- Sechs Uuulmer punkten zweistellig.
- Chrissi Philipps mit neuem Dreipunkte-Rekord.
- Jetzt Daumendrücken für Ludwigsburg gegen Bamberg.
Mit einer großartigen Teamleistung – aus der Dylan Osetkowski mit 18 Punkten und einer hundertprozentigen Feldwurfquote herausragte – sichert ratiopharm ulm sich den zweithöchsten Sieg der Derby-Geschichte. Und was noch viel wichtiger ist: Die Chance, das Top Four um den MagentaSport BBL Pokal doch noch zu erreichen. Nachdem das Team von Jaka Lakovic sich Ende des zweiten Viertels einen Zehnpunkte-Vorsprung herausgespielt hatte, war es das Schlussviertel, in dem die Gastgeber die Ludwigsburger mit ihren eigenen Waffen schlugen: „Ulm war heute aggressiver als wir und hat verdient gewonnen“, sagte dann auch Gästecoach John Patrick. Für Lakovic waren es das gewonnene Rebound-Duell (35-21), die gute Ballbewegung (24-10 Assist), die Dreierquote (41 Prozent) und „unsere Intensität in der Verteidigung“, die den Unterschied ausmachten. Und es waren auch Kleinigkeiten, die zu einem begeisternden Basketball-Abend beitrugen. „Wir sind heute das erste Mal wieder durch den Tunnel eingelaufen. Das hat sich angefühlt wie früher und uns gepusht“, sagte Chrissi Philipps, dem mit drei von drei Dreiern ein neuer persönlicher Rekord gelang. Und in diesen Tagen, in denen vieles so anders ist als gewohnt, klingt auch ein Uuulmer-Echo aus 600 Kehlen großartig: Wenngleich dabei ein bisschen der Wums fehlte, sorgte die erste Ulmer Teamvorstellung mit Echo und Lichteffekten – im EuroCup ist das untersagt – direkt für Gänsehaut. Damit dieses Pokalwochenende nun auch mit einem Happy End abgeschlossen wird, muss ratiopharm ulm zunächst gegen Würzburg gewinnen (So., 15 Uhr) und gleichzeitig darauf hoffen, dass Ludwigsburg Bamberg schlägt.
