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Mittwoch, 28. Januar 2026

Playoff-Hoffnung bekommt Dämpfer

Im Kampf um die Playoffs müssen sich die Uuulmer beim französischen Topteam auswärts mit deutlichen 66:97 geschlagen geben.

Im zweiten Aufeinandertreffen dieser Saison gegen Cosea JL Bourg-en-Bresse mussten die Uuulmer erneut eine Niederlage gegen den derzeitigen Tabellenführer hinnehmen. Über alle vier Viertel hinweg dominierten die Franzosen das Spielgeschehen, kontrollierten Tempo und ließen den Uuulmern wenig Raum, um ins Spiel zu finden. So entwickelte sich schnell ein deutlicher Rückstand, der die Uuulmer Chancen auf eine Wende stark einschränkte. „Heute hat sich gezeigt, warum Bourg-en-Bresse aktuell zu den Top-Teams im EuroCup gehört. Sie haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Wir haben es nicht geschafft, unseren Rhythmus zu finden und die passenden Lösungen zu entwickeln. Dennoch haben wir weiterhin eine Chance im EuroCup – heute war nicht unser Tag“, betont Head Coach Ty Harrelson nach Spielende. 

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Die Franzosen dominieren die erste Halbzeit 
Auch wenn Chris Ledlum die Partie mit dem ersten Wurf eröffnete, fanden die Uuulmer zu Beginn nur schwer ihren Rhythmus. Die Hausherren setzten hingegen mit hohem Tempo über Fastbreaks und krachende Dunks früh Akzente. Von der Dreierlinie wollten die Würfe der Uuulmer nicht fallen und nach rund fünf Minuten Spielzeit standen erst zwei Punkte auf der Anzeigetafel. Bourg-en-Bresse nutzte die Uuulmer Offensivprobleme konsequent aus und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Auch wenn Chris Sengfelder kurz vor der Viertelpause den ersten Dreier für Ulm traf, gingen die Uuulmer mit einem Rückstand in die Kabine (9:19, Q1). Das zweite Viertel eröffnete Mark Smith mit einem Dreier als Antwort, doch auch Bourg-en-Bresse zeigte sich weiterhin treffsicher von außen. Justin Simon setzte Akzente im Abschluss, Tobias Jensen nutzte einen Fastbreak für einfache Punkte. Zwar fand Ulm nun besser ins Spiel, die französischen Hausherren hielten das Tempo jedoch hoch. Besonders aus der Distanz sorgte Bourg-en-Bresse dafür, dass der Abstand bestehen blieb. So gingen die Uuulmer trotz zwischenzeitlich verbesserter Phase mit einem deutlichen Rückstand in die Halbzeit (27:45, Q2). 
Nelson Weidemann heute erstmals nach seiner Verletzung wieder auf dem Court. Foto: Jacques Cormareche
Bourg-en-Bresse zieht im Schlussviertel unaufhaltsam davon
Zu Beginn des dritten Viertels punkteten die Gastgeber von der Freiwurflinie sowie per Dreier, doch auch Sengfelder traf von jenseits der Dreierlinie. Nach rund sechs Minuten hatte Bourg-en-Bresse den Vorsprung jedoch auf 30 Zähler ausgebaut. Die Uuulmer Gäste leisteten sich in dieser Phase mehrere Ballverluste und fanden gegen die aggressive Defensive der Franzosen kaum Lösungen. Vor allem aus dem Zweipunktebereich ließ Bourg kaum Abschlüsse für die Uuulmer zu, sodass die Gäste mit einem 30-Punkte-Rückstand in den Schlussabschnitt gingen (46:77, Q3). Im letzten Viertel setzten die Gastgeber ihre Offensive konsequent fort und trafen immer wieder aus der Distanz. In den letzten fünf Minuten bauten die Franzosen den Vorsprung sogar auf 40 Punkte aus. Zwar gelang es den Uuulmern zwischenzeitlich eigene Würfe zu kreieren und den Abstand auf 30 Punkte zu verkürzen, doch am Ende blieb der Rückstand zu groß und die Uuulmer mussten sich auswärts geschlagen geben (66:97, Q4). 
Auch an einem schweren Spieltag ist Malik Osborne zweistelliger Punktesammler. Foto: Jacques Cormareche
Uuulmer Trio setzt Akzente 
Ein Lichtblick im Spiel kam von Malik Osborne, der zweistellig punktete und mit 11 Zählern zum Topscorer seines Teams wurde. Für Stabilität unter den Körben sorgte Chris Sengfelder, der 6 Rebounds sammelte, während Tobias Jensen mit 6 Assists das Uuulmer Spiel offensiv organisierte.
Tobias Jensen führt sein Team mit den meisten Assists an. Foto: Jacques Cormareche
Orange-Mixed Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Heute hat sich gezeigt, warum Bourg-en-Bresse aktuell zu den Top-Teams im EuroCup gehört. Sie haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Wir haben es nicht geschafft, unseren Rhythmus zu finden und die passenden Lösungen zu entwickeln. Dennoch haben wir weiterhin eine Chance im EuroCup – heute war nicht unser Tag.“
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