- Ulmer wollen Platz sechs verteidigen.
- Bayreuth kämpft um die letzte Playoff-Chance.
- Siege gegen Bayreuth waren oft richtungsweisend.
Gegen Bayreuth könnte sich für ratiopharm ulm am Samstag ein Kreis schließen. Gegen die Mannschaft, gegen die Anfang November der erste Bundesliga-Erfolg der Saison gelang, kann das Team von Head Coach Thorsten Leibenath mit einem erneuten Erfolg die Playoff-Teilnahme perfekt machen. „Wir brauchen noch einen Sieg, dann sind alle Playoff-Fragen beantwortet“, bringt es Leibenath auf den Punkt. Für Bayreuth, das immer wieder durch Siege gegen Topteams, aber auch mit Niederlagen gegen vermeintliche Kellerkinder auffiel, bietet sich in Ulm die allerletzte Chance, doch noch auf den Playoff-Zug aufzuspringen. „Anscheinend wollen wir, dass unsere Saison in zwei Wochen zu Ende ist“, hatte ein frustrierter Bastian Doreth nach der deutlichen 90:108-Niederlage in Weißenfels gesagt. Leibenath geht indes davon aus, dass Bayreuths Trainer Raoul Korner schon die richtigen Worte finden wird, um eine Reaktion auf die MBC-Pleite bei seiner Mannschaft herauszukitzeln. Die spielerischen Möglichkeiten dazu hat Bayreuth allemal – was nicht zuletzt die Siege gegen Berlin, Bamberg und Vechta untermauern. „Unsere Aufgabe wird es sein, uns von unserer besten Seite zu zeigen“, sagt Leibenath, der sich gar nicht weiter damit beschäftigen will, welches Gesicht die Bayreuther am Samstag zeigen werden.
