70.720 Fans bei einem Basketballspiel – das gibt es tatsächlich. Das 2026 NCAA-Finale von UConn gegen Michigan im NFL-Stadion von Indianapolis. Auf Seiten des Topprogramms der University of Connecticut standen zwei Deutsche: Zum einen der ehemalige Uuulmer Eric Reibe, zum anderen sein Mitspieler Dwayne Koroma, der jetzt an den OrangeCampus wechselt. Bei der knappen Finalniederlage gab es – wie so oft am College – nur eine sehr kurze Rotation, bei der Dwayne, wie bereits zuvor in der Saison, nicht zum Einsatz kam.
Der Weg über den College-Basketball
Dabei hatte er im Jahr zuvor – allerdings bei einem deutlich schwächeren Team – für Aufsehen gesorgt. 11,5 Punkte und 7,2 Rebounds lauteten seine Statistiken am Le Moyne College in der Northeast Conference. Besonders beeindruckend waren seine 73,9 Prozent Feldwurfquote, seine Athletik und seine Fähigkeit, mehrere Positionen zu spielen. Vor allem aber auch, mehrere Positionen zu verteidigen. Sein vielfältiges Skillset verschaffte ihm den Vertrag bei UConn. Da auf seinen Positionen die beiden NBA-First-Rounder Karaban und Reed spielten, kam Dwayne nur in 17 Saisonspielen aufs Feld. Das tägliche Training gegen die künftigen NBA-Spieler hat ihn jedoch noch stärker gemacht.
In der Jugend spielte Dwayne zunächst für Alba Berlin und wechselte dann zu den Berlin Tigers. Dort dominierte er als Small Forward in der NBBL (12,5 Punkte, 7,5 Rebounds, 4,5 Assists, 2,6 Steals) und wurde von Frankfurt als Gastspieler zum NextGen-Turnier eingeladen. Danach ging es über den großen Teich. Mit dem Iona College gewann er ebenso den Titel seiner Conference wie zwei Jahre später mit dem Salt Lake Community College. Mit der University of Texas at Arlington erreichte er 2024 das Conference-Finale. Nach Iona kam der Ruf von UConn, einem der besten Basketballprogramme der USA.
