Der 15. April 2006 ist ein Datum, das in der Geschichte von ratiopharm ulm für immer einen besonderen Klang haben wird. Es ist der Tag, an dem aus einer ambitionierten Mannschaft ein Bundesligist wurde und aus einem Traum Realität. Nach Monaten voller Intensität, Rückschläge und unerschütterlichem Glauben krönte sich ein Team, das über sich hinausgewachsen war, mit dem verdienten Aufstieg in die erste Bundesliga. Für diesen Rückblick haben wir mit zwei Spielern gesprochen, die diesen Weg damals hautnah miterlebt haben: Konrad Wysocki (13) und Florian Möbius (14). Sie erinnern sich an eine Zeit voller Emotionen, an den besonderen Teamgeist und an einen Moment, der den Club nachhaltig geprägt hat.
Stehend (von links nach rechts): Markus Hander (Organisation), Andreas Oettel (Geschäftsführer), Jakob Möller (Assistant Coach), Dr. Thomas Stoll (Geschäftsführer), Jan Sprünken, Jeff Gibbs, Konrad Wysocki, Maksym Shtein, Florian Möbius, Christian Grosse, Jonathan Levy, Andreas Lacher (Physiotherapeut), Mike Taylor (Head Coach). Sitzend: Benjamin Gulde, Emeka Erege, Martin Thuesen.
Ein später Einstieg, der Großes ins Rollen brachte
Für Konrad Wysocki begann dieses Kapitel nicht mit dem ersten Spiel, sondern mit einem mutigen Schritt und einer Chance, die alles verändern sollte. Nach seiner Rückkehr aus den USA war der Weg zurück in den Profibasketball alles andere als einfach. Erst über den Lokalrivalen fand er zurück in den Rhythmus, bevor sich plötzlich eine neue Tür öffnete: „Mittlerweile 20 Jahre her. Die Erinnerung schwindet so langsam, aber für mich war das damals was ganz Besonderes. Ich kam ja 2004 wieder vom College zurück und hab mir relativ schwergetan wieder Fuß zu fassen. Ich bin relativ spät zum Team dazugestoßen und hab damit im Aufstiegsjahr gar keine volle Saison gespielt. Trotzdem war es damals eine große Sache für mich und unfassbar toll.“
Was folgte, war mehr als nur ein Vereinswechsel. Es war der Beginn von etwas Größerem - getragen von einer Mannschaft, die nicht nur sportlich überzeugte, sondern vor allem durch ihren Zusammenhalt lebte. Besonders die Atmosphäre rund um die Spiele ist Wysocki bis heute im Gedächtnis geblieben: „Es war von Anfang an das Gefühl. In der Kuhberghalle zu spielen war gigantisch. Das war ja damals schon ein richtiger Hexenkessel. Von der kleinen Turnhalle in Ehingen in die Kuhberghalle mit den Fans, die Basketball leben und lieben, daran denke ich immer wieder gerne zurück.“
Wo aus Energie Einheit wurde
Doch es war nicht nur die Energie von den Rängen, die dieses Team so besonders machte. Auch abseits des Parketts wuchs eine Einheit zusammen, die den Grundstein für den späteren Erfolg legte. Wohngemeinschaften, kurze Wege, ein gemeinsamer Alltag - aus Mitspielern wurde eine echte Mannschaft. „Wir haben eine richtig gute Mannschaft gehabt. Viele Spieler haben im grünen Winkel gewohnt. Das war auch eine ganz besondere Atmosphäre, dieser Zusammenhalt, den man da hatte. Mit Mike Taylor als Coach, mit Jeff Gibbs und den ganzen anderen Jungs, das hat richtig Spaß gemacht.“
Der Anfang von etwas Großem
Der Aufstieg selbst mag in den Details verblassen, das Gefühl jedoch ist geblieben. Und mehr noch: Für Wysocki wurde diese Zeit zum Ausgangspunkt einer beeindruckenden Karriere. „Das war für mich damals der Start meiner Karriere. Nach dem Aufstieg und dem ersten Jahr BBL ging es für mich ja schlagartig weiter mit Benennung ins All-Star-Game und in die Nationalmannschaft. Das hat mir damals die Grundlage gegeben für das, was danach alles gekommen ist. Im Nachhinein hätte ich mir für meine Laufbahn nichts Besseres wünschen können als den Wechsel damals von Ehingen nach Ulm.“
Doch es war nicht nur die Energie von den Rängen, die dieses Team so besonders machte. Auch abseits des Parketts wuchs eine Einheit zusammen, die den Grundstein für den späteren Erfolg legte. Wohngemeinschaften, kurze Wege, ein gemeinsamer Alltag - aus Mitspielern wurde eine echte Mannschaft. „Wir haben eine richtig gute Mannschaft gehabt. Viele Spieler haben im grünen Winkel gewohnt. Das war auch eine ganz besondere Atmosphäre, dieser Zusammenhalt, den man da hatte. Mit Mike Taylor als Coach, mit Jeff Gibbs und den ganzen anderen Jungs, das hat richtig Spaß gemacht.“
