Es war laut. Es war eng. Und es war ein Zuhause, wie es heute kaum noch eines gibt. Die Kuhberghalle war kein Ort, den man einfach betrat – man wurde sofort Teil von etwas. Schon beim Reinkommen lag diese besondere Atmosphäre in der Luft. Keine große Inszenierung – dafür Ehrlichkeit, Nähe und purer Basketball. Wenn das Team einen Lauf hatte, dann war die Halle nicht mehr zu bremsen. Laut, druckvoll, intensiv. Es gab keine Barriere zwischen Mannschaft und Publikum, die Energie der einen ging nahtlos in die anderen über. Diese Nähe war es, die aus vielen einzelnen Menschen eine Einheit geformt hat. Eine Allianz aus Team und Fans – getragen von Emotion, Leidenschaft und dem gemeinsamen Ziel, jedes Spiel mit allem zu bestreiten und der gegnerischen Mannschaft das Spiel so unangenehm wie nur möglich zu machen.
Eine Halle, die ihre eigenen Besonderheiten hat
Die Kuhberghalle war nie dafür gemacht, zu beeindrucken. Kurze Wege, tropfende Wasserhähne, unvergessliche Holzbänke und ein wachender Geist. Keine Arena, sondern eine Turnhalle, die in einen Hexenkessel mutierte. Die Tribünen dicht am Spielfeld, die Zuschauer so nah dran wie kaum irgendwo sonst. Egal ob auf der Holzbank oder auf dem legendären Teppich am Spielfeldrand - jeder Schritt auf dem Parkett war hörbar, jeder Korb fühlbar. „Das habe ich auch in anderen Hallen nie gesehen. Wenn die Sitzplätze alle ausverkauft waren, brauchten Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren keinen Sitzplatz, sondern konnten einfach unten neben dem Spielfeld sitzen. Teppichplätze waren es deswegen, weil unser Spielfeld mit einem Auslegeteppich umrandet war, um den Parkettboden zu schützen. Und das war so eine Zone vom ersten Sitzplatz bis zum Spielfeld von 3 Metern - da sind die Kinder gesessen, und zwar dicht an dicht. Heute könnte man sich das gar nicht mehr vorstellen. Da würde jeder Brandschützer um die Ecke kommen und sagen, dass so etwas nicht funktioniert. Das hat natürlich auch die Atmosphäre geprägt, alle waren dicht an dicht bis hin zum Spielfeld“, erklärt ratiopharm ulm Geschäftsführer Andreas Oettel. Auch das Uuulmer Eigengewächs Christoph Philipps erlebte diese Zeiten hautnah mit – und das als Fan auf dem legendären Teppichboden. „So etwas war einmalig. Als Kind auf diesem Teppich zu sitzen und so nah an seinen Idolen zu sein war absolut begeisternd. Zu den Anfängen war keine Trennung zwischen den Teppichen und dem Feld, das hat das ganze nochmal intensiver gemacht. Es war auch schön, dass wir als Kinder nach dem Spiel selbst noch auf dem Feld werfen durften – das bleibt unvergesslich. Auch als Spieler bleibt mir die „Kuhberghölle“ aus ProB- und ProA-Zeiten immer in großartiger Erinnerung“, so Philipps.
Die Kuhberghalle war nie dafür gemacht, zu beeindrucken. Kurze Wege, tropfende Wasserhähne, unvergessliche Holzbänke und ein wachender Geist. Keine Arena, sondern eine Turnhalle, die in einen Hexenkessel mutierte. Die Tribünen dicht am Spielfeld, die Zuschauer so nah dran wie kaum irgendwo sonst. Egal ob auf der Holzbank oder auf dem legendären Teppich am Spielfeldrand - jeder Schritt auf dem Parkett war hörbar, jeder Korb fühlbar. „Das habe ich auch in anderen Hallen nie gesehen. Wenn die Sitzplätze alle ausverkauft waren, brauchten Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren keinen Sitzplatz, sondern konnten einfach unten neben dem Spielfeld sitzen. Teppichplätze waren es deswegen, weil unser Spielfeld mit einem Auslegeteppich umrandet war, um den Parkettboden zu schützen. Und das war so eine Zone vom ersten Sitzplatz bis zum Spielfeld von 3 Metern - da sind die Kinder gesessen, und zwar dicht an dicht. Heute könnte man sich das gar nicht mehr vorstellen. Da würde jeder Brandschützer um die Ecke kommen und sagen, dass so etwas nicht funktioniert. Das hat natürlich auch die Atmosphäre geprägt, alle waren dicht an dicht bis hin zum Spielfeld“, erklärt ratiopharm ulm Geschäftsführer Andreas Oettel. Auch das Uuulmer Eigengewächs Christoph Philipps erlebte diese Zeiten hautnah mit – und das als Fan auf dem legendären Teppichboden. „So etwas war einmalig. Als Kind auf diesem Teppich zu sitzen und so nah an seinen Idolen zu sein war absolut begeisternd. Zu den Anfängen war keine Trennung zwischen den Teppichen und dem Feld, das hat das ganze nochmal intensiver gemacht. Es war auch schön, dass wir als Kinder nach dem Spiel selbst noch auf dem Feld werfen durften – das bleibt unvergesslich. Auch als Spieler bleibt mir die „Kuhberghölle“ aus ProB- und ProA-Zeiten immer in großartiger Erinnerung“, so Philipps.
