Shortcut In schwierigen Zeiten besinnt man sich auf die Dinge, die seit jeher Bestand haben. Das Derby ist eine solche Institution. 27 Duelle gab es (mit einem Jahr Unterbrechung) seit 2002 zwischen Ulm und Tübingen, dabei 20 Ulmer Siege – zuletzt 13 in Folge. Dennoch ist das Schwabenduell für beide Parteien nach wie vor ein Highlight – doch womöglich wird die 28. Auflage das vorerst letzte Derby sein. Denn während die Saison 2017/18 schon für Ulm mit herben Rückschlägen verläuft, ist sie im benachbarten Tübingen ein einziges Waterloo. Tabellenplatz 18, nur ein Sieg in 24 Saisonspielen und zuletzt eine Serie von 12 Niederlagen. Für den Klassenerhalt braucht Tübingen im Saisonendspurt ein kleines Wunder. Doch auch in Ulm steht niemand der Sinn nach Sentimentalität oder Nachbarschaftshilfe, wie Per Günther klar macht: „Wir stehen, was die Playoffs angeht, mit dem Rücken zur Wand. Egal gegen wen, egal wie hässlich – was wir jetzt für unser Selbstbewusstsein brauchen, sind Siege.“ Auch für den Head Coach spielt die Tübinger Bilanz keine Rolle. „Wenn du vier Spiele in Folge verloren hast, solltest du nicht auf den Gegner, sondern auf deine eigene Leistung schauen“, so Thorsten Leibenath.
Record Im Hinspiel Anfang November war Tübingen über weite Strecken ebenbürtig und musste erst in der Schlussphase abreißen lassen (74:81). Weder die gegenwärtige, noch die historische Bilanz spricht indes für die Neckarstädter: In der laufenden Saison gelang den Tigers noch kein Auswärtssieg (0-12), und in Ulm konnte Tübingen zuletzt im Februar 2011 gewinnen – damals noch am Kuhberg (81:84).
Record Im Hinspiel Anfang November war Tübingen über weite Strecken ebenbürtig und musste erst in der Schlussphase abreißen lassen (74:81). Weder die gegenwärtige, noch die historische Bilanz spricht indes für die Neckarstädter: In der laufenden Saison gelang den Tigers noch kein Auswärtssieg (0-12), und in Ulm konnte Tübingen zuletzt im Februar 2011 gewinnen – damals noch am Kuhberg (81:84).
