- Energische Anfangsphase, ernüchterndes Ende.
- Bamberg (42,9 Prozent) trifft zehn Dreier mehr als Ulm (15,4%).
- Katin Reinhardt kehrt nach zweimonatiger Verletzungspause zurück.
Dass es in Bamberg nicht einfach werden würde, war allen Beteiligten schon vor dem Sprungball klar. Einerseits strotzte der frisch gebackene Pokalsieger nach fünf Siegen in Serie nur so vor Selbstbewusstsein, anderseits hatte ratiopharm ulm in 18 Anläufen erst zweimal in „Freak City“ gewinnen können. Wie das ein drittes Mal hätte klappen können, zeigten die Uuulmer den anfangs konsternierten Oberfranken lediglich zu Beginn der Partie. Hellwach und mit einer Serie von Ballgewinnen katapultierten sich die Gäste zu einem Blitzstart (10:22). Doch nach einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung bzw. einem Offensivfoul von Ismet Akpinar, wechselte das Momentum „und wir haben zu schnell die Köpfe hangen lassen“, kritisierte Head Coach Thorsten Leibenath. „In Viertel zwei und drei haben wir viel zu passiv verteidigt, was Bamberg konsequent ausgenutzt hat“, ärgerte sich Leibenath.
So entwickelte sich zwar ein an Highlights gespicktes Offensivspektakel – zu dem beide Teams reichlich Dunkings beisteuerten – ernsthaft in Gefahr bringen konnte ratiopharm ulm den Favoriten allerdings nicht mehr. Während ratiopharm ulm mit zehn Steals und acht Offensivrebounds seine Athletik zur Geltung brachte, war der neunfache Deutsche Meister sowohl von der Freiwurflinie, als auch aus der Drei-Punkte-Distanz deutlich treffsicherer. Auch Katin Reinhardt, der nach einer zweimonatigen Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz kam (3:57 Minuten), konnte daran nichts ändern.
