- Vorentscheidung nach acht punktlosen Minuten im Schlussviertel.
- Viele Fehler auf beiden Seiten: Insgesamt 50 Ballverluste.
- David Krämer mit 15 Punkten Ulmer Topscorer.
Über 30 Minuten dem Favoriten bravourös Paroli geboten und dann doch mit leeren Händen nach Hause gefahren, so lässt sich das Ulmer Nachholspiel in der Hauptstadt kurz zusammenfassen. Denn bis zum Beginn des letzten Spielabschnitts (73:72) hatte ratiopharm ulm über weite Strecken der Partie geführt und den EuroCup-Finalisten vor große Probleme gestellt. Zu Beginn mit einer engagierten Verteidigung und in der Folge mit einer famosen Dreierquote. „Es ist schwierig über die kompletten 40 Minuten diese Intensität aufrecht zu erhalten“, erklärte ein enttäuschter Ismet Akpinar im MagentaSport-Interview. „Wir zeigen, dass wir gegen gute Teams mitspielen können. Leider passieren uns dann aber gravierende Konzentrationsfehler, da müssen wir besser werden.“ So wie zu Beginn des letzten Viertels, als ratiopharm ulm über acht Minuten kein Punkt gelang. So blieb nicht nur der verdiente Lohn für starke 30 Minuten aus, sondern auch der Eindruck hängen, die Gäste hätten in Berlin keine Chance gehabt. Dem widersprach nicht nur der frisch gebackene EuroCup-Coach des Jahres Aito Garcia Reneses („Ulm ist ein Playoff-Team und sehr gefährlich. Sie haben heute sehr gut gespielt.“), sondern auch ratiopharm ulms Head Coach Thorsten Leibenath, der sein Team „über drei Viertel mindestens ebenbürtig“ sah.
