- Niederlage macht Viertelfinale unmöglich.
- Ohne Miller, Reinhard, Fotu und Krämer fehlen vier Stammspieler.
- BBL-Nachholspiel in Crailsheim ist terminiert.
Die Vorzeichen waren ungünstig: Zunächst hatte die Frankfurter Niederlage in Villeurbanne das dritte Ulmer Top16-Spiel in Krasnodar zum „Must win“ gemacht, dann schlug der Ausfall von vier Leistungsträgern ratiopharm ulm ins Kontor. Mit gerade einmal zehn einsatzfähigen Spielern – darunter die Doppellizenzler Chrissi Philipps und Till Pape – war der Ulmer Tross in Süd-Russland gelandet. Der am Vormittag vermeldete Neuzugang Ra‘Shad James befand sich zur selben Zeit ebenso im 3.000 Kilometer entfernten Ulm, wie die verletzten oder kranken Isaac Fotu, Katin Reinhardt, Patrick Miller und David Krämer.
Dass unter diesen Umständen ein Sieg gegen den Titelfavoriten schwierig werden würde, war also bereits vor der Partie klar. Wenngleich die von Topscorer Javonte Green (16 Punkte) angeführten Ulmer letztlich chancenlos waren, demonstrierten sie auch „in Unterzahl“ eine in dieser Saison schon oft gezeigte Tugend: Aufgeben ist für die Uuulmer keine Option. Auch gegen einen enorm smart spielenden Gegner, der die Gäste mit seinem Passspiel (24 Assists) und seiner Treffsicherheit (64% Dreier) nervte, war ratiopharm ulm über drei Viertel ebenbürtig. Allein im zweiten Spielabschnitt (26:14) verloren die Gäste die Kontrolle und letztlich das Spiel. „Gegen eine hervorragende Mannschaft reicht eben auch ein schwaches Viertel, um zu verlieren“, sagt Head Coach Thorsten Leibenath. ratiopharm ulm hat nun zwar noch zwei EuroCup-Spiel vor sich (in Frankfurt, gegen Villeurbanne), aber keine Chance mehr auf das Erreichen des Viertelfinals.
