum Lösungen, während Ulm den Vorsprung vorne konsequent ausbaute (35.). Das letzte Viertel entwickelte sich zu einer defensiven Machtdemonstration des Vizemeisters. Am Ende steht ein verdienter 79:62-Erfolg im BMW Park (Q4).
Auch heute wieder eine Bank. Chris Ledlum setzte die physischen Akzente. Foto: Christina Pahnke
Als Mannschaft gekämpft und gewonnen
Gleich fünf Uuulmer punkteten zweistellig. Besonders hervorzuheben sind Tobias Jensen und Justin Simon, die defensiv starke Akzente setzten. Auch Chris Ledlum und Chris Sengfelder überzeugten mit ihrer Präsenz in der Zone. Ledlum war mit 16 Punkten Topscorer der Partie, gefolgt von Jensen (15), Sengfelder (13), Simon (13) und Mark Smith (10).
Immer eine Hand am Ball. Justin Simon gehört nicht ohne Grund zu den besten Verteidigern der Liga. Foto: Christina Pahnke
Orange Mixed-Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es tut gut, gegen eine Mannschaft zu gewinnen, die so viel Talent besitzt und nur einmal in der gesamten Saison verloren hatte. Auch wenn sie aufgrund der EuroLeague personelle Probleme haben, schmälert das unseren Erfolg nicht. Am Ende ist es zwar auch nur ein BBL-Spiel, das genauso viel zählt wie jedes andere. Trotzdem waren wir heute über die gesamte Spielzeit fokussiert und haben uns diesen Sieg hart erkämpft.“ 
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