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Sonntag, 19. Oktober 2025

Pokalaus beim Rekordsieger

Nach einer durchwachsenen zweiten Halbzeit scheidet ratiopharm ulm in der Hauptstadt aus dem Pokal aus. Gegen starke Berliner ging das Achtelfinalspiel mit 68:90 verloren.

Wie bereits am vergangenen Mittwoch zeigten die Uuulmer zwei unterschiedliche Halbzeiten – nur dieses Mal folgte nicht das erhoffte Happy End. Erneut waren es die Anfangsminuten, die von den Doppelstädtern geprägt wurden. Doch nach einem starken 11:2-Start schlichen sich mit der Zeit immer mehr Fehler ein, die entscheidend überhandnahmen.  Entscheidend war allen voran das dritte Viertel, welches die Hausherren mit 28:12 für sich entschieden. 22 Turnover und die ausbaufähige Trefferquote (39 % FG) sorgen am Ende für den deutlichen Unterschied im Ergebnis. „Heute lief eine Menge schief. Entscheidend war die deutlich zu hohe Anzahl an Ballverlusten. Zudem haben wir schon früh im zweiten Viertel Foulprobleme gehabt, weswegen wichtige Spieler in dieser Phase auf der Bank sitzen mussten. Danach haben wir überhaupt keinen eigenen Rhythmus mehr gefunden und das Spiel dementsprechend deutlich verloren“, erklärt Harrelson nach Spielende.

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Bryce startet heiß
Von Beginn an waren die Uuulmer hellwach. Auch wenn Berlin die ersten Zähler der Partie markierte, konterten die Gäste mit einem 11:0-Lauf. Das nächste Ausrufezeichen setzte der eingewechselte Bryce Brown, der mit seiner Cleverness zwei Fouls beim Dreipunkteversuch zog. Der Hauptstadtklub hatte große Probleme, das hohe Tempo der Doppelstädter mitzugehen, weswegen sie mit einem zweistelligen Rückstand in die erste Pause gingen (26:16; Q1). Offensiv fanden die Gastgeber nun etwas besser in die Partie. Dennoch konnten die Uuulmer die erfolgreichen Angriffe der Albatrosse nahezu im Gleichschritt kontern. Deutlich besser fielen jetzt die Würfe von außen. Da die Gäste zudem noch mit weiteren Foulproblemen zu kämpfen hatten, kamen die Hausherren von der Freiwurflinie immer näher ran. Kein effektives Mittel fanden sie weiterhin gegen den heißgelaufenen Bryce Brown. Dieser bescherte den Uuulmern ganze 14 Punkte in Durchgang eins (42:39; Q2).
Auch Veteran Chris Sengfelder tat sich heute gegen die großgewachsenen Berliner Center schwer. Foto: Tilo Wiedensohler
Die Fehler überwiegen
Direkt zu Wiederbeginn nutzten die Hausherren die zunehmenden Fehler der Gäste gnadenlos aus. Nach vier weiteren Ballverlusten der Uuulmer, ging Berlin erstmals seit Minute eins wieder in Führung (22). Eine Reaktion folgte nicht. Auch nach fünf Minuten waren die Harrelson-Schützlinge weiterhin ohne Punkte. ALBA überrannte den Vizemeister mit ihrem schnellen Basketball und unterband jede Art eines Comeback-Versuchs (54:67; Q3). Der Start in den Schlussabschnitt war nahezu eine Kopie des dritten Viertels. Der Ball fand so gut wie gar nicht mehr den Weg in den Korb. Von außen traf der Rekordpokalsieger weiter munter seine Würfe. Mark Smith traf nach fünfzehn gespielten Minuten erst den ersten Uuulmer-Dreier des zweiten Durchgangs. Die entfachte Spielfreude der Berliner gestaltete den Ausgang der Partie am Ende deutlich (68:90; Q4). 
Ein Lichtblick an einem düsteren Nachmittag. Bryce Brown läuft ein erstes Mal heiß. Foto: Tilo Wiedensohler
Brown hält dagegen
Viel Positives geschah in dieser Partie nicht. Bryce Bown zeigte zumindest gute Ansätze. Mit 17 Punkten lieferte der Amerikaner sein neues Career-High im Dress der Uuulmer. Zumindest er traf aus der Distanz halbwegs verlässlich (3/5 3P). Ebenfalls zweistellig punkteten: Mark Smith (11 Punkte) und Chris Sengfelder (10).
Ty Harrelson untermauert die hohe Anzahl an Fehlern, die den entscheidenden Rhythmus gekostet haben. Foto: Tilo Wiedensohler
Orange Mixed Zone:
Head Coach Ty Harrelson:
„Heute lief eine Menge schief. Entscheidend war die deutlich zu hohe Anzahl an Ballverlusten. Zudem haben wir schon früh im zweiten Viertel Foulprobleme gehabt, weswegen wichtige Spieler in dieser Phase auf der Bank sitzen mussten. Danach haben wir überhaupt keinen eigenen Rhythmus mehr gefunden und das Spiel dementsprechend deutlich verloren.“
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