Trotz zeitgleichem Fußball-Weltmeisterschaftsfinale herrschte in der vollen ratiopharm arena ein überragender Zuschauerzuspruch und eine wahnsinnige Atmosphäre. Über das ganze Spiel peitschten die Fans ihr Team nach vorne. Allerdings sah sich ratiopharm ulm an diesem einem dominanten deutschen Meister gegenüber, der das ganze Spiel den Ton angab.
Von Beginn an ließen die Berliner keine Anzeichen von Müdigkeit aufkommen. Nachdem die Ulmer nach zwei Minuten dann aussichtsreiche Lay-ups liegen ließen, sorgte auf der Gegenseite ein starker Jaleen Smith für einen 0:8-Lauf (6:17). Früh hatten beide Teams die Teamfoulgrenze überschritten und schickten sich ab Minute fünf gegenseitig an die Linie. Während sich die Turnover auf beiden Seiten häuften (6/6), agierten die Berliner griffig in der Zone und machten den Ulmern unter dem Korb das Leben schwer. Im Abschluss ließen die Albatrosse indessen keinen Zweifel an ihrer Qualität aufkommen, agierten effektiv im Abschluss (11/14 aus dem Feld) und hatten den Vorsprung bis zum Ende des Viertels verdoppelt (16:32).



