Von Beginn an ließen die Gastgeber keine Zweifel aufkommen, dass der letzte Tabellenplatz nicht die Qualität des Kaders widerspiegelt. Tonangebend und mit effizienter Offensivpower (68%/56%-2P und 55%/30%-3P) hatte die Mannschaft von Anton Gavel dem wenig entgegenzusetzten und konnte auch aufgrund vieler ausgelassener Wurfchancen (39/80) zu keinem Zeitpunkt in Schlagdistanz kommen.
In der Arena Stožice in Lubljana starteten die Ulmer verhalten und hatten anfangs Probleme, Umschaltsequenzen effektiv zu verteidigen. Für Head Coach Anton Gavel Anlass für eine frühe Auszeit (9:3,3.). Obwohl sich seine Spieler in der Folge vielversprechende Würfe kreierten, blieb die Ausbeute ein Problem, das sich nicht nur durch die erste Halbzeit ziehen sollte. Unter dem eigenen Korb tat sich ratiopharm ulm weiter schwer, tiefe Anspiele in die Zone zu unterbinden. Indessen traf die slowenische Offensive in Viertel eins hochprozentig im Zwei-Punkte-Bereich (82%). Nach kurzer Pause stoppten zwei schnelle Offensivrebounds eine weitere Drangphase der Hausherren. Wach bei zweiten Wurfchancen und effizient unter dem Korb sorgten die Slowenen dann aber angeführt vom jungen Center Karlo Matkovic für die erste zweistellige Führung (37:26, 15.). Auf Ulmer Seite antwortete Kapitän Tommy Klepeisz und hielt seine Mannschaft mit guten Entscheidungen im Spiel (14 Pkt-4/6 3P). Und eben der Österreicher setzte per Floater einen Schritt vor der Mittellinie den Schlusspunkt und ließ die Ulmer trotz eines Neun-Punkte-Rückstands mit kleinem Hoffnungsschimmer in die Kabine gehen. Halbzeitstand 48:39.



