- Auch ohne Günther und Krämer liegt Ulm bis zur 27. Minute (53:55) in Führung.
- 31:11-Schlussviertel sorgt dann für klare Verhältnisse.
- Erstes Viertelfinal-Heimspiel gegen Berlin am Dienstag, 21. Mai (19 Uhr).
Der letzte Auswärtstrip der regulären Saison endet für ratiopharm ulm mit einer Niederlage. Das 95:72 in München war rein tabellarisch ein Muster ohne Wert, stand doch schon am frühen Abend nach dem Bamberger Sieg in Bayreuth fest, dass sich Ulm im Klassement nicht mehr verbessern kann. Dennoch hatten die Gäste – die ohne die verletzten Per Günther und David Krämer angetreten waren – lange auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer gespielt, ehe ein einseitiges Schlussviertel (31:11) die Hoffnungen auf eine Überraschung im Audi Dome zunichte machte. „Gegen so eine erfahrene EuroLeague-Mannschaft werden alle Fehler hart bestraft. Wir hatten einige Ballverluste und defensive Fehler – und dann ist es irgendwann schwer zurückzukommen“, kommentierte Bogdan Radosavljevic den 24:4-Lauf, der im vierten Viertel aus einem umkämpften 64:61 einen Münchener Kantersieg machte. ratiopharm ulm konnte sich damit zwar nicht für 30 gute Minuten belohnen, hatte nach Spielende aber Gewissheit mit Blick auf die anstehenden Playoffs: Der Gegner in der am 18. Mai beginnenden Viertelfinal-Serie heißt – das steht bereits vor dem letzten Spieltag fest – ALBA BERLIN.
