Thorsten, du bist seit 2011 in Ulm und aktuell der „dienstälteste“ Trainer der easyCredit BBL. Was reizt dich nach wie vor an deiner Arbeit in Ulm?
ratiopharm ulm ist ein Verein, der sich unglaublich entwickelt, gleichzeitig aber die Ruhe bewahrt und nicht in Aktionismus verfällt. Wie dieser Spagat gelingt, gefällt mir. Wir hatten letzte Saison eine Delle in unserer Entwicklung, was den Profibereich angeht. Die ist aber immer möglich – erst recht, weil wir stetig mit einer hohen Fluktuation an Spielern zu kämpfen haben. Diese Delle sehe ich aber nicht in der Gesamtentwicklung des Vereins. Und deswegen fühle ich mich hier sehr wohl.
ratiopharm ulm ist ein Verein, der sich unglaublich entwickelt, gleichzeitig aber die Ruhe bewahrt und nicht in Aktionismus verfällt. Wie dieser Spagat gelingt, gefällt mir. Wir hatten letzte Saison eine Delle in unserer Entwicklung, was den Profibereich angeht. Die ist aber immer möglich – erst recht, weil wir stetig mit einer hohen Fluktuation an Spielern zu kämpfen haben. Diese Delle sehe ich aber nicht in der Gesamtentwicklung des Vereins. Und deswegen fühle ich mich hier sehr wohl.
Wo siehst du aktuell das größte Entwicklungspotenzial – wo passiert am meisten?
Ich glaube, strukturell passiert die ganzeZeit unglaublich viel. Wenn man sieht, wie wir unsere Nachwuchsarbeit immer weiter professionalisieren und wie viel Anerkennung wir dafür von anderen bekommen, dann habe ich das Gefühl, da ist sehr viel Zug dahinter. Da ist trotzdem noch so viel mehr drin, obwohl wir in meinen Augen schon jetzt eines der Top-Vier-Jugendprogramme in Deutschland haben und der einzige Verein sind, der zwei NBBL- und JBBL-Teams stellt. Ich sehe bei allen Beteiligten den Drang, dieses Potenzial noch mehr auszuschöpfen. Keiner in Ulm gibt sich mit dem Erreichten zufrieden. Den Abstieg der OrangeAcademy in die ProB begreifen wir als Chance – denn jetzt können wir noch jünger spielen. Und wir sehen die Früchte dieser Arbeit, beispielsweise in der Entwicklung von David Krämer oder Till Pape, der immer unter dem Radar geflogen ist. Auch Joschka Ferner hat sich sehr stark entwickelt – wenngleich er in dieser Saison ein bisschen darunter gelitten hat, dass David eine noch bessere Entwicklung vollzogen hat. Wenn ich sehe, dass wir es geschafft haben, Spieler, die nicht in der Kategorie Elite-Nachwuchs standen – wie Paul Zipser, Isaac Bonga, Isaiah Hartenstein etc. – trotzdem ganz klar Richtung Bundesliga-Spieler zu entwickeln, dann ist das etwas, worauf der Verein sehr stolz sein kann.
Ich glaube, strukturell passiert die ganzeZeit unglaublich viel. Wenn man sieht, wie wir unsere Nachwuchsarbeit immer weiter professionalisieren und wie viel Anerkennung wir dafür von anderen bekommen, dann habe ich das Gefühl, da ist sehr viel Zug dahinter. Da ist trotzdem noch so viel mehr drin, obwohl wir in meinen Augen schon jetzt eines der Top-Vier-Jugendprogramme in Deutschland haben und der einzige Verein sind, der zwei NBBL- und JBBL-Teams stellt. Ich sehe bei allen Beteiligten den Drang, dieses Potenzial noch mehr auszuschöpfen. Keiner in Ulm gibt sich mit dem Erreichten zufrieden. Den Abstieg der OrangeAcademy in die ProB begreifen wir als Chance – denn jetzt können wir noch jünger spielen. Und wir sehen die Früchte dieser Arbeit, beispielsweise in der Entwicklung von David Krämer oder Till Pape, der immer unter dem Radar geflogen ist. Auch Joschka Ferner hat sich sehr stark entwickelt – wenngleich er in dieser Saison ein bisschen darunter gelitten hat, dass David eine noch bessere Entwicklung vollzogen hat. Wenn ich sehe, dass wir es geschafft haben, Spieler, die nicht in der Kategorie Elite-Nachwuchs standen – wie Paul Zipser, Isaac Bonga, Isaiah Hartenstein etc. – trotzdem ganz klar Richtung Bundesliga-Spieler zu entwickeln, dann ist das etwas, worauf der Verein sehr stolz sein kann.
