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Montag, 18. Mai 2026

Verpasster Buzzerbeater nach Comeback

Nach intensiven 40 Minuten Basketball verpasst ratiopharm ulm den Last-Second-Ausgleich bei den BMA365 Bamberg Baskets und verliert mit 87:90. Die Serie geht nun mit 0:2 zum ersten Entscheidungsspiel nach Ulm.

Die Uuulmer kämpften über die volle Länge der Partie in einem schwierigen Auswärtsspiel und verlangten dem amtierenden Pokalsieger aus Bamberg alles ab. Trotz der ausgesprochen hohen Moral mussten sich die Harrelson-Schützlinge nach einem beachtlichen Comeback am Ende dennoch geschlagen geben – und dass, obwohl sie noch die Chance hatten, das Spiel auszugleichen. Am Ende setzte sich das abgezockte Team von Ex-Uuulmer-Meistertrainer Anton Gavel durch. Im zweiten Durchgang bereitete die eigene Physis den Gästen Foulprobleme, die den Bambergern einige Freiwürfe ermöglichten, welche sie eiskalt verwandelten. Ein toller 12:0-Lauf im Schlussviertel ließ bei den Doppelstädtern noch einmal Hoffnung aufkommen, konnte jedoch nicht mehr zum Ausgleich genutzt werden. „Wir haben uns heute nie aufgegeben und bis zur Schlusssirene gekämpft. Wie bereits im ersten Spiel hatten wir Foulprobleme im dritten Viertel, die uns ein wenig den Rhythmus nahmen. Auch heute hatten wir bis zum Ende wieder die Chance, das Spiel für uns zu entscheiden – das stimmt mich zuversichtlich. Jetzt möchten wir gemeinsam mit unseren Fans im Rücken ein viertes Spiel erzwingen und die Saison weiter verlängern“, erklärte Cheftrainer Ty Harrelson nach Spielende.

Gemeinsam in den Playoffs
Am 23.05. um 16:30 Uhr steht Spiel 3 der Playoff-Serie gegen die BMA365 Bamberg Baskets an – und damit das erste Heimspiel in dieser Serie. Die geilste Zeit des Jahres ist da. Jeder Ballbesitz zählt, jede Aktion kann spielentscheidend sein. Nach den ersten Duellen in Bamberg kehrt die Serie nun zurück nach Ulm – und mit euch im Rücken wollen wir den nächsten Schritt Richtung Halbfinale machen. Jetzt HIERTickets sichern.
Munterer Start auf beiden Seiten
Bamberg erwischte den besseren Start und profitierte in den ersten Minuten von der Treffsicherheit seiner Distanzschützen. Justin Simon war der erste auf Seiten der Uuulmer, der mit seinem selbstbewussten Zug zum Korb ein Gegenmittel gegen die energische Verteidigung der Bamberger fand. Auch der eingewechselte Mark Smith fand langsam ins Spiel und brachte den Gästen Zählbares. Da die Hausherren jedoch weiterhin die besseren Abschlüsse bekamen, nahmen sie auch eine Führung mit in die erste Viertelpause (22:18; Q1). Im zweiten Viertel lief der Ball bei den Doppelstädtern wieder deutlich besser. Er landete nun häufig beim freien Werfer, der dies auch vermehrt nutzen konnte. Bamberg definierte sich weiterhin über den Kampf und sammelte in Person von EJ Onu zahlreiche Offensivrebounds, die den Franken sichtbar halfen. Viel Gutes passierte weiterhin, wenn Mark Smith den Ball in die Hände bekam. Der Spielgestalter war sowohl beim Zug zum Korb als auch von der Dreierlinie kaum zu stoppen und hatte zur Pause bereits 17 Zähler erzielt (42:41; Q2).
Die Ein-Mann-Offensive des ersten Durchgangs. Mark Smith bringt Ulm vor der Pause in Führung. Foto: Daniel Loeb
Foulprobleme überschatten tolles Comeback
Nach der Pause ging es intensiv weiter. Ulm handelte sich schnell Foulprobleme ein, was Bamberg von der Freiwurflinie gut zu nutzen wusste. Die Stimmung wurde zunehmend hitziger, unter anderem angeheizt durch einen krachenden Poster-Dunking von Joel Soriano. In der Offensive schlichen sich bei den Uuulmern jedoch wieder Fehler ein, die Bamberg weiterhin gnadenlos bestrafte – vor allem von der Freiwurflinie, wo sie allein im dritten Viertel 15 von 17 Versuchen verwandelten (60:73; Q3). Ein schneller 12:0-Lauf zu Beginn des Schlussviertels brachte wieder Rhythmus in die Offensive der Doppelstädter. Bamberg hatte nun sichtbar Probleme, eigene Punkte zu kreieren, während Ulm die Lücken fand und die freien Würfe konsequent nutzte. Nach einer Auszeit von Gavel fanden die Franken jedoch wieder zu ihrem Spiel und trafen wichtige Dreier sowie Freiwürfe. Trotz des zwischenzeitlichen Acht-Punkte-Rückstands gaben sich die Uuulmer nicht auf und kämpften sich erneut heran. Ein letzter Wurf von Tommy Klepeisz verfehlte leider sein Ziel (87:90; Q4).
Enttäuschte Gesichter nach dem tollen Comeback. Tommy Klepeisz verpasste den Ausgleich nur knapp. Foto: Daniel Loeb
Mark erlebt einen magischen Abend
Ein toller Abend mit unglücklichem Ausgang für Mark Smith: Ulms Spielgestalter zeigte sich äußerst effizient und wurde mit 29 Punkten und 6 Rebounds Topscorer der Partie. Sechs seiner elf Dreipunktwürfe fanden dabei ihr Ziel. Ebenfalls zweistellig punkteten Chris Sengfelder (12), Tobias Jensen (10) und Chris Ledlum (10).
Ein Unterschiedsspieler des heutigen Abends. Mark Smith erzielte einen neuen Karrierebestwert bei den Punkten. Foto: Daniel Loeb
Orange Mixed-Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Wir haben uns heute nie aufgegeben und bis zur Schlusssirene gekämpft. Wie bereits im ersten Spiel hatten wir Foulprobleme im dritten Viertel, die uns ein wenig den Rhythmus nahmen. Auch heute hatten wir bis zum Ende wieder die Chance, das Spiel für uns zu entscheiden – das stimmt mich zuversichtlich. Jetzt möchten wir gemeinsam mit unseren Fans im Rücken ein viertes Spiel erzwingen und die Saison weiter verlängern.“ 
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