Der Grundstein für 25 Jahre Basketballgeschichte
Eine Halle, die keine gewöhnliche Spielstätte war. Sie war der Ort, an dem ratiopharm ulm geformt wurde. Hier wurden die Grundlagen gelegt, es entwickelte sich nicht nur ein Team, sondern eine ganze Identität. „Die Anfänge der Kuhberghalle waren natürlich mit sehr einfachen Mitteln und auch sehr schlicht. Wir haben in jedem Fall viel Bodenständigkeit mitgenommen. Es ist erstaunlich, wie einfach und wie schlicht wir anfangen mussten, welche limitierten Mittel damals ausreichen mussten. Und ich glaube, das prägt uns dann insgesamt bis heute. Das ist eine Erinnerung, die wir so mitgenommen haben. Es ist ja nicht so, dass alle Clubs schon immer in modernen Arenen gespielt haben, in denen Dienstleistern alles erledigt haben. In der Regel lernt man von der Pike und hat alles schon mal selbst in die Hand nehmen müssen“, erklärt Oettel weiter.
Eine Halle, die keine gewöhnliche Spielstätte war. Sie war der Ort, an dem ratiopharm ulm geformt wurde. Hier wurden die Grundlagen gelegt, es entwickelte sich nicht nur ein Team, sondern eine ganze Identität. „Die Anfänge der Kuhberghalle waren natürlich mit sehr einfachen Mitteln und auch sehr schlicht. Wir haben in jedem Fall viel Bodenständigkeit mitgenommen. Es ist erstaunlich, wie einfach und wie schlicht wir anfangen mussten, welche limitierten Mittel damals ausreichen mussten. Und ich glaube, das prägt uns dann insgesamt bis heute. Das ist eine Erinnerung, die wir so mitgenommen haben. Es ist ja nicht so, dass alle Clubs schon immer in modernen Arenen gespielt haben, in denen Dienstleistern alles erledigt haben. In der Regel lernt man von der Pike und hat alles schon mal selbst in die Hand nehmen müssen“, erklärt Oettel weiter.
Mit limitierten Möglichkeiten hatte jeder Club, der sich einen Namen machen wollte in der Anfangsphase der Vereinsgeschichte zu kämpfen. Klar war auch, dass Sponsoren nur von einem guten Konzept überzeugt werden konnten. Gerade im Hinblick auf die Möglichkeiten in der Kuhberghalle, fanden sich hier einige Herausforderungen wieder, Geschäftsführer Oettel verdeutlicht: „Unsere Möglichkeiten waren natürlich limitiert. Die Kuhberghalle ist ein Schulsportzentrum. Mit dem Charme und der Optik einer Schulturnhalle. So eng und atmosphärisch, wie die „Kuhberghölle“ damals war, so wenig modern und attraktiv war sie natürlich auch für jetzt größere Sponsoren. Und deswegen ist klar: Viele Sponsoren, die heute da sind oder auch größere Marken, sind erst mit dem Umzug in die ratiopharm arena Partner geworden. Da haben wir bessere Möglichkeiten, bessere Hospitality-Lösungen.“
Auch wenn sich der Basketball in Ulm weiterentwickelt hat, wenn heute in einer modernen Arena mit ganz anderen Möglichkeiten gespielt wird, bleibt eines unverändert: der Kern. Die Werte, die am Kuhberg entstanden sind. Die Art, wie Basketball in Ulm gelebt wird. Die Verbindung zwischen Team und Fans. All das hat hier seinen Ursprung. Die Kuhberghalle ist deshalb mehr als eine frühere Spielstätte. Sie ist ein Stück Identität. Ein Ort, an dem Erinnerungen entstanden sind, die bis heute weitergetragen werden. „Die Kuhberghalle war besonders und brachte sehr viele tolle und lustige Erinnerungen mit sich. Aber die ratiopharm arena ist auf eine ganz andere Art und Weise besonders. Sie ist eine der besten Basketballhallen in Deutschland. Klar, es gibt andere, die größer sind, wie zum Beispiel den SAP-Garden. Aber ich finde unsere ratiopharm arena ist von der Gesamtatmosphäre immer noch die beste Anlage, die wir in Deutschland haben. Die Seele und den Spirit, den haben wir auch aus der Kuhberghalle mitgenommen und nahtlos in die arena übertragen“, erzählt Oettel abschließend.
