- T.J. DiLeo trifft Gamewinner, Evans vergibt Siegchance mit letztem Wurf.
- Schwache Dreierquote (3/18) und zwei schmerzhafte Ballverluste kosten Siegchance.
- Direkter Vergleich bleibt nach 96:85-Hinspielsieg in Ulmer Hand.
Am Ende fehlte nicht viel zum Ulmer Karnevalssieg: Vielleicht etwas mehr Wurfglück bei dem Dreier, den Dwayne Evans mit der Schlusssirene gen Korb schickte, oder eine Prise mehr Besonnenheit in den letzten 80 Sekunden, als Max Ugrai zwei unglückliche Ballverluste unterliefen. So war es an Bonns T.J. DiLeo, ein spannendes, mal furioses, mal wildes Karnevalsspiel mit einem Sprungwurf zum 78:76 zu entscheiden und so eine Ulmer Leistung zu torpedieren, die im Tollhaus Telekom Dome aller Ehren wert war. „Wir wussten, dass die Stimmung verrückt wird. Dennoch waren wir gut vorbereitet und haben am Ende nur unglücklich verloren“, konstatierte Bogdan Radosavljevic. Denn obwohl die stark dezimierten Gäste (ohne James, Günther, Reinhardt und Fotu) von außen einen rabenschwarzen Tag erwischten (3/18 Dreier), gaben Akpinar (17 Punkte) & Co. bis zum Schluss keinen Zentimeter nach. „Am Ende brauchte es auch ein wenig Karnevals-Magie, um gegen eine starke Ulmer Mannschaft zu gewinnen“, betonte auch Baskets-Coach Chris O’Shea.
