In einer mit 5300 Zuschauern ausverkauften Arena verlor ratiopharm ulm am dritten Spieltag der easyCredit BBL mit 83:94 gegen Brose Bamberg. Die Fanrückkehr war für alle etwas ganz Besonderes. Per Günther-Fahnen, Uuulmer Echo und eine Show aus Nebel und Lichtern - die volle ratiopharm arena kochte so richtig. Unabhängig vom Ergebnis brachte die Atmosphäre vieles mit sich, was lange Zeit nicht möglich war.
Mit Semaj Christon, Fedor Zugic, Christoph Philipps, Jaron Blossomgame und Cristiano Felicio schickte Headcoach Jaka Lakovic seine Starting Five auf das Parkett. Center Cristiano Felicio sorgte mit einem Wurf aus der Mitteldistanz für die Ulmer Führung und ohrenbetäubenden Lärm. Mit der Unterstützung der Fans verteidigte Ulm am defensiven Brett effektiv und legte mit 9:2 vor (3. Spielminute). Semaj Christon klaute den Bambergern immer wieder den Ball und punktete durch Fastbreak-Korbleger oder Freiwürfe. „Freak City“ trotzte zwar den Angriffen von ratiopharm ulm, konnte die Führung aber nicht übernehmen (17:13, 7.). Moritz Krimmer war es dann, der alle seiner drei Freiwürfe verwandelte: Mit knapper Zwei-Punkte-Führung ging das Team in Orange in die erste Viertelpause (27:25). Die Gäste aus Bamberg kämpften sich zurück ins Spiel und egalisierten den Ulmer Vorsprung (29:29, 12.). In einer verbissenen Partie taten sich beide Mannschaften am gegnerischen Korb zunehmend schwer. Dann ein Wachmacher von Jaron Blossomgame: Der Ulmer Forward netzte von jenseits der Dreierlinie ein (38:38, 15.). „Steht auf, wenn ihr Uuulmer seid“, hallte es nach 17 Minuten durch die Arena. Eine ausgeglichene erste Halbzeit endete mit 45:44.