Der Anfang von etwas Großem
Der Aufstieg selbst mag in den Details verblassen, das Gefühl jedoch ist geblieben. Und mehr noch: Für Wysocki wurde diese Zeit zum Ausgangspunkt einer beeindruckenden Karriere. „Das war für mich damals der Start meiner Karriere. Nach dem Aufstieg und dem ersten Jahr BBL ging es für mich ja schlagartig weiter mit Benennung ins All-Star-Game und in die Nationalmannschaft. Das hat mir damals die Grundlage gegeben für das, was danach alles gekommen ist. Im Nachhinein hätte ich mir für meine Laufbahn nichts Besseres wünschen können als den Wechsel damals von Ehingen nach Ulm.“
Teamspirit in der Aufstiegssaison
Auch Florian Möbius hat mit uns gesprochen. Die Mannschaft beschreibt er rückblickend als etwas ganz Besonderes. Für ihn fühlte es sich genau so an, „wie man sich ein Team vorstellt“. Es habe eine gesunde Konkurrenz gegeben, gleichzeitig aber einen außergewöhnlich starken Zusammenhalt. Neid oder Missgunst seien kein Thema gewesen, stattdessen habe man sich gegenseitig unterstützt und jeder seinen seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Gerade diese Mischung hat den Unterschied gemacht und den Aufstieg möglich werden lassen. Bis heute zehrt er von dieser Erfahrung, die er als „super tolles Erlebnis“ beschreibt. Der Teamspirit von damals prägt ihn sogar über den Sport hinaus: „Dieses Teamgefühl versuche ich auch ins Berufsleben mitzunehmen.“
Rückblick auf den Moment des Aufstiegs
Wenn Florian Möbius heute auf das untere Bild blickt, ist das Gefühl sofort wieder da. Er selbst sagt, dass er es „immer noch genauso toll" findet - genauso wie damals. Besonders bleiben ihm dabei die vielen kleinen Details im Kopf, etwa die Reaktionen der Fans im Hintergrund und wie ausgelassen dieser Moment gefeiert wurde. Der Aufstieg selbst war für ihn ein emotionaler Ausnahmezustand: pure Freude, große Erleichterung und Stolz. Nach Jahren, in denen sich das Team immer weiter herangearbeitet hatte, sei es eine „große Erlösung“ gewesen, als „endlich der Knoten geplatzt ist“. Dass die ganze Halle tobte und dieser Moment gemeinsam erlebt wurde, habe sich tief eingeprägt. Für Möbius ist deshalb klar, dass dieser Tag „nach wie vor eins der Highlights“ seines Lebens ist.
Auch Florian Möbius hat mit uns gesprochen. Die Mannschaft beschreibt er rückblickend als etwas ganz Besonderes. Für ihn fühlte es sich genau so an, „wie man sich ein Team vorstellt“. Es habe eine gesunde Konkurrenz gegeben, gleichzeitig aber einen außergewöhnlich starken Zusammenhalt. Neid oder Missgunst seien kein Thema gewesen, stattdessen habe man sich gegenseitig unterstützt und jeder seinen seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Gerade diese Mischung hat den Unterschied gemacht und den Aufstieg möglich werden lassen. Bis heute zehrt er von dieser Erfahrung, die er als „super tolles Erlebnis“ beschreibt. Der Teamspirit von damals prägt ihn sogar über den Sport hinaus: „Dieses Teamgefühl versuche ich auch ins Berufsleben mitzunehmen.“
Rückblick auf den Moment des Aufstiegs
Wenn Florian Möbius heute auf das untere Bild blickt, ist das Gefühl sofort wieder da. Er selbst sagt, dass er es „immer noch genauso toll" findet - genauso wie damals. Besonders bleiben ihm dabei die vielen kleinen Details im Kopf, etwa die Reaktionen der Fans im Hintergrund und wie ausgelassen dieser Moment gefeiert wurde. Der Aufstieg selbst war für ihn ein emotionaler Ausnahmezustand: pure Freude, große Erleichterung und Stolz. Nach Jahren, in denen sich das Team immer weiter herangearbeitet hatte, sei es eine „große Erlösung“ gewesen, als „endlich der Knoten geplatzt ist“. Dass die ganze Halle tobte und dieser Moment gemeinsam erlebt wurde, habe sich tief eingeprägt. Für Möbius ist deshalb klar, dass dieser Tag „nach wie vor eins der Highlights“ seines Lebens ist.
