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Freitag, 26. März 2021

Herausforderung bei formstarken Bambergern

Mit dem Auswärtsspiel bei Brose Bamberg geht der Kampf um die Playoffs am Samstag (Tipoff 18 Uhr) in die nächste Runde.

Insgesamt zehn Spiele stehen für ratiopharm ulm in der Hauptrunde der easyCredit BBL noch auf der Agenda. Mit vier Siegen Vorsprung auf Tabellenplatz neun werden die Ulmer (14:10) aktuell auf dem siebten Rang geführt. Damit haben sie zwei Erfolge mehr auf dem Konto als ihre Bamberger Kontrahenten (12:11). Durch einen überraschenden 90:75-Sieg über Berlin konnten sich unter der Woche die Hamburg Towers (14:9), die ebenfalls zum engsten Konkurrenten-Kreis gehören, auf Platz sechs schieben.

Zu Gast in Bamberg wollen die Ulmer am Samstag mit einem Erfolg in die entscheidende Phase der regulären Saison starten. Keine leichte Aufgabe, denn die Oberfranken präsentierten sich zuletzt in starker Verfassung. Vier Spiele in Folge konnte das Team von Johan Roijakkers zuletzt in der Liga für sich entscheiden und dabei unter anderem gegen ALBA Berlin gewinnen. Auf internationalem Parkett feierten sie am Dienstag einen überzeugenden 117:76-Erfolg über Saragossa in der Basketball Champions League. „Bamberg gehört zu den athletischsten Teams der Liga. Wir treffen in einer Phase auf sie, in der sie sehr gut spielen. Das liegt auch daran, dass sie fast wieder komplett sind“, sagt Jaka Lakovic. Nachdem Anfang des Monats einige Leistungsträger der Bamberger verletzungsbedingt pausieren mussten, ist der Großteil des Kaders vor dem Spiel am Samstag wieder fit. Der Einsatz von Big Man David Kravish, der mit einer Patellasehnenreizung gegen Saragossa nicht eingreifen konnte, ist aber wohl noch fraglich.  
Patrick Heckmann kehrt am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück. Foto: Harry Langer
Bester Werfer in den Reihen des Tabellenachten ist aktuell Devon Hall mit 14,6 Punkten pro Partie. Zusammen mit Michele Vitali (10,9 P) und Dominic Lockhart (9,1 P, 46 % 3er) strahlt der NBA-erfahrene Guard vor allem von außen Gefahr aus und versenkt fast 40 Prozent seiner Distanzwürfe. Auf den großen Positionen machte zuletzt auch Christian Sengfelder auf sich aufmerksam und erzielte während der Siegesserie seiner Mannschaft 22,7 Punkte pro Partie. Gegen ALBA Berlin gelang dem Nationalspieler mit 31 Punkten sogar ein Karrierebestwert. Wieder mit an Bord ist auch der Langzeitverletzte Point Guard Tyler Larson. Nach einer Knie-Operation im Januar feierte der Ex-Oldenburger am Dienstag sein Comeback.
Aric Holman im Flugduell mit Bambergs Christian Sengfelder. Foto: Harry Langer
Nach der schmerzhaften Derby-Niederlage gegen Ludwigsburg (77:83) wollen die Ulmer am Samstag wieder Fahrt aufnehmen. Head Coach Jaka Lakovic stellt dafür vor allem die Arbeit unter den Körben in den Fokus: „Wir müssen unser Rebounding verbessern. Am Ende geht es dabei darum, wer es mehr will. Im letzten Spiel waren das die Ludwigsburger - in Zukunft wollen wir das sein“, so der Slowene. Ähnlich, wie auch im Hinspiel gegen die Bamberger (67:74), wurde die Partie gegen den Tabellenführer am vergangenen Samstag erst in den letzten Spielminuten entschieden. „Man muss am Ende mit viel Köpfchen spielen und genau lesen, was auf dem Feld gebraucht wird“, sagt Patrick Heckmann, der insgesamt vier Jahre in Bamberg spielte und dort zwei Meistertitel gewann. „Im Training stellen wir verschiedene Crunchtime-Szenarien nach, um uns verbessern. Und natürlich hoffe ich auch, dass wir aus diesen knapp verlorenen Spielen unsere Lehren ziehen“, so der Forward. 


O-Ton:
Jaka Lakovic:  
„Bamberg gehört zu den athletischsten Teams der Liga. Wir treffen in einer Phase auf sie, in der sie sehr gut spielen. Das liegt auch daran, dass sie fast wieder komplett sind. Wir müssen unser Rebounding verbessern. Am Ende geht es dabei darum, wer es mehr will. Im letzten Spiel waren das die Ludwigsburger - in Zukunft wollen wir das sein.“ 

Patrick Heckmann: 
„Man muss am Ende mit viel Köpfchen spielen und genau lesen, was auf dem Feld gebraucht wird. Wir können im Training verschiedene Crunchtime-Szenarien nachstellen und uns verbessern. Und natürlich hoffe ich auch, dass wir aus diesen knapp verlorenen Spielen, unsere Lehren ziehen.“ 
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