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Montag, 28. Januar 2019

Letzte Ausfahrt Frankfurt

ratiopharm ulm reist zum letzten Top16-EuroCup-Auswärtsspiel nach Frankfurt, wo statt in der Fraport Arena in der Trainingshalle gespielt wird.

  • Tennis Davis Cup macht Verlegung ins Trainingszentrum notwendig.
  • Erfolg in Frankfurt nicht die oberste Maxime. 
  • Frankfurter nach Trennung von Murphy und Heslip im Umbau. 
Irgendwie passt es zum Trainingsspiel-Charakter: Wenn ratiopharm ulm und die Fraport Skyliners, die beide keine Chance mehr auf das EuroCup-Viertelfinale haben, sich am Mittwoch in Frankfurt zum vierten Duell der Saison treffen, findet diese Partie nicht in der 5.000 Zuschauer fassenden Fraport Arena, sondern im Trainingszentrum statt. Dort, wo die Skyliners ihre ProB-Partien austragen, haben maximal 1.500 Menschen Platz. Notwendig wurde der Umzug, weil ab Freitag Deutschland im Tennis Davis Cup gegen Ungarn antritt. „Wo wir spielen, ist mir relativ gleichgültig. Mir ist es wichtig, dass wir als Team den Ehrgeiz entwickeln, die Gruppe nicht als Letzter abzuschließen“, sagt Head Coach Thorsten Leibenath. Mit einem Sieg in Frankfurt wäre dieses Ziel erreicht. Gleichzeitig sagt Leibenath, dass das Resultat eine kleinere Rolle spielt als sonst. „Wir werden versuchen, Ra’Shad James weiter zu integrieren und ansonsten die Rekonvaleszenten dosiert einsetzen.“ 

„Auch wenn es am Mittwoch für uns um nichts mehr geht, ist das Spiel wichtig." Javonte Green

Im Fokus Quantez Robertson wird solange eine tragende Rolle im Frankfurter Spiel einnehmen, solange der 36-Jährige das Trikot der Skyliners trägt. Das hat „Tez“ am vergangenen BBL-Wochenende einmal mehr unter Beweis gestellt – und zwar mit einem beeindruckenden Game Winner mit Ablauf der Wurfuhr und aus über 6,75 Metern Entfernung. In Frankfurt, wo nach den Entlassungen von Brady Heslip und Erik Murphy ein Neuaufbau im laufenden Betrieb vollzogen wird, ist Robertson aktuell wichtiger denn je. Auf Ulmer Seite darf man gespannt sein, wie schnell sich Neuzugang Ra’Shad James integriert. Nach 14 Minuten in Weißenfels, dürfte der 29-Jährige bei seinem Ulmer EuroCup-Debüt wohl deutlich länger auf dem Parkett stehen. 
Tez Robertson ist nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt in Frankfurt. Foto: Harry Langer
Historie Frankfurt, die vierte! Nach der Niederlage in der Pokalqualifikation (78:74), dem BBL-Heimspiel (82:72), sowie dem Top16-Hinspiel (70:63), kommt es am Mittwoch zum vierten Aufeinandertreffen beider Teams. Während ratiopharm ulm zweimal zuhause gewann, können die Ulmer nun an der Verbesserung ihrer Auswärtsbilanz arbeiten: Von 17 Gastspielen in Frankfurt gewannen sie lediglich fünf. 

Thorsten Leibenath „Wo wir spielen, ist mir relativ gleichgültig. Mir ist es wichtig, dass wir als Team den Ehrgeiz entwickeln, die Gruppe nicht als Letzter abzuschließen. Dennoch ist das Resultat in diesem Spiel weniger wichtig als sonst. Wir werden versuchen, Ra‘Shad James weiter zu integrieren und ansonsten die Rekonvaleszenten nur dosiert einsetzen.“

Javonte Green „Auch wenn es am Mittwoch für uns um nichts mehr geht, ist das Spiel wichtig. Schon allein deshalb, weil uns alle EuroCup-Spiele geholfen haben, uns als Team zu entwickeln. Außerdem ist es wichtig, ein Spiel unter der Woche zu spielen, um so für die Ligaspiele im Rhythmus zu bleiben.“ 
Javonte Green visiert auch in Frankfurt einen Sieg an. Foto: Marcel Merli
Uns sonst? Auf U18-Niveau konnten die Hessen am Wochenende vorlegen: Beim Adidas Next Generation Tournament (ANGT) trafen die Nachwuchsteams von Frankfurt und Ulm im Spiel um Platz drei aufeinander. Wenngleich die Partie mit 86:61 klar an die Hessen ging, verbesserte sich die Ulmer U18-Auswahl beim ihrem zweiten ANGT-Auftritt von Rang 7 (2018) auf den aktuell vierten Platz. Mehr zum ANGT finden Sie hier. 
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