Verbundenheit zu ratiopharm ulm bis heute
Auch lange nach seiner aktiven Zeit ist Möbius dem Verein eng verbunden und verfolgt den Club weiterhin intensiv. „Ich verfolge immer noch sehr, was in Ulm passiert“, sagt er, und das zeigt sich auch daran, wie präsent der ratiopharm ulm noch immer in seinem Alltag ist. So hat er sich die Meistersaison „fast komplett im Fernsehen angeschaut“ und ist sogar „bei einem Spiel in der Playoffphase in der Halle“ gewesen. Wann immer er in der Heimat ist, versucht er vorbeizuschauen - auch, weil der Kontakt nie ganz abgerissen ist. Die Verbindung ist für ihn eine besondere, nicht zuletzt, weil Ulm seine einzige professionelle Station im Basketball war: „Deshalb hängt mir das immer noch sehr, sehr am Herzen, was da passiert.“ Auch die Atmosphäre in der arena berührt ihn bis heute. Wenn die Kamera durch die Ränge schwenkt, entdeckt er „immer noch ab und zu hier und da ein bekanntes Gesicht“ - Momente, die die Erinnerungen wieder greifbar machen. Entsprechend eindeutig ist auch seine sportliche Loyalität: „Wenn ich ein Team in der Bundesliga, dann ist es immer Ulm.“ Egal, ob es um einzelne Spiele oder große Ziele geht, er fiebert weiter mit, „gönnt ihnen jeden Sieg“ und begleitet besonders die Playoffs mit großer Leidenschaft.
Auch lange nach seiner aktiven Zeit ist Möbius dem Verein eng verbunden und verfolgt den Club weiterhin intensiv. „Ich verfolge immer noch sehr, was in Ulm passiert“, sagt er, und das zeigt sich auch daran, wie präsent der ratiopharm ulm noch immer in seinem Alltag ist. So hat er sich die Meistersaison „fast komplett im Fernsehen angeschaut“ und ist sogar „bei einem Spiel in der Playoffphase in der Halle“ gewesen. Wann immer er in der Heimat ist, versucht er vorbeizuschauen - auch, weil der Kontakt nie ganz abgerissen ist. Die Verbindung ist für ihn eine besondere, nicht zuletzt, weil Ulm seine einzige professionelle Station im Basketball war: „Deshalb hängt mir das immer noch sehr, sehr am Herzen, was da passiert.“ Auch die Atmosphäre in der arena berührt ihn bis heute. Wenn die Kamera durch die Ränge schwenkt, entdeckt er „immer noch ab und zu hier und da ein bekanntes Gesicht“ - Momente, die die Erinnerungen wieder greifbar machen. Entsprechend eindeutig ist auch seine sportliche Loyalität: „Wenn ich ein Team in der Bundesliga, dann ist es immer Ulm.“ Egal, ob es um einzelne Spiele oder große Ziele geht, er fiebert weiter mit, „gönnt ihnen jeden Sieg“ und begleitet besonders die Playoffs mit großer Leidenschaft.
Am Ende bleibt mehr als nur ein sportlicher Erfolg in den Geschichtsbüchern stehen. Der Aufstieg 2006 war das Ergebnis von Mut, Zusammenhalt und dem festen Glauben daran, gemeinsam Besonderes erreichen zu können. Und auch zwei Jahrzehnte später spürt man noch, dass dieser Weg nach oben nicht nur ein Ziel hatte, sondern eine Identität geschaffen hat, die den Club bis heute trägt.
