- Zoran Dragic mit 17 Punkten Topscorer.
- Grant Jerrett mit einem Double Double.
- Chris Babb bei Comeback ohne Dreier.
Am Ende waren es zwei Ballbesitze, oder „Details“, wie es Head Coach Jaka Lakovic ausdrückte, die ein hart umkämpftes und für beide Parteien so wichtiges Spiel entschieden. 70 Sekunden vor dem Ende hatte Derek Willis ratiopharm ulm mit 67:65 in Führung gebracht, „dann waren es zwei Eins-gegen-Eins-Situationen, in denen wir Patras nicht stoppen konnten“, wie Lakovic die entscheidenden Details erklärt. Davor war es Patras gelungen, das Tempo der Partie zu verlangsamen und ratiopharm ulm in insgesamt 18 Ballverluste zu zwingen. „Ich würde es nicht als Schlüsselspiel bezeichnen, aber es war ein entscheidendes Spiel im Kampf um den vierten Platz der Gruppe. Wir haben noch sieben Spiele vor uns und wir wollen unser Bestes geben im Kampf um den Top16-Einzug“, so der Ulmer Head Coach, der auf den angeschlagenen Tyler Harvey verzichten musste.
Im Fokus: Am Mann, auf den sich viele Ulmer Fans besonders gefreut hatten, hat es nicht gelegen. Mit fünf Punkten und keinem getroffenen Dreier (bei neun Versuchen) erlebte Chris Babb bei seinem Ulmer Comeback einen gebrauchten Abend. Auch die im Vorfeld oft thematisierten Rebounds waren nicht ausschlaggebend. Es waren Details – wie das Plus von acht Freiwürfen, die Patras mehr zugesprochen bekam, die zahlreichen Bälle, die den Ulmern wieder aus dem Korb rollten, oder die fünf Steals mehr, mit denen Patras die Gastgeber zu 18 Ballverlusten zwang – die letztlich den Unterschied ausmachten. „Die Niederlage ist bitter, weil wir viel investiert haben und es am Ende Kleinigkeiten waren, die uns den Sieg gekostet haben“, formulierte es Andi Obst, dessen Dreier in der letzten Spielsekunde am Korb und am Ausgleich vorbeiflog.
