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Montag, 23. März 2026

Topspiel-Triumph im Hexenkessel

Nach einem überragenden Schlussviertel besiegt ratiopharm ulm die Telekom Baskets Bonn mit 84:77. Gleichzeitig sichert der Sieg auch den wichtigen direkten Vergleich.

Der Hexenkessel wächst weiter zu einer echten Macht heran. Mit seiner immensen Lautstärke drehte das Publikum das enge Topspiel gegen stark aufspielende Bonner und feierte gleichzeitig den fünften Heimsieg in Serie. Einen ebenso großen Anteil am Erfolg hatte Justin Simon am Montagabend. Mit seiner intensiven Defensive stellte er Bonns Topscorer Jeff Garrett im Schlussabschnitt vor unlösbare Probleme. Zudem sorgte er mit drei Steals für einfache Punkte im Fastbreak und gab dem Spiel der Uuulmer entscheidende Impulse. Auch die Ballbewegung der Hausherren war ein wichtiger Faktor. Insgesamt 19 Assists führten dazu, dass gleich fünf Spieler zweistellig punkten konnten. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Sieg, er war enorm wichtig – gerade weil auch das Spiel in Bonn für uns eine große Bedeutung hatte und wir dort nur knapp verloren haben. Am Ende haben wir uns im letzten Viertel zurückgekämpft und genau das war entscheidend. Vor allem Justin Simon, Malik Osborne und Mark Smith sind im Schlussviertel herausgestochen und haben einen richtig guten Weg gefunden“, betont Ulms Cheftrainer nach dem Spiel.

Das Orange vom Ei
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Erste Halbzeit auf Augenhöhe
Elanvoll startete das Topspiel des 25. Spieltags auf beiden Seiten. Während die Gäste eher unter den Körben präsent waren, versenkten die Uuulmer den ein oder anderen Dreier in den Anfangsminuten. Nachdem die Gäste bereits früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatten, sicherten sich die Hausherren einige Zähler von der Freiwurflinie. Nichtsdestotrotz sicherten sich die Bonner noch vor der ersten Pause eine Führung (19:20; Q1). Das zweite Viertel verlief wesentlich schleppender. Beide Offensiven taten sich sichtbar schwer und brachten kaum zählbares auf die Anzeigetafel. Mit angezogener Defense provozierten die Harrelson-Schützlinge zwar einige Ballverluste, die Punkte einbrachten – auf der anderen Seite aber auch Fouls, die den Gast an die Linie schickten. Die unruhige Phase lag den Gästen allerdings besser (39:40; Q2).
12 wichtige Punkte und sechs noch wichtigere Rebounds. Malik Osborne erwischte heute einen guten Tag. Foto: Harry Langer
Uuulmer drehen Partie im Schlussviertel
Mit Vollgas startete der orangene Offensivmotor in Durchgang zwei. Immer wieder erhöhten die Uuulmer spürbar das Tempo und profitierten von dieser Schnelligkeit. Der in weiß spielenden Gast stand nun offensiv vor Problemen und kam deutlich seltener zu Punkten. Dann fand allerdings Jeff Garrett gut in die Partie und versenkte einige schwere Würfe. Ulms Offensive kühlte derweil ab und ließ die Gäste wieder vorbeiziehen (58:61; Q3). Auch im Schlussviertel fanden die Uuulmer zunächst kaum Abschlüsse in Korbnähe. Justin Simon setzte mit wichtigen Punkten Impulse, doch Bonn blieb stabil und baute die Führung weiter aus. Dann übernahm Mark Smith: Mit einem Dreier verkürzte er auf zwei Punkte, glich wenig später aus und ebnete den Weg zur Wende, ehe Simon die Führung besorgte. Malik Osborne legte von außen nach, Ulm fand den Rhythmus, kontrollierte die Schlussphase und sicherte sich den Heimsieg (84:77, Q4).
Harrelson ballt die Faust. Der wichtige Sieg sichert auch den direkten Vergleich. Foto: Harry Langer
Uuulmer punkten im Kollektiv
Topscorer des Abends war Justin Simon mit 16 Punkten und setzte damit die offensiven Akzente. Dahinter präsentierte sich das Uuulmer Scoring breit aufgestellt: Chris Sengfelder und Malik Osborne steuerten jeweils 12 Punkte bei, Chris Ledlum kam auf 11 Zähler und Mark Smith komplettierte die zweistellige Ausbeute mit 10 Punkten. Auch unter den Brettern überzeugte Smith mit starken acht Rebounds. 
Der Mann des Abends. Offensiv der Topscorer - Defensiv der Türsteher. Foto: Harry Langer
Orange-Mixed Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Sieg, er war enorm wichtig, gerade weil auch das Spiel in Bonn für uns eine große Bedeutung hatte und wir dort nur knapp verloren haben. Am Ende haben wir uns im letzten Viertel zurückgekämpft und genau das war entscheidend. Vor allem Justin Simon, Malik Osborne und Mark Smith sind im Schlussviertel herausgestochen und haben einen richtig guten Weg gefunden.“ 
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