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Samstag, 07. November 2026

Zu spät ins Spiel gefunden

An der Ostsee können die Uuulmer nicht punkten. Die ROSTOCK SEAWOLVES bestätigen ihre bestechende Form, weshalb ratiopharm ulm eine 87:97-Auswärtsniederlage hinnehmen muss.

Rostock startete besser in die Partie und erlangte schnell die Kontrolle. Ulm hatte große Probleme, mit dem hohen Scoring der Hausherren mitzuhalten, und lag dementsprechend früh zweistellig hinten. Zu Beginn des dritten Viertels schraubten die Rostocker ihre Intensität nochmals hoch, wodurch sie zwischenzeitlich mit über 20 Punkten führten. Die Doppelstädter kämpften sich zurück, trafen wichtige Würfe, schafften den entscheidenden Sprung vorbei allerdings nicht.

Der Wendepunkt: In der Crunchtime lieferten die Hausherren wieder ab. Nach einer kurzen Schwächephase über den letzten Viertelwechsel hinweg fanden die SEAWOLVES zurück zu ihrer Stärke und setzten den Uuulmer-Comeback-Hoffnungen ein Ende. Gerade TJ Crockett übernahm Verantwortung und traf in einer schwierigen Phase die wichtigen Würfe für seine Mannschaft. Die Doppelstädter hatten in der Offensive keine Antwort mehr und waren in den letzten fünf Minuten kaltgestellt.

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Der entscheidende Unterschied: Die Rebounds. Hier langten die Hausherren heute besser zu. Gerade in den Anfangsminuten lebten die SEAWOLVES von ihren zweiten Chancen und nutzten diese konsequent. Auf der defensiven Seite konnten sie zudem die zweiten Chancen der Uuulmer verhindern. Insgesamt sicherten sich die Gastgeber sieben Rebounds mehr.

Uuulmer des Spiels: Armel Traore erwischte heute einen guten Abend und avancierte mit einem sehenswerten Double-Double aus 25 Punkten und 13 Rebounds zum Topscorer der Partie. Ebenfalls zweistellig punkteten Devin Schmidt (19), Jaylen Sims (14) und Michael Rataj (11).

Die Erkenntnisse: Ähnlich wie am Dienstag brachte die durchwachsene Anfangsphase die Uuulmer in Schwierigkeiten. Der Rückstand wurde schnell zweistellig und das Comeback dadurch immer schwieriger. Die Moral, eine Aufholjagd zu erzwingen, war erneut da, die Nerven im entscheidenden Moment allerdings nicht. Letztendlich ließen die Harrelson-Schützlinge mit 97 gegnerischen Zählern erneut zu viele Punkte zu. „Gratulation an Rostock zum Sieg. Wir haben uns heute wieder zu Beginn der Partie schwergetan und sind dementsprechend zur Pause zweistellig zurückgelegen. Ich bin stolz, dass wir trotz des zwischenzeitigen 20-Punkte-Rückstands gekämpft und zurück ins Spiel gefunden haben. Am Ende sind es Kleinigkeiten und eiskalte Rostocker, die das Spiel entscheiden. Für die Zukunft müssen wir allerdings den Fokus und die Mentalität von Anfang an auf das Parkett bringen, um gewinnen zu können“, erklärte Ulms Cheftrainer Ty Harrelson. 